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Inhaltsverzeichnis Steuererklärung

 

Erbschaftssteuererklärung und Erbschaftssteuer-Rechner

Steuererklärung nach Erbschaftsteuergesetz

Das Finanzamt kann von jedem an einer Erbschaft Beteiligten ohne Rücksicht darauf, ob er selbst erbschaftssteuerpflichtig ist, die Abgabe einer Erbschaftssteuererklärung innerhalb einer von ihm zu bestimmenden Frist verlangen (§ 31 Erbschaftssteuergesetz). Die Frist muss mindestens einen Monat betragen.

 

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Das Finanzamt kann verlangen, dass eine Steuererklärung auf einem Steuerformular nach amtlich bestimmtem Muster abzugeben ist. Der Erbe muss die Erbschaftssteuer selbst berechnen. Die Erbschafssteuer hängt insbesondere von der Erbschaftssteuerklasse und dem Erbschaftssteuersatz ab. Der Steuerschuldner hat die selbstberechnete Erbschaftssteuer innerhalb eines Monats nach Abgabe der Steuererklärung zu entrichten.

 

 

Die Erbschaftssteuererklärung ist ein Verzeichnis der zum Nachlass gehörenden Gegenstände beizufügen. Es gibt bei der Erbschaftssteuer diverse Steuerbefreiungen bzw. Erbschaftssteuerfreibeträge. Sofern keine Steuerbefreiung greift, ist das Vermögen zum Zwecke der Erbschaftsteuer zu bewerten (siehe auch Unternehmensbewertung und Immobilienbewertung). Vom Vermögen sind Schulden, Auflagen, Vermächtnisse, Pflichtteile und Erbfallkosten von der Erbschaftssteuer abzugsfähig.

 

In den Fällen der fortgesetzten Gütergemeinschaft kann das Finanzamt die Steuererklärung allein von dem überlebenden Ehegatten oder dem überlebenden Lebenspartner verlangen. Ist ein Testamentsvollstrecker oder Nachlassverwalter vorhanden, ist die Steuererklärung von diesem abzugeben. Das Finanzamt kann verlangen, dass die Erbschaftssteuererklärung auch von einem oder mehreren Erben mitunterschrieben wird. Ist ein Nachlasspfleger bestellt, ist dieser zur Abgabe der Steuererklärung verpflichtet.

 

Sind im an dem Erbfall mehrere Erben beteiligt, kann eine gemeinsame Steuererklärung abgegeben werden. In diesem Fall ist die Steuererklärung von allen Beteiligten zu unterschreiben. Sind an dem Erbfall außer den Erben noch weitere Personen beteiligt, können diese im Einverständnis mit den Erben in die gemeinsame Steuererklärung einbezogen werden.

 

Gemeinsame Erbschaftssteuererklärung bei Vorhandensein mehrerer Erben und weiterer Erwerber

Eine gemeinsame Erbschaftssteuererklärung im Sinne des § 31 Abs. 4 Erbschaftssteuergesetz kann sowohl von der Gesamtheit der Miterben als auch von einem Teil der Miterben abgegeben werden. Im letzten Fall gilt sie allerdings auch nur für die zu dieser Gruppe gehörenden Miterben. Unter diesen Umständen können auch mehrere Gruppen von Miterben jeweils für sich eine gemeinsame Steuererklärung abgeben. Andere am Erbfall beteiligte Personen (Pflichtteilsberechtigte, Vermächtnisnehmer usw.) können dabei mit berücksichtigt werden.

 

§ 31 Abs. 4 Erbschaftssteuergesetz enthält für die Abgabe der gemeinsamen Steuererklärung - im Gegensatz zu § 31 Abs. 1 Erbschaftssteuergesetz für die Abgabe der Einzelsteuererklärung - keine Fristbestimmung. Fordert das Finanzamt zur Abgabe einer Steuererklärung innerhalb einer bestimmten Frist auf, sind die Erben (und ggf. die weiteren Personen) nach § 31 Abs. 4 Erbschaftssteuergesetz lediglich berechtigt, anstelle der Einzelsteuererklärungen eine gemeinsame Steuererklärung abzugeben. Geben die Miterben und ggf. die weiteren Personen, die außer den Erben an dem Erbfall beteiligt sind, eine gemeinsame Steuererklärung ab, so kann das Finanzamt von ihnen keine Einzelsteuererklärungen verlangen. Geben sie keine gemeinsame Steuererklärung ab, so bleibt ihre Verpflichtung, innerhalb der vom Finanzamt nach Maßgabe des § 31 Abs. 1 Erbschaftssteuergesetz gesetzten Frist Einzelsteuererklärungen abzugeben, bestehen. Im Ergebnis muss also die gemeinsame Steuererklärung innerhalb der für die Abgabe der Einzelsteuererklärung gesetzten Frist abgegeben werden; anderenfalls kann sie die Abgabe von Einzelsteuererklärungen nicht ersetzen.

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