Wohngeld kostenlos online berechnen

Wohngeld: Voraussetzungen, Wohngeldrechner + Antrag

Wer bekommt Wohngeld? Wohngeldrechner + Wohngeldantrag



Hinweis: Wohngeld ist ein Rechtsanspruch und den sollten Sie auch wahrnehmen.


Wohngeldberechnung mit Wohngeldrechner

Wohngeld kann als Mietzuschuss für eine Mietwohnung beantragt werden. Falls Sie im Eigentum wohnen, können Sie Wohngeld als Lastenzuschuss bekommen. Ob Sie Wohngeld bekommen können, können Sie überprüfen mit unserem Wohngeldrechner überprüfen:


Jetzt kostenlos Wohngeld berechnen:

Monatliche Bruttokaltmiete
Euro

Mietstufe der Gemeinde
⇒ Suche:

Monatliches Familieneinkommen (netto)
Euro

Anzahl Haushaltsmitglieder
(Freunde,entfernte Verwante,ALG2-Empfänger)
Personen

davon *)
Personen
*) mit einem Grad der Behinderung von 100 oder von unter 100 bei Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 14 des Elften Buches Sozialgesetzbuch und gleichzeitiger häuslicher oder teilstationärer Pflege oder Kurzzeitpflege


Voraussetzung für Wohngeld

Wohngeldantrag stellen können und worauf Sie achten sollten:

  • Wohngeld gibt es für Altbau und Neubau,
  • als Mieter (auch Genossenschafts- oder Stiftswohnung, Heim) und auch Wohnungseigentümer.
  • Auch Untermieter können Wohngeld beantragen.

Sie empfangen keine Sozialleistung (z.B. Arbeitslosengeld II („Hartz IV“), Sozialgeld, Grundsicherung bei Erwerbsminderung und im Alter, Kinder- und Jugendhilfe), da die Wohnkosten im Rahmen der jeweiligen Transferleistung berücksichtigt werden. Nicht antragsberechtigt sind Personen, deren eigenes Einkommen bzw. das der Eltern zu hoch ist, um BaföG oder BAB zu erhalten.


Wohngeld
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Ob Ihnen und in welcher Höhe Wohngeld zusteht, hängt von diesen Fragen ab:

  • Anzahl der Haushaltsmitglieder (Personen, die in einer Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft leben und für die die Wohnung, der Lebensmittelpunkt)
  • Höhe des Gesamteinkommens (zu erwartenden Einnahmen zum Zeitpunkt der Antragstellung)
  • Höhe der zuschussfähigen Miete oder entsprechenden Kosten bei Wohnungseigentümern (Die Miete oder Belastung nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag zuschussfähig. Dieser richtet sich nach der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder und einer bestimmten Mietenstufe (Berlin ist einheitlich der Mietenstufe IV zugeordnet).

Für die Wohngeldberechnung werden nicht die Bruttoeinnahmen herangezogen. Vom Gesamteinkommen können ein Pauschalbetrag von 6 % sowie bestimmte nicht steuerpflichtige Einnahmen abgezogen werden. Dieser Pauschalsatz erhöht sich auf bis zu 30 %, abhängig davon, ob Beiträge zur Krankenversicherung, zur Rentenversicherung und Steuern bezahlt werden. Bei Schwerbehinderung und für Aufwendungen zur Erfüllung gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen kommen weitere Frei- und Abzugsbeträge in Frage. Einkommenserhöhungen oder Mietsenkungen von mehr als 15 % während eines Bewilligungszeitraumes sind der Wohngeldbehörde zu melden. Das Wohngeld wird dann neu berechnet und ggf. gekürzt oder eingestellt.


In der Regel wird Wohngeld für 12 Monate bewilligt. Danach können Sie einen neuen Antrag stellen. Der Bewilligungszeitraum wird verkürzt, wenn zu erwarten ist, dass sich die für die Gewährung von Wohngeld maßgeblichen Verhältnisse vor Ablauf von 12 Monaten verändern.



