Bilanzkennzahlen und Bilanzanalyse: Kennzahlen berechnen, verstehen und richtig auswerten
Bilanzkennzahlen helfen dabei, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens strukturiert zu beurteilen. Sie zeigen, wie stabil die Finanzierung ist, ob die Liquidität ausreicht, wie rentabel das Unternehmen arbeitet und wo Risiken im Jahresabschluss sichtbar werden.
Diese Seite erklärt die wichtigsten Kennzahlen der Bilanzanalyse mit Formeln, Interpretation, Praxisbeispielen und Hinweisen zur Aufbereitung der Bilanzdaten. Der Schwerpunkt liegt auf einer verständlichen und praxisnahen Jahresabschlussanalyse für Unternehmer, Steuerberater, Banken und Investoren.
Inhalt
- Bilanzkennzahlen-Rechner
- Was sind Bilanzkennzahlen?
- Welche Daten werden benötigt?
- Vermögensstruktur: Anlagenintensität, Umlaufintensität, Vorratsquote
- Kapitalstruktur: Eigenkapitalquote, Fremdkapitalquote, Verschuldungsgrad
- Anlagendeckung und goldene Bilanzregel
- Liquiditätskennzahlen und Working Capital
- Rentabilitätskennzahlen: Umsatzrentabilität, ROE, ROA, EBIT-Marge
- Cashflow, Schuldentilgungsdauer und Innenfinanzierungskraft
- Strukturbilanz: Vorbereitung der Bilanzanalyse
- Kennzahlen richtig interpretieren
- Branchenvergleich, Zeitvergleich und Soll-Ist-Vergleich
- Typische Fehler bei der Bilanzanalyse
- FAQ zu Bilanzkennzahlen
- Aktuelles und weitere Informationen
Bilanzkennzahlen-Rechner
Mit dem Rechner können Sie wichtige Kennzahlen aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung berechnen. Geben Sie die relevanten Abschlusswerte ein, um Eigenkapitalquote, Liquiditätsgrade, Rentabilität, Anlagendeckung und weitere Kennzahlen auszuwerten.
Bilanzkennzahlen berechnen
Wichtig: Kennzahlen sind nur dann aussagekräftig, wenn die zugrunde liegenden Werte richtig abgegrenzt, bereinigt und mit Vorjahren, Planwerten oder Branchendaten verglichen werden.
Was sind Bilanzkennzahlen?
Bilanzkennzahlen verdichten die Daten des Jahresabschlusses zu übersichtlichen Steuerungsgrößen. Sie ersetzen keine vollständige Analyse, geben aber schnelle Hinweise auf Stärken, Schwächen und Risiken eines Unternehmens.
In der Praxis werden drei Hauptgruppen unterschieden:
| Kennzahlengruppe | Ziel der Analyse | Typische Kennzahlen |
|---|---|---|
| Vermögens- und Kapitalstruktur | Wie ist das Unternehmen finanziert und wie ist das Vermögen gebunden? | Eigenkapitalquote, Anlagendeckung, Verschuldungsgrad |
| Liquidität | Kann das Unternehmen kurzfristige Verpflichtungen erfüllen? | Liquidität 1., 2. und 3. Grades, Working Capital |
| Ertrag und Rentabilität | Wie profitabel arbeitet das Unternehmen? | Umsatzrentabilität, Eigenkapitalrentabilität, EBIT-Marge, ROA |
Welche Daten werden für die Kennzahlenanalyse benötigt?
Grundlage der Bilanzanalyse sind regelmäßig Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kontennachweise und bei größeren Unternehmen zusätzlich Lagebericht und Kapitalflussrechnung. Für Kapitalgesellschaften gibt das Handelsgesetzbuch ein Gliederungsschema für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung vor.
Wichtige Ausgangsdaten
- Bilanzsumme und Gesamtvermögen,
- Anlagevermögen und Umlaufvermögen,
- Eigenkapital und Fremdkapital,
- kurzfristige, mittelfristige und langfristige Verbindlichkeiten,
- liquide Mittel, Forderungen und Vorräte,
- Umsatzerlöse und Gesamtleistung,
- Materialaufwand, Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen,
- Abschreibungen, Zinsen, Steuern und Jahresüberschuss,
- Cashflow und Investitionen.
