Steuererklärung - Unterlagen


Steuerunterlagen

Welche Unterlagen müssen Sie Ihrer Steuererklärung beifügen?


 

Zu Steuererklärungen müssen Sie grundsätzlich keine Belege mehr einreichen. Werden zur Prüfung noch Belege benötigt, fordert das Finanzamt diese bei Ihnen an. Zur Überprüfung Ihrer Steuererklärung werden ausnahmsweise Belege benötigt. Ausgenommen sind die Bescheinigungen 'EU/EWR' bzw. 'Bescheinigung außerhalb EU/EWR' sowie Nachweise über ausländische Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge im Fall eines Antrags aijf unbeschränkte Steuerpflicht nach § 1 Abs.3 EStG.



Steuerunterlagen für






 

Online Checkliste-Einkommensteuererklärung






 

Hinweis: Das Finanzamt kann aufgrund automatisierter Abläufe nur Angaben berücksichtigen, die in den Formularfeldern der Steuererklärung eingetragen sind. Soweit im Ausnahmefall für die Besteuerung erforderliche Angaben nicht in der 'Steuererklärung vorgenommen werden können, haben Sie die Möglichkeit, eine Eintragung indem neu eingeführten Feld 'Ergänzende Angaben zur Steuererklärung' anzubringen (§§ 150 Abs. 7,155 Abs. 4 der Abgabenordnung).


Steuertipp: Es gibt intelligente Steuersoftware für Ihre Steuererklärung. Alles was Sie machen müssen ist, Ihre Belege entweder per Post oder online einzureichen. Online haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder scannen Sie Ihre Belege und laden sie hoch oder Sie loggen sich mit Ihrem Smartphone ein und fotografieren Ihren Beleg.


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Unterlagen für Lohnsteuerjahresausgleich als Arbeitnehmer

Als Arbeitnehmer können Sie Ihre Steuererklärung (Lohnsteuerjahresausgleich) bequem per ELSTER-Software einreichen. Der Vorteil ist insbesondere, dass vom Finanzamt nicht nur auf die Steuerformulare, sondern auch weitestgehend auf Unterlagen verzichtet wird. Sie müssen lediglich wichtige Unterlagen einreichen, wie z.B. Spendenbescheinigungen über 100 Euro, Steuerbescheinigungen, usw. Weitere wichtige Unterlagen können allerdings vom Finanzamt angefordert werden.



Aufstellung der mit einer Steuererklärung einzureichenden/ nicht einzureichenden Belege

Einzureichen sind insbesondere

  • Bescheinigung über Lohnersatzleistungen
  • Unterlagen über die Gewinnermittlung
  • Steuerbescheinigung über anrechenbare Körperschaftsteuer und Kapitalertragsteuer/Zinsabschlag
  • Bescheinigung über anrechenbare ausländische Steuern
  • Zuwendungsnachweis (Spendenbescheinigung)
  • Nachweis der außergewöhnlichen Belastungen
  • Nachweis der Behinderung
  • Nachweis der Unterhaltsbedürftigkeit
  • Nachweis der haushaltsnahen Dienstleistung (Rechnung des Dienstleisters und Beleg des Kreditinstituts - Kontoauszug über die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Dienstleistung)
  • Nachweis der Kinderbetreuungskosten (Rechnung des Dienstleisters und Beleg des Kreditinstituts - Kontoauszug über die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Dienstleistung)
  • Soweit die Lohnsteuerbescheinigungsdaten nicht durch den Arbeitgeber elektronisch an das Finanzamt übermittelt wurden: die Lohnsteuerkarte bzw. die besondere Lohnsteuerbescheinigung
  • Bescheinigung über vermögenswirksame Leistungen
  • Bescheinigung über geleistete Altersvorsorgebeiträge





 

Nicht einzureichen sind

  • Belege über Arbeitsmittel
  • Nachweise über Beiträge an Berufsverbände
  • Bestätigungen zu Lebens- oder Haftpflichtversicherungen
  • vom Arbeitgeber ausgehändigter Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung

Diese Unterlagen sind jedoch bis zur Bestandskraft des Bescheides aufzubewahren. Sie müssen dem Finanzamt auf Verlangen vorgelegt werden. Wenn außergewöhnliche oder erstmalige Umstände die Höhe der Steuer beeinflussen, wird eine sofortige Belegeinreichung empfohlen. Dies ist beispielsweise bei beruflich bedingten Umzugsaufwendungen, der Begründung einer doppelten Haushaltsführung oder der Einrichtung eines häuslichen Arbeitszimmers der Fall.


Unterlagen für Steuererklärung mit EÜR als Freiberufler

Freiberufler müssen Ihrer Steuererklärung neben den herkömmlichen Steuerformularen (siehe Steuererklärungsunterlagen Lohnsteuerjahresausgleich) insbesondere die Anlage EÜR beifügen. Wird der Gewinn nach § 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes durch den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermittelt und nicht durch Bilanzierung, ist der Steuererklärung eine Gewinnermittlung nach amtlich vorgeschriebenem Steuerformular beizufügen (Anlage EÜR). Ab 2012 ist die Einnahmen-Überschussrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Auf Antrag kann die Finanzbehörde zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichten; in diesem Fall ist der Steuererklärung eine Gewinnermittlung nach amtlich vorgeschriebenem Steuerformular (Anlage EÜR) beizufügen (s.o.).






 

Steuererklärung bilanzierende Gewerbetreibende

Bilanzierende Gewerbetreibende haben Ihrer Steuererklärung eine Abschrift der Bilanz beizufügen. Wird der Gewinn nach § 4 Abs. 1, § 5 oder § 5a des Einkommensteuergesetzes ermittelt, so ist der Steuererklärung eine Abschrift der Bilanz beizufügen, die auf dem Zahlenwerk der doppelten Buchführung beruht. Werden Bücher geführt, die den Grundsätzen der doppelten Buchführung entsprechen, ist auch eine Gewinn- und Verlustrechnung beizufügen. im Fall der Eröffnung des Betriebs auch eine Abschrift der Eröffnungsbilanz  beizufügen.






 

Enthält die Bilanz Ansätze oder Beträge, die den steuerlichen Vorschriften nicht entsprechen, so sind diese Ansätze oder Beträge durch Zusätze oder Anmerkungen den steuerlichen Vorschriften anzupassen. Der Steuerpflichtige kann auch eine den steuerlichen Vorschriften entsprechende Bilanz (Steuerbilanz) beifügen.


Liegt ein Anhang, ein Lagebericht oder ein Prüfungsbericht vor, so ist eine Abschrift der Steuererklärung beizufügen. Bei der Gewinnermittlung nach § 5a des Einkommensteuergesetzes ist das besondere Verzeichnis nach § 5a Abs. 4 des Gesetzes der Steuererklärung beizufügen.


Bereits seit 2012 sind betriebliche Steuererklärungen grundsätzlich elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln (ELSTER-Steuererklärung).

Top Unterlagen zur Steuererklärung

Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:



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