Businessplan

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Wie erstellt man einen Businessplan? Businessplan schnell + einfach erstellen: Kostenlose Vorlage und Muster (pdf).



Sie müssen einen Businessplan erstellen? Wozu dient ein Businessplan? Der Businessplan dient dazu, die Erfolgsaussichten einer Geschäftsidee, einer Unternehmensgründung oder eines Investitionsvorhabens umfassend darzustellen. Zugleich dient er mit den darin enthaltenen Planwerten dem Unternehmer als Kontrollinstrument. Wenn die angestrebten Planwerte nicht erreicht werden, hat der Unternehmer die Chance, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu korrigieren.


Warum einen Businessplan erstellen?

Ein Businessplan ist das Ergebnis der systematischen Auseinandersetzung mit Ihrer Existenzgründung. Der Businessplan zwingt Sie, sich mit allen Einzelheiten Ihrer Existenzgründung auseinander zu setzen. Es sollte also mehr als nur ein Schriftstück sein, dass Sie für die Vorlage bei der Agentur für Arbeit benötigen um einen Gründerzuschuss zu beantragen. Der Businessplan kann Sie zwar nicht mit Sicherheit vor einer Fehlinvestition schützen. Der Businessplan kann aber sicherlich dabei helfen. Außerdem sollte der Businessplan Ihr persönlicher Leitfaden sein, der immer wieder angepasst, erweitert und fortgeschrieben werden sollte. Der Businessplan hilft Ihnen, Ihre Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Sofern Ihre Zahlen vom Businessplan abweichen, ist das ein Alarmsignal und Sie können Gegenmaßnahmen ergreifen. Ohne Businessplan wäre Ihre Existenzgründung ein "Blindflug" ohne Steuerungsinstrumente, denn:


Was man nicht messen kann, kann man auch nicht managen.


Wichtig: Wenn Sie als Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit Anspruch auf einen Gründungszuschuss seitens der Agentur für Arbeit haben, dann müssen Sie auf jeden Fall einen Businessplan erstellen.

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Wie erstellt man einen Businessplan?

Aufbau eines Businessplans

Zunächst einmal müssen Sie sich fragen für wen der Businessplan bestimmt ist. Dementsprechend sollte der Businessplan auf den Empfänger zugeschnitten werden. Grundsätzlich sollte ein Businessplan abhängig vom Existenzgründungsvorhaben folgende Punkte abhandeln:

  1. Geschäftsidee (Produkt bzw. Dienstleistung)
  2. Gründer, Rechtsform, Standort
  3. Branche, Markt, Zielgruppen, Bedarf, Konkurrenz
  4. Marketing und Vertrieb
  5. Chancen und Risiken

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Kostenlos: Muster Businessplan: Gründungskonzept(Businessplan)

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Businessplan für Gründungszuschuss bei der Arbeitsagentur bzw. Jobcenter

Der Businessplan kann für die Arbeitsagentur relativ kurz ausfallen. Der Businessplan muss dafür aber professionell sein, da der Businessplan einer fachkundigen Stelle vorgelegt werden muss, die wiederum eine fachkundige Stellungnahme gegenüber der Arbeitsagentur abgeben muss. Als Steuerberater bin ich als fachkundige Stelle dazu befugt, eine fachkundige Stellungnahme zu Ihrem Businessplan abzugeben. Aus Erfahrung können wir Ihnen dringend raten, sich beraten zu lassen. Sie können aber auch unsere


verwenden um Ihren Businessplan selbst zu erstellen. Wenn Sie uns die Unterlagen übersenden, erhalten Sie von mir die fachkundige Stellungnahme. Darüber hinaus kann die Arbeitsagentur Ihnen ein sog. Coaching finanzieren.