Je detaillierter die Kontennachweise vorliegen, desto besser kann zwischen operativen Effekten, Sondereffekten, Finanzierungseffekten und steuerlichen Einflüssen unterschieden werden.
Vermögensstruktur: Anlagenintensität, Umlaufintensität und Vorratsquote
Die Vermögensstruktur zeigt, wie stark Kapital im Anlagevermögen oder Umlaufvermögen gebunden ist. Unternehmen mit hoher Anlagenintensität haben oft hohe Fixkosten und einen höheren Finanzierungsbedarf. Unternehmen mit hoher Umlaufintensität benötigen regelmäßig ein gutes Working-Capital-Management.
| Kennzahl | Formel | Aussage |
|---|---|---|
| Anlagenintensität | Anlagevermögen × 100 / Gesamtvermögen |
Anteil des langfristig gebundenen Vermögens |
| Umlaufintensität | Umlaufvermögen × 100 / Gesamtvermögen |
Anteil des kurzfristiger umschlagenden Vermögens |
| Vorratsquote | Vorräte × 100 / Gesamtvermögen |
Kapitalbindung im Lager |
| Forderungsquote | Forderungen × 100 / Gesamtvermögen |
Kapitalbindung durch Kundenforderungen |
Interpretation
Eine hohe Anlagenintensität ist in produzierenden Unternehmen normal, kann aber bei sinkender Auslastung zum Risiko werden. Eine hohe Forderungsquote kann auf lange Zahlungsziele, schwaches Mahnwesen oder zunehmende Bonitätsrisiken bei Kunden hinweisen.
Kapitalstruktur: Eigenkapitalquote, Fremdkapitalquote und Verschuldungsgrad
Die Kapitalstruktur zeigt, wie das Unternehmen finanziert ist. Für Banken und Kreditgeber gehört die Eigenkapitalquote zu den wichtigsten Bonitätskennzahlen.
| Kennzahl | Formel | Hinweis zur Interpretation |
|---|---|---|
| Eigenkapitalquote | Eigenkapital × 100 / Gesamtkapital |
Je höher, desto größer regelmäßig die finanzielle Stabilität |
| Fremdkapitalquote | Fremdkapital × 100 / Gesamtkapital |
Zeigt den Anteil der Finanzierung durch Gläubiger |
| Verschuldungsgrad | Fremdkapital × 100 / Eigenkapital |
Zeigt das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital |
| Selbstfinanzierungsgrad | Gewinnrücklagen × 100 / Eigenkapital |
Zeigt, welcher Teil des Eigenkapitals durch einbehaltene Gewinne entstanden ist |
Praxis-Hinweis
Eine niedrige Eigenkapitalquote ist nicht automatisch kritisch, wenn stabile Cashflows und langfristige Finanzierung bestehen. Umgekehrt kann eine hohe Eigenkapitalquote täuschen, wenn stille Lasten, überhöhte Vorräte oder zweifelhafte Forderungen nicht bereinigt wurden.
Anlagendeckung und goldene Bilanzregel
Die Anlagendeckung prüft, ob langfristig gebundenes Vermögen auch langfristig finanziert ist. Die Grundidee lautet: Anlagevermögen sollte nicht dauerhaft mit kurzfristigen Verbindlichkeiten finanziert werden.
| Kennzahl | Formel | Aussage |
|---|---|---|
| Anlagendeckungsgrad I | Eigenkapital × 100 / Anlagevermögen |
Wie weit ist Anlagevermögen durch Eigenkapital gedeckt? |
| Anlagendeckungsgrad II | (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) × 100 / Anlagevermögen |
Wie weit ist Anlagevermögen langfristig finanziert? |
Ein Anlagendeckungsgrad II von mindestens 100 % gilt häufig als Orientierungswert. Maßgeblich bleibt aber die Branche: Anlagenintensive Unternehmen haben andere Zielgrößen als Dienstleister oder Handelsunternehmen.
