Maklerkosten nach Bundesländern

Was ist die Maklerprovision? + Wer trägt die Notarkosten beim Hauskauf? + Wie hoch ist die Maklerprovision in Prozent? Ist die Maklerprovision verhandelbar? + Sind die Maklerkosten steuerlich absetzbar?

Makler, Notar + Grunderwerbsteuer – zum eigentlichen Kaufpreis kommen beim Kauf einer Immobilie noch die Nebenkosten dazu. Auf den Kostenfaktor der Maklerprovision haben Kaufinteressenten dabei häufig keinerlei Einfluss. Aufteilung und Höhe der Maklerprovision unterscheiden sich von Land zu Land. In fünf Ländern (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen) sowie einigen Regionen Niedersachsens trägt der Käufer die gesamte Maklerprovision, im übrigen Bundesgebiet teilen sich Käufer und Verkäufer für gewöhnlich die Provision etwa zu gleichen Teilen. Maßgeblich sind allerdings letztlich nicht allein die ortsüblichen Gepflogenheiten, sondern die jeweilige individuelle Vereinbarung zwischen Makler und Verkäufer. In den Gegenden, in denen an sich eine Teilung der Maklerprovision üblich ist, erhält der Verkäufer häufig deutliche Zugeständnisse oder muss gar keine Maklerprovision zahlen. Dem Käufer bleibt dann nichts anderes übrig, als die volle Provision von bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises alleine zu tragen. Weigert sich ein Kaufinteressent darauf einzugehen, scheidet er faktisch aus dem Bewerberkreis aus.

Hierdurch wird eine Preisfindung nach Marktgrundsätzen erheblich erschwert. Das Interesse des Verkäufers, mit dem Makler über die Höhe der Maklerprovision zu verhandeln, ist umso geringer, je höher der Anteil des Käufers an der Provision ausfällt. Unabhängig vom jeweiligen Leistungsumfang können Makler daher in der Regel die in der Region übliche Provision verlangen, ohne sich einem Preis- oder Leistungswettbewerb ausgesetzt zu sehen. Sofern von den hergebrachten Sätzen abgewichen wird, erfolgt dies zumeist einseitig zugunsten des Verkäufers.

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Bundesland


Hinweis: Neuaufteilung der Maklerkosten beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern: Zukünftig soll der Käufer maximal 50 Prozent der Maklerkosten tragen. So sieht es der Gesetzesentwurf „über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ (19/15827) vor.


 

 

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Rechtsgrundlagen zum Thema: Makler

EStR 49.1;
UStG 4;
UStAE 3.7; 3a.3; 4.8.1; 4.11.1; 8.1; 10.1; 14.2; 15.12; 15.17; 24.6; 3.7; 3a.3; 4.8.1; 4.11.1; 8.1; 10.1; 14.2; 15.12; 15.17; 24.6;
UStR 26; 34; 75; 145; 149; 183a; 203; 208;
HGB 93; 94; 95; 96; 97; 98; 99; 100; 101; 102; 103; 104; 373; 376;
LStR 9.9;
EStH 4.2.15; 5.6; 6.2; 15.1; 15.6;
LStH 9.9;

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