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Businessplan für Kredite bzw. Beteiligungskapital bei Banken bzw. Investoren

Wenn Sie einen Businessplan für eine Bank oder einen Investor erstellen, dann muss der Businessplan umfangreicher sein und den Schwerpunkt auf Sicherheiten bzw. Renditechancen legen. Anhand dieser Fragen können Sie Ihren Businessplan vorbereiten. Auch hier empfehlen wir Ihnen dringend professionelle Hilfe für die Erstellung Ihres Businessplans in Anspruch zu nehmen.

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Businessplan und Beratung

Wir verhelfen Ihrer Existenzgründung mit einem professionellen Businessplan zum Erfolg. Mit dem Businessplan können Sie dann Fördermittel (auch den sog. Gründungszuschuss) und Kredite bei den Banken erhalten. Viele potenzielle Gründer schrecken jedoch häufig vor den vermeintlich hohen Beratungskosten zurück. Was viele nicht wissen: Sowohl der Bund als auch die Länder bieten öffentliche Mittel an, mit denen Beratungen für Existenzgründer gefördert werden. Die Beratung von Existenzgründern, Freiberuflern und kleinen und mittleren Unternehmen kann mit Zuschüssen gefördert werden. Die Beratungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft sieht drei verschiedene Möglichkeiten vor:

  • Existenzgründungsberatung vor der Gründung mit einem Zuschuss von 50% (max. 1.500 EUR) der Beratungskosten.
  • Existenzaufbauberatung innerhalb von zwei Jahren nach der Gründung ebenfalls mit einem Zuschuss von 50% (max. 1.500 EUR) der Beratungskosten.
  • Allgemeine Unternehmensberatung mit einem Zuschuss von 40% (max. 3.000 EUR) der Beratungskosten.

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Angebot Business-Plan

Ich biete Ihnen verschiedene Beratungsangebote für die Erstellung von Businessplänen an. Zielgruppe dieser Beratungskonzepte sind ALG I und ALG II Empfänger. Alle anderen Konzepte und deren Erarbeitung unterliegen anderen Kalkulationen und sind individuell mit mir zu besprechen.

Gründungsberatung vom Steuerberater

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Beratungsangebot 1: Businessplan mit fachkundiger Stellungnahme für nur 499 € netto zzgl. 19% Umsatzsteuer

1. Vorgespräch und Einschätzung

2. Businessplan erstellen

3. Fachkundige Stellungnahme


Zu beachten ist, dass der Mandant in dieser Variante aktiv im Vorgespräch mitwirken muss, um den Aufwand für die Erstellung in klaren Grenzen halten zu können.

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Beratungsangebot 2: Businessplan mit fachkundiger Stellungnahme und Anmeldung für nur 599 € netto zzgl. 19% Umsatzsteuer

1. Vorgespräch und Einschätzung

2. Businessplan erstellen

3. Fachkundige Stellungnahme

4. Analyse und Auswertung des Planes

5. Anmeldung Gewerbeamt und Finanzamt


Im Paket 2 kommt neben der Erstellung die Analyse des Businessplans hinzu. Hier wird im persönlichen Gespräch mit dem Mandanten der Businessplan analysiert und etwaige Stärken sowie Schwächen konkretisiert. Bestimmte Zielsetzungen werden gemeinsam besprochen und ein SOLL – IST Vergleich gezogen. Als weitere Leistungen werden im Paket 2 die benötigten Formulare für das Finanzamt sowie für das Gewerbeamt ausgefüllt und bereitgestellt.

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Beratungsangebot 2: Businessplan mit fachkundiger Stellungnahme, Anmeldung Antrag auf Gründungszuschuss 699 € netto zzgl. 19% Umsatzsteuer

1. Vorgespräch und Einschätzung

2. Businessplan erstellen

3. Fachkundige Stellungnahme

4. Analyse und Auswertung des Planes

5. Anmeldung Gewerbeamt und Finanzamt

6. Fertigstellung der Unterlagen für das Job Center oder Agentur für Arbeit


Die Entscheidende Erweiterung des 3 Paketes ist die Korrespondenz mit dem jeweiligen Job Center bzw. mit der Agentur für Arbeit. Hier werden Anträge bearbeitet, und es wird ein intensiver Kontakt zum Mandanten hergestellt. Dieser wird sich in einem persönlichen Vorgespräch und in einer persönlichen Auswertung des Konzeptes realisieren. Es kann auch zu einem dritten Treffen mit dem Kunden kommen. Alle weiteren persönlichen Kontakte sind nicht Bestandteil dieses Beratungsangebotes.