Liquiditätskennzahlen und Working Capital
Liquiditätskennzahlen zeigen, ob kurzfristige Zahlungsverpflichtungen durch kurzfristig verfügbare Mittel gedeckt sind. Sie sind besonders wichtig bei Unternehmen mit schwankenden Zahlungseingängen, hohem Lagerbestand oder hohem Forderungsbestand.
| Kennzahl | Formel | Interpretation |
|---|---|---|
| Liquidität 1. Grades | liquide Mittel × 100 / kurzfristige Verbindlichkeiten |
Sehr strenger Liquiditätstest |
| Liquidität 2. Grades | (liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) × 100 / kurzfristige Verbindlichkeiten |
Berücksichtigt kurzfristig realisierbare Forderungen |
| Liquidität 3. Grades | Umlaufvermögen × 100 / kurzfristige Verbindlichkeiten |
Schließt Vorräte ein, daher weniger streng |
| Working Capital | Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten |
Positiver Wert zeigt kurzfristigen Finanzierungsspielraum |
Grenzen der Liquiditätsgrade
Liquiditätskennzahlen sind stichtagsbezogen. Ein guter Wert zum Bilanzstichtag kann durch kurzfristige Bilanzpolitik beeinflusst sein. Deshalb sollten zusätzlich Zahlungsziele, Forderungslaufzeiten, Lagerumschlag und die tatsächliche Kontokorrententwicklung geprüft werden.
Rentabilitätskennzahlen: Umsatzrentabilität, ROE, ROA und EBIT-Marge
Rentabilitätskennzahlen zeigen, wie erfolgreich das Unternehmen Kapital, Vermögen und Umsatz in Ergebnis umwandelt. Sie sollten immer um Sondereffekte bereinigt und mit Branchenwerten verglichen werden.
| Kennzahl | Formel | Aussage |
|---|---|---|
| Umsatzrentabilität | Jahresüberschuss × 100 / Umsatzerlöse |
Gewinn je Euro Umsatz |
| EBIT-Marge | EBIT × 100 / Umsatzerlöse |
Operative Ertragskraft vor Zinsen und Steuern |
| Eigenkapitalrentabilität | Jahresüberschuss × 100 / Eigenkapital |
Verzinsung des Eigenkapitals |
| Gesamtkapitalrentabilität | (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) × 100 / Gesamtkapital |
Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals |
| Return on Assets | Jahresüberschuss × 100 / Gesamtvermögen |
Ergebnis im Verhältnis zum Vermögen |
EBIT berechnen
Das EBIT kann vereinfacht aus dem Ergebnis vor Steuern zuzüglich Zinsaufwand und abzüglich Zinsertrag berechnet werden. Bei interner Analyse ist eine Bereinigung um außergewöhnliche und periodenfremde Effekte sinnvoll.
Cashflow, Schuldentilgungsdauer und Innenfinanzierungskraft
Der Cashflow zeigt, ob das Unternehmen aus eigener Kraft finanzielle Mittel erwirtschaftet. Er ist für Investitionen, Schuldentilgung, Ausschüttungen und Krisenfestigkeit besonders wichtig.
| Kennzahl | Vereinfachte Formel | Aussage |
|---|---|---|
| Operativer Cashflow | Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- Rückstellungsveränderungen +/- Working-Capital-Veränderungen |
Innenfinanzierung aus laufender Geschäftstätigkeit |
| Cashflow-Quote | Cashflow × 100 / Umsatzerlöse |
Liquiditätswirksame Ertragskraft je Euro Umsatz |
| Schuldentilgungsdauer | Nettofinanzverbindlichkeiten / Cashflow |
Wie viele Jahre zur rechnerischen Entschuldung benötigt würden |
Eine steigende Schuldentilgungsdauer kann auf eine zunehmende Verschuldung, sinkende Ertragskraft oder wachsende Kapitalbindung im Umlaufvermögen hinweisen.
Strukturbilanz: Vorbereitung der Bilanzanalyse
Eine Bilanzanalyse sollte nicht blind mit der handelsrechtlichen Bilanz beginnen. Für Analysezwecke wird häufig eine Strukturbilanz erstellt. Dabei werden Bilanzposten wirtschaftlich neu geordnet, bereinigt und besser vergleichbar gemacht.
Typische Ansatzkorrekturen
- Ausstehende Einlagen werden mit dem Eigenkapital verrechnet.