Wohngeldantrag

Wohngeld gibt es nicht automatisch, vielmehr muss ein Wohngeldantrag gestellt werden und wird erst ab dem Monat gewährt, in dem der Antrag bei der eingereicht wurde. Ausnahme: Sie können den Antrag bis zu 4 Wochen rückwirkend stellen, wenn aufgrund zu hohem Einkommen Ihr Antrag auf Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) oder Grundsicherung abgelehnt wurde. Den Wohngeldantrag können Sie zur Fristwahrung auch unvollständig ohne die erforderlichen Nachweise persönlich oder mit der Post einreichen. Die Nachweise müssen Sie dann nachreichen. Vergessen Sie nicht den Antrag zu unterschreiben!


Wohngeld
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Erforderliche Unterlagen

  • Antragsformular mit folgenden Anlagen
  • Verdienstbescheinigungfalls Sie nichtselbständig arbeiten
  • Fragebogen zur Einkommensermittlung
  • Eigentumsnachweis
  • aktuelle Betriebskostenabrechnung (falls vorhanden)
  • Nachweis über Ihre Wohngeldzahlungen für die letzten drei Monate zum Beispiel durch Quittungen oder Konto-Auszüge (jeweils in Kopie)
  • Meldenachweise (Kopien) von allen Personen, die in Ihrer Wohnung leben.
    Wahlweise:
    • Kopie der Rückseite des jeweiligen Personalausweises mit der Meldeadresse
    • Meldebescheinigung.
    Für die Melde-Bescheinigung entstehen Kosten. Mehr zum Thema: Melde-Bescheinigung beantragen.
  • Ausweisdokumente (Kopien) von allen Personen, die in Ihrer Wohnung leben. Zum Beispiel: Kopie Ihres Personalausweises oder Ihres Reisepasses
  • Nachweise über Sozialhilfe zum Beispiel Kopien von
    • Bescheid über Arbeitslosengeld
    • Bescheid über Arbeitslosenhilfe
    • Berechnungs-Bogen zur Sozialhilfe
    • Bescheid über Unterhalt
  • Angaben zu Unterhaltsverpflichtungen falls Sie Unterhalt zahlen den Unterhaltstitel und Zahlbelege
  • Fragebogen für Auszubildende, Studierende, Schülerinnen und Schüler falls Sie zu einer der genannten Gruppen gehören
  • Erklärung zum Vorliegen einer Verantwortungs- und Einstehensgemeinschaft falls mehrere Personen in Ihrer Wohnung leben
  • Angaben zur Untervermietung falls Sie zur Untermiete wohnen oder einen Untermieter haben
  • Falls Sie Ausländer sind: Nachweis über Ihr Aufenthalts-Recht Falls Sie einem Staat der Europäischen Union (EU) angehören, genügt dazu in der Regel die Kopie Ihres Ausweis-Dokuments. Falls Sie einem anderen Staat angehören, benötigen Sie einen Aufenthalts-Titel, zum Beispiel eine Aufenthalts-Erlaubnis oder eine Aufenthalts-Gestattung.
  • für den Folgeantrag nach der Bewilligung müssen für den Folgeantrag nicht wieder die kompletten Unterlagen eingereicht werden, es reicht aus:
    • Antragsformular mit den zutreffenden Anlagen,
    • Verdienstbescheinigung und Fragebogen zur Einkommensermittlung
    • die letzten drei Mietquittungen und sofern sich Ihre Miete geändert hat, das letzte Miet-Änderungsschreiben
  • Neben dem Antrag auf Lastenzuschuss können weitere Nachweise in Kopie notwendig sein: Bitte beachten Sie, dass es sich bei den genannten Unterlagen nicht um eine abschließende Aufzählung handeln kann, weil für die Antragstellerin oder den Antragsteller möglicherweise besondere persönliche Angaben und Nachweise benötigt werden, siehe auch die Abschnitte „Veröffentlichungen“ und „Weiterführende Links“.
    Hierzu erhalten Sie nach Eingang Ihres Antrages ein Schreiben der Behörde, welche Unterlagen für die Bearbeitung

Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:




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Dipl.-Kfm. Michael Schröder, Steuerberater
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