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Das Steuerrecht ist ein sehr umfassendes Thema, dass gerade für Existenzgründer sehr unübersichtlich und überfordernd sein kann. Aus diesem Grund möchte ich Sie als Existenzgründer zum Thema Existenzgründung und Steuerrecht umfassend informieren und stehe Ihnen gerne auch mit Steuerberatung zur Seite.

EXIST-Gründerstipendien
Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 44 EStG

Bezug: Erlass des TFM vom 7.5.2008, S 2121 A - 11/08 - 201.3 Schreiben des BMF vom 8.2.2008 - IV C 3 S 2342/08/10001

EXIST ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt. Die Maßnahme EXIST-Gründerstipendium ist Bestandteil des Programms „Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST)“, das zur Verbesserung des Gründungsklimas an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beiträgt. Mit der Maßnahme EXIST-Gründerstipendium wird die Vorbereitung innovativer Existenzgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Frühphase der Unternehmensgründung, insbesondere die Erstellung eines tragfähigen Businessplanes und die Entwicklung marktfähiger Produkte und Dienstleistungen in Form von nicht zurückzahlbaren Zuschüssen über einen Zeitraum von maximal drei Jahren gefördert. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach Maßgabe der Richtlinie des BMWi vom 3. Mai 2007, Bundesanzeiger Nr. 88 vom 11. Mai 2007, S. 4875.

Ziel von EXIST-Gründerstipendien ist unter anderem die Hinführung von Studierenden, Absolventen/Absolventinnen und Wissenschaftlern/Wissenschaftlerinnen zurunternehmerischen Selbständigkeit und Gründung eines eigenen Unternehmens .

Die Fördermittel können von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland beim vom BMWi beauftragten Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH beantragt werden. Mit den Mitteln werden von den Hochschulen/Forschungseinrichtungen personengebundene Stipendien für maximal drei Personen vergeben. Die Ziele sind unter Nr. 1.1 der o. g. Richtlinie (Zuwendungszweck) im Einzelnen aufgeführt. Die geförderten Projekte sollen zur dauerhaften Verankerung einer Kultur der unternehmerischen Selbständigkeit beitragen und das Gründungsgeschehen an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen stärken.

Zur Frage der Steuerfreiheit dieser EXIST-Gründerstipendien gilt:

§ 3 Nr. 44 EStG stellt Stipendien steuerfrei, soweit sie zur Förderung der Forschung oder zur Förderung der wissenschaftlichen oder künstlerischen Ausbildung oder Fortbildung gewährt werden. Andere Ziele werden von § 3 Nr. 44 EStG nicht erfasst.

Die EXIST-Gründerstipendien dienen – wie ihre Bezeichnung schon andeutet – in erster Linie dazu, Existenzgründungsvorhaben auf dem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen. Hierbei geht es im Wesentlichen um die Förderung zur Vorbereitung innovativer Existenzgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Frühphase der Unternehmensgründung . Das Gründungsklima an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen soll verbessert werden.

Die Gründerstipendien bezwecken also gerade nicht, Forschung oder wissenschaftliche Ausbildung zu fördern.

Vielmehr sind sie darauf gerichtet, den Übergang von wissenschaftlicher Ausbildung in den Markt zu ermöglichen.

Eine Anwendung des § 3 Nr. 44 EStG kommt daher nicht in Betracht.