- Eigene Anteile werden mit entsprechenden Rücklagen oder dem Eigenkapital verrechnet.
- Disagio oder aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden wirtschaftlich eingeordnet.
- Erhaltene Anzahlungen können mit Vorräten oder unfertigen Leistungen verrechnet werden.
- Vorgesehene Ausschüttungen werden nicht dauerhaft dem Eigenkapital zugerechnet.
Bewertungskorrekturen
Bewertungskorrekturen sind erforderlich, wenn Bilanzwerte die wirtschaftliche Lage nicht realistisch widerspiegeln. Beispiele sind zweifelhafte Forderungen, überhöhte Vorräte, stille Reserven, stille Lasten, außerplanmäßige Abschreibungen oder nicht nachhaltige Einmaleffekte.
Gliederungskorrekturen
Für die Strukturbilanz werden Vermögen und Kapital häufig nach Fristigkeit und Liquidierbarkeit gegliedert:
| Aktiva | Passiva |
|---|---|
| Anlagevermögen | Eigenkapital |
| Vorräte | langfristiges Fremdkapital |
| Forderungen und sonstiges Finanzumlaufvermögen | mittelfristiges Fremdkapital |
| liquide Mittel | kurzfristiges Fremdkapital |
Erst auf dieser bereinigten Grundlage können Kennzahlen sinnvoll berechnet und interpretiert werden.
Kennzahlen richtig interpretieren
Eine einzelne Kennzahl ist selten ausreichend. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Kennzahlen. Beispiel: Eine hohe Eigenkapitalquote ist positiv, kann aber mit schwacher Rentabilität einhergehen. Eine hohe Liquidität ist beruhigend, kann aber auch auf ungenutztes Kapital hinweisen.
Analysefragen
- Entwickeln sich Umsatz, Rohertrag und EBIT nachhaltig?
- Wird Wachstum durch Eigenkapital, Bankdarlehen oder Lieferantenkredite finanziert?
- Steigt der Forderungsbestand schneller als der Umsatz?
- Werden Vorräte aufgebaut, ohne dass der Absatz steigt?
- Reicht der Cashflow zur Tilgung und Finanzierung neuer Investitionen?
- Gibt es Einmaleffekte, die das Ergebnis verzerren?
Branchenvergleich, Zeitvergleich und Soll-Ist-Vergleich
Kennzahlen werden erst durch Vergleiche aussagekräftig. Besonders wichtig sind:
- Zeitvergleich: Entwicklung über mehrere Jahre.
- Branchenvergleich: Vergleich mit typischen Werten vergleichbarer Unternehmen.
- Plan-Ist-Vergleich: Abgleich mit Budget, Forecast oder Businessplan.
- Bankenvergleich: Orientierung an Anforderungen von Kreditgebern und Ratingprozessen.
Für Betriebsprüfungen, Bankgespräche und Unternehmensbewertungen können ergänzend Richtsätze, Branchenreports, DATEV-BWA-Auswertungen, Unternehmensregisterdaten und interne Controllingdaten herangezogen werden.
Typische Fehler bei der Bilanzanalyse
- Analyse nur eines Jahres ohne Vorjahresvergleich.
- Keine Bereinigung von Sondereffekten.
- Vermischung von Brutto- und Nettowerten.
- Falsche Zuordnung kurzfristiger und langfristiger Verbindlichkeiten.
- Keine Prüfung der Forderungsqualität.
- Vorräte werden zum Buchwert übernommen, obwohl Überalterung oder Wertminderung vorliegt.
- Privatentnahmen bei Einzelunternehmen werden nicht ausreichend berücksichtigt.
- Gesellschafterdarlehen werden wirtschaftlich nicht richtig eingeordnet.
- Steuerbilanzwerte werden unkritisch für eine betriebswirtschaftliche Analyse verwendet.
- Kennzahlen werden ohne Branchen- und Geschäftsmodellbezug interpretiert.
FAQ zu Bilanzkennzahlen
Welche Bilanzkennzahl ist am wichtigsten?
Es gibt nicht die eine wichtigste Kennzahl. Für Banken ist häufig die Eigenkapitalquote sehr wichtig, für die Unternehmenssteuerung zusätzlich Liquidität, Cashflow, Rentabilität und Working Capital.
