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Schenkungssteuer



Schenkungssteuer

Schenkungssteuer Freibetrag und Rechner sowie Steuerberatung vom Steuerberater in Berlin


Willkommen auf meiner Seite Schenkungssteuer

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie hoch die Schenkungssteuer und der Freibetrag ist. Außerdem verrate ich Ihnen, wie Sie die Schenkungssteuer umgehen bzw. sparen können.


 

Der Schenkungssteuer unterliegen die Schenkungen unter Lebenden. Als steuerpflichtiger Erwerb gilt die Bereicherung des Erwerbers. Für Schenkungen gelten grundsätzlich die gleichen Steuerfreibeträge und Steuersätze wie bei der Erbschaftssteuer (§§ 5, 13, 13a, 16, 17 und 18 ErbStG). Allerdings wird kein Versorgungsfreibetrag gewährt.


Inhalt:


 

Mehr zur Erbschaftssteuer im Steuerlexikon:


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Schenkungssteuer Rechner

Verwandschaftsverhältnis zum Schenkungsgeber






geschenktes Vermögen (brutto) Euro


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Schenkungssteuer Freibeträge

Schenkungssteuer persönliche Freibeträge

Steuerklasse

Verwandtschaftsverhältnis

Erbschaftssteuer Freibetrag Euro

I

Ehegatte

500.000

Kinder, Stiefkinder, Kinder verstorbener Kinder und Stiefkinder

400.000

Enkelkinder

200.000

Eltern und Großeltern bei Erbschaften

100.000

II

Eltern und Großeltern bei Schenkungen, Geschwister, Neffen und Nichten, Stiefeltern, Schwiegereltern, Geschiedene Ehegatten

20.000

III

alle übrigen Beschenkten und Erwerber (z. B. Tanten, Onkel); Zweckzuwendungen

20.000

III

gleichgeschlechtlicher Lebenspartner bei einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

500.000


Steuertipp: Umgehen Sie die Schenkungs- bzw. Erbschaftssteuer, indem Sie die Freibeträge alle 10 Jahre nutzen.

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Schenkungssteuer sachliche Freibeträge

  • Hausrat einschließlich Wäsche und Kleidungsstücke beim Erwerb durch Personen der Steuerklasse I, soweit der Wert den Schenkungssteuer Freibetrag nicht übersteigt und beim Erwerb durch Personen der Steuerklassen II und III, soweit der Steuerfreibetrag nicht übersteigt.
  • andere bewegliche körperliche Gegenstände beim Erwerb durch Personen der Steuerklasse I, soweit der Wert den Schenkungssteuer Freibetrag nicht übersteigt. Die Befreiung gilt nicht für Gegenstände, die zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen, zum Grundvermögen oder zum Betriebsvermögen gehören, für Zahlungsmittel, Wertpapiere, Münzen, Edelmetalle, Edelsteine und Perlen.
  • ein Erwerb nach § 1969 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und die Zuwendungen unter Lebenden, mit denen ein Ehegatte dem anderen Ehegatten Eigentum oder Miteigentum an einem im Inland gelegenen, zu eigenen Wohnzwecken genutzten Haus oder einer im Inland gelegenen, zu eigenen Wohnzwecken genutzten Eigentumswohnung (Familienwohnheim) verschafft oder den anderen Ehegatten von eingegangenen Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Anschaffung oder der Herstellung des Familienwohnheims freistellt. Entsprechendes gilt, wenn ein Ehegatte nachträglichen Herstellungs- oder Erhaltungsaufwand für ein Familienwohnheim trägt, das im gemeinsamen Eigentum der Ehegatten oder im Eigentum des anderen Ehegatten steht;
  • Zuwendungen unter Lebenden zum Zwecke des angemessenen Unterhalts oder zur Ausbildung des Bedachten;
  • die üblichen Gelegenheitsgeschenke.
  • Es gelten folgende persönliche Steuerfreibeträge für 10 Jahre.

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Steuersätze Schenkungssteuer

Steuerpflichtiger Erwerb

Steuerklasse I

Steuerklasse II

Steuerklasse III

75.000 

7 %

30 %

30 %

300.000 

11 %

30 %

30 %

600.000 

15 %

30 %

30 %

6.000.000 

19 %

30 %

30 %

13.000.000 

23 %

50 %

50 %

26.000.000 

27 %

50 %

50 %

über 26.000.000 

30 %

50 %

50 %


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Schenkungssteuer und Bewertung

Sämtliche Vermögensgegenstände müssen zum Stichtag bewertet werden.

  • Barvermögen wird mit dem Nominalwert angesetzt.
  • Wertpapiere sind mit dem Kurswert anzusetzen.
  • Grundstücke ist mit dem sog. Grundbesitzwert anzusetzen, der nach den Vorschriften für die Bewertung von Grundbesitz für die Erbschaftsteuer ab 1. Januar 2009 auf den Zeitpunkt der Entstehung der Schenkungssteuer festgestellt wird. Wichtiger Hinweis zur Grundstücksbewertung in Berlin: Leider kommt es in Berlin in vielen Fällen zu einer überbewertung von Immobilien. Die Finanzbehörden gehen aber immer noch (per Gesetz) von einer standardisierten Wertermittlung aus, ohne die Besonderheiten Ihrer Immobilie zu berücksichtigen. Folgende Punkte können aber den Wert Ihrer Immobilie erheblich schmälern: Altlasten, Denkmalschutz, Baulasten, Dienstbarkeiten, Erschließungskosten, Sanierungsbedürftigkeit usw. Sie haben die Möglichkeit, sich gegen den zu hohen Ansatz mit einem sach- und fachgerechten Gutachten zu wehren. Steuerersparnisse z. B. bei der Erbschaft- bzw. Schenkungssteuer von 30.000 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Die Kosten für ein Wertgutachten sind daher i. d. R. gut investiert. Alle Gutachten werden in Zusammenarbeit mit einem technisch versierten Diplom-Sachverständigen (DIA), zertifiziert nach DIN EN 45 013, kompetent nach anerkannten Grundsätzen und gesetzlichen Bestimmungen erstellt. Die fachliche Zusammenarbeit eines Sachverständigen mit einem Steuerberater kommt Ihnen zu Gute. Ich war u. a. Dozent beim Zertifikatslehrgang "Qualifizierung von Sachverständigen für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken und Beleihungswertermittlung". Dieser Lehrgang wurde von der IHK Berlin in Zusammenarbeit mit dem Verband der vereidigten Sachverständigen e.V. Berlin und Brandenburg sowie dem RDM und VDM durchgeführt.
  • Ausländischer Grundbesitz und ausländisches Betriebsvermögen werden nach § 31 des Bewertungsgesetzes bewertet.

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Schenkungssteuer und Steuerberatung

Sie können von der steuerbegünstigten übertragung von Immobilien Gebrauch machen. Sie können Ihre Immobilien auch gegen eine Leibrente oder gegen Nießbrauch übertragen und sichern sich so Ihr Einkommen bzw. Wohnrecht. Bei solchen Gestaltungsmöglichkeiten können erhebliche Rechtsfolgen ausgelöst werden. Sie sollten sich daher vorab fachkundig durch einen  Steuerberater beraten lassen.


Schenkungssteuer@SteuerSchroeder.de


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