Die Einnahmen aus den EXIST-Gründerstipendien sind grundsätzlich steuerpflichtig und unterliegen keiner Steuerfreiheit.

Bereits erteilte Bescheinigungen sind zu widerrufen .

Die Einnahmen sind gem. § 2 Abs. 1 Nr. 1–3 EStG grundsätzlich der Einkunftsart zuzuordnen, welche bei Übergang in die Selbständigkeit erzielt wird. Ist eine Zuordnung zu einer Einkunftsart nach § 2 Abs. 1 Nr. 1–3 EStG nicht möglich, bestehen keine Bedenken die erzielten Einkünfte nach § 2 Abs. 1 Nr. 7 EStG als sonstige Einkünfte zu qualifizieren und die Besteuerung gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 EStG vorzunehmen.


Umsatzsteuerliche Beurteilung von Preisgeldern aus Gründungswettbewerben

Wirtschaftsförderungseinrichtungen von Städten und Kommunen, insbesondere in vom Strukturwandel betroffenen Regionen, führen zur Anregung von Existenzgründungen und der Ansiedlung neuer Unternehmen (häufig in besonders zukunftsorientierten Branchen) sog. Gründungswettbewerbe durch. Die hierfür verwandten Fördergelder werden häufig aus Landesmitteln und aus dem EU-Strukturfonds (Ziel-2-Programm der EU) finanziert.

Im Rahmen der Gründungswettbewerbe, die häufig aus zwei Phasen bestehen, haben die potentiellen Unternehmensgründer zu ihrer Geschäftsidee einen grundlegenden Businessplan auszuarbeiten (Phase 1) und einer Jury zur Begutachtung vorzulegen. Die besten Businesspläne werden mit Preisgeldern prämiert.

In einer zweiten Phase sind diese Businesspläne zu überarbeiten und zu verfeinern mit dem Ziel, die Gründungsreife der Geschäftsidee zu dokumentieren. Auch in dieser Phase 2 werden Preisgelder ausgelobt. Die erste Hälfte dieses Preisgeldes wird sofort ausgezahlt. Die Auszahlung der zweiten Hälfte ist davon abhängig, dass innerhalb einer bestimmten Frist tatsächlich eine Unternehmensgründung am Standort des Wettbewerbsveranstalters erfolgt.

Die im Rahmen solcher Gründungswettbewerbe ausgezahlten Preisgelder sind als echte – nicht steuerbare – Zuschüsse zu beurteilen (Abschnitt 150 Abs. 7 UStR ).

Die Preise werden zur Förderung der potentiellen Existenzgründer aus strukturpolitischen und volkswirtschaftlichen Gründen ausgelobt und gewährt. Mit der Teilnahme an dem Wettbewerb und der evtl. späteren tatsächlichen Gründung eines Unternehmens an einem vom Veranstalter gewünschten Standort erhält dieser keinen individualisierbaren Vorteil, auf Grund dessen er als Empfänger einer sonstigen Leistung angesehen werden kann. Die ggf. mittelbaren positiven Effekte aus einer Unternehmensgründung, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen, stellen keinen konkreten Vorteil im Sinne einer Leistung im Leistungsaustausch dar.

Der dieser Beurteilung widersprechenden Auffassung des FG Münster im Urteil 12.6.2007 - 15 K 6229/04 U ist nicht zu folgen.

Rechtsgrundlagen zum Thema: Gründungszuschuss

EStG 
EStG § 3

LStR 
R 3.2 LStR Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch


Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:



Steuerberater

Dipl.-Kfm. Michael Schröder, Steuerberater
Schmiljanstraße 7, 12161 Berlin
(Tempelhof-Schöneberg/ Friedenau)
E-Mail: Steuerberater@steuerschroeder.de
Termine nur nach vorheriger Vereinbarung. Anfragen bitte nur per E-Mail.

Wichtiger Hinweis: Zur Zeit nehme ich keine neuen Mandanten an.


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