Wie berechnet man die Eigenkapitalquote?
Die Eigenkapitalquote berechnet sich mit der Formel:
Eigenkapital × 100 / Gesamtkapital.
Was sagt der Verschuldungsgrad aus?
Der Verschuldungsgrad zeigt das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital. Ein hoher Verschuldungsgrad kann auf Finanzierungsrisiken hinweisen, muss aber immer im Verhältnis zu Cashflow, Branche und Investitionsphase gesehen werden.
Was ist eine gute Liquidität 2. Grades?
Eine Liquidität 2. Grades von etwa 100 % wird häufig als Orientierungswert genutzt. Entscheidend sind aber Zahlungsziele, Forderungsqualität, Kontokorrentlinie und saisonale Schwankungen.
Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und Strukturbilanz?
Die Bilanz folgt handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften. Die Strukturbilanz bereitet diese Daten für Analysezwecke wirtschaftlich auf, zum Beispiel durch Umgliederungen, Fristigkeitszuordnung und Bereinigungen.
Warum reicht eine Kennzahl allein nicht aus?
Einzelkennzahlen können täuschen. Erst ein Kennzahlensystem mit Zeitvergleich, Branchenvergleich und qualitativer Einordnung zeigt, ob ein Unternehmen wirklich stabil, rentabel und zahlungsfähig ist.
Welche Kennzahlen sind für eine Bank besonders relevant?
Banken achten häufig auf Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Cashflow, Schuldentilgungsdauer, Kapitaldienstfähigkeit, Ertragsentwicklung und Liquidität.
Welche Kennzahlen eignen sich für kleine Unternehmen?
Für kleine Unternehmen sind besonders Umsatzentwicklung, Rohertrag, Liquidität, Forderungslaufzeit, Eigenkapitalquote, Cashflow und Rentabilität aussagekräftig.
Aktuelles und weitere Informationen
HGB-Gliederung als Ausgangspunkt
Für Kapitalgesellschaften bilden die handelsrechtliche Bilanzgliederung und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung den Ausgangspunkt der Analyse. Die betriebswirtschaftliche Strukturbilanz geht darüber hinaus und ordnet einzelne Posten nach wirtschaftlichen Kriterien neu.
Bilanzanalyse in der Finanzierungspraxis
In Bankgesprächen reicht die Übergabe des Jahresabschlusses allein häufig nicht aus. Aussagekräftiger ist eine kurze Analyse mit Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, Begründung wesentlicher Veränderungen und einer Liquiditäts- bzw. Cashflow-Planung für die kommenden Monate.
Weitere hilfreiche Rechner und Informationen
Rechtsgrundlagen zum Thema: Bilanz
EStGEStG § 3
EStG § 4 Gewinnbegriff im Allgemeinen
EStG § 4d Zuwendungen an Unterstützungskassen
EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zinsaufwendungen (Zinsschranke)
EStG § 5 Gewinn bei Kaufleuten und bei bestimmten anderen Gewerbetreibenden
EStG § 5a Gewinnermittlung bei Handelsschiffen im internationalen Verkehr
EStG § 5b Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen
EStG § 6 Bewertung
EStG § 6a Pensionsrückstellung
EStG § 15a Verluste bei beschränkter Haftung
EStG § 44 Entrichtung der Kapitalertragsteuer
EStG § 51 Ermächtigungen
EStG § 52 Anwendungsvorschriften
EStR
EStR R 4.1 Betriebsvermögensvergleich
EStR R 4.2 Betriebsvermögen
EStR R 4.3 Einlagen und Entnahmen
EStR R 4.4 Bilanzberichtigung und Bilanzänderung
EStR R 4.6 Wechsel der Gewinnermittlungsart
EStR R 4b. Direktversicherung
EStR R 4c. Zuwendungen an Pensionskassen
EStR R 4d. Zuwendungen an Unterstützungskassen
EStR R 5.2 Ordnungsmäßige Buchführung
EStR R 5.3 Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens
EStR R 5.4 Bestandsmäßige Erfassung des beweglichen Anlagevermögens
EStR R 5.6 Rechnungsabgrenzungen
EStR R 5.7 Rückstellungen
EStR R 6.1 Anlagevermögen und Umlaufvermögen
EStR R 6.3 Herstellungskosten
EStR R 6.5 Zuschüsse für Anlagegüter
EStR R 6.6 Übertragung stiller Reserven bei Ersatzbeschaffung
EStR R 6.7 Teilwert
EStR R 6.8 Bewertung des Vorratsvermögens
EStR R 6.9 Bewertung nach unterstellten Verbrauchs- und Veräußerungsfolgen
EStR R 6.11 Bewertung von Rückstellungen
EStR R 6.15 Überführung und Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern
EStR R 6a. (Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen
EStR R 6b.1 Ermittlung des Gewinns aus der Veräußerung bestimmter Anlagegüter i. S. d. § 6b EStG
EStR R 6b.2 Übertragung aufgedeckter stiller Reserven und Rücklagenbildung nach § 6b EStG
EStR R 7.3 Bemessungsgrundlage für die AfA
EStR R 13.5 Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft
EStR R 14. Wechsel im Besitz von Betrieben, Teilbetrieben und Betriebsteilen
EStR R 15a. Verluste bei beschränkter Haftung
EStR R 36. Anrechnung von Steuervorauszahlungen und von Steuerabzugsbeträgen
EStR Anlage Übersicht über die Berichtigung des Gewinns bei Wechsel der Gewinnermittlungsart
EStDV 10 53 60
GewStG
GewStG § 9 Kürzungen
KStG 8c 13 14 20 21 27 34 37 38
UStG
UStG § 15a Berichtigung des Vorsteuerabzugs
AO
AO § 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen
AO § 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen
UStAE
UStAE 1.6. Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen
UStAE 1.7. Lieferung von Gas, Elektrizität oder Wärme/Kälte
UStAE 2.4. Forderungskauf und Forderungseinzug
UStAE 2.5. Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung
UStAE 3.5. Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen
UStAE 3a.9. Leistungskatalog des § 3a Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 bis 10 UStG
UStAE 12.7. Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte
UStAE 13b.3a. Lieferungen von Gas, Elektrizität, Wärme oder Kälte
UStAE 15.2c. Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen
UStAE 15a.1. Anwendungsgrundsätze
UStAE 15a.7. Berichtigung nach § 15a Abs. 4 UStG
UStAE 1.6. Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen
UStAE 1.7. Lieferung von Gas, Elektrizität oder Wärme/Kälte
UStAE 2.4. Forderungskauf und Forderungseinzug
UStAE 2.5. Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung
UStAE 3.5. Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen
UStAE 3a.9. Leistungskatalog des § 3a Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 bis 10 UStG
UStAE 12.7. Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte
UStAE 13b.3a. Lieferungen von Gas, Elektrizität, Wärme oder Kälte
UStAE 15.2c. Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen
UStAE 15a.1. Anwendungsgrundsätze
UStAE 15a.7. Berichtigung nach § 15a Abs. 4 UStG
GewStR
GewStR R 7.1 Gewerbeertrag
GewStR R 8.8 Schulden der in § 19 GewStDV genannten Unternehmen
GewStR R 9.1 Kürzung für den zum Betriebsvermögen gehörenden Grundbesitz
UStR
UStR 6. Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen
UStR 18. Gewerbliche oder berufliche Tätigkeit
UStR 39. Leistungskatalog des § 3a Abs. 4 Nr. 1 bis 11 UStG
UStR 42n. Ort der Lieferung von Gas oder Elektrizität
UStR 168. Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte
UStR 214. Anwendungsgrundsätze
UStR 217c. Berichtigung nach § 15a Abs. 4 UStG
KStR 6 7.1 8.7 11 13.1 13.2 13.3 13.4 14.5 14.7 14.8 22 31.1
AEAO
AEAO Zu § 55 Selbstlosigkeit:
AEAO Zu § 198 Ausweispflicht, Beginn der Außenprüfung:
AEAO Zu § 200 Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen:
AEAO Zu § 251 Insolvenzverfahren:
AEAO Zu § 350 Beschwer:
HGB
§ 8b HGB Unternehmensregister
§ 9 HGB Einsichtnahme in das Handelsregister und das Unternehmensregister
§ 118 HGB Überwachungsrecht der Gesellschafter
§ 120 HGB Ermittlung des Jahresgewinns oder -verlusts; Gutschrift
§ 154 HGB Verpflichtung zur Aufstellung einer Liquidationsbilanz
§ 155 HGB Verteilung des Liquidationsvermögens
§ 166 HGB Kontrollrechte des Kommanditisten
§ 172 HGB Umfang der Haftung des Kommanditisten gegenüber Gesellschaftsgläubigern
§ 233 HGB Einsichts- und Kontrollrechte des stillen Gesellschafters
§ 242 HGB Pflicht zur Aufstellung
§ 243 HGB Aufstellungsgrundsatz
§ 244 HGB Sprache; Währungseinheit
§ 245 HGB Unterzeichnung
§ 246 HGB Vollständigkeit; Verrechnungsverbot
§ 247 HGB Inhalt der Bilanz
§ 248 HGB Bilanzierungsverbote und -wahlrechte
§ 249 HGB Rückstellungen
§ 250 HGB Rechnungsabgrenzungsposten
§ 251 HGB Haftungsverhältnisse
§ 252 HGB Allgemeine Bewertungsgrundsätze
§ 253 HGB Zugangs- und Folgebewertung
§ 254 HGB Bildung von Bewertungseinheiten
§ 255 HGB Bewertungsmaßstäbe
§ 256 HGB Bewertungsvereinfachungsverfahren
§ 256a HGB Währungsumrechnung
§ 257 HGB Aufbewahrung von Unterlagen; Aufbewahrungsfristen
§ 264 HGB Pflicht zur Aufstellung; Befreiung
§ 264c HGB Besondere Bestimmungen für offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften im Sinne des § 264a
§ 265 HGB Allgemeine Grundsätze für die Gliederung
§ 266 HGB Gliederung der Bilanz
§ 267 HGB Umschreibung der Größenklassen
§ 267a HGB Kleinstkapitalgesellschaften
§ 268 HGB Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz; Bilanzvermerke
§ 270 HGB Bildung bestimmter Posten
§ 271 HGB Beteiligungen, Verbundene Unternehmen
§ 272 HGB Eigenkapital
§ 274 HGB Latente Steuern
§ 274a HGB Größenabhängige Erleichterungen
§ 284 HGB Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
§ 285 HGB Sonstige Pflichtangaben
§ 289 HGB Inhalt des Lageberichts
§ 291 HGB Befreiende Wirkung von EU/EWR-Konzernabschlüssen
§ 293 HGB Größenabhängige Befreiungen
§ 297 HGB Inhalt
§ 299 HGB Stichtag für die Aufstellung
§ 300 HGB Konsolidierungsgrundsätze, Vollständigkeitsgebot
§ 301 HGB Kapitalkonsolidierung
§ 304 HGB Behandlung der Zwischenergebnisse
§ 306 HGB Latente Steuern
§ 307 HGB Anteile anderer Gesellschafter
§ 308a HGB Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen
§ 311 HGB Definition, Befreiung
§ 312 HGB Wertansatz der Beteiligung und Behandlung des Unterschiedsbetrags
§ 313 HGB Erläuterung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. Angaben zum Beteiligungsbesitz
§ 314 HGB Sonstige Pflichtangaben
§ 315 HGB Inhalt des Konzernlageberichts
§ 315a HGB
§ 321 HGB Prüfungsbericht
§ 325a HGB Zweigniederlassungen von Kapitalgesellschaften mit Sitz im Ausland
§ 326 HGB Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften und Kleinstkapitalgesellschaften bei der Offenlegung
§ 327 HGB Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung
§ 328 HGB Form und Inhalt der Unterlagen bei der Offenlegung, Veröffentlichung und Vervielfältigung
§ 331 HGB Unrichtige Darstellung
§ 334 HGB Bußgeldvorschriften
§ 335 HGB Festsetzung von Ordnungsgeld
§ 336 HGB Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht
§ 337 HGB Vorschriften zur Bilanz
§ 338 HGB Vorschriften zum Anhang
§ 340b HGB Pensionsgeschäfte
§ 340c HGB Vorschriften zur Gewinn- und Verlustrechnung und zum Anhang
§ 340d HGB Fristengliederung
§ 340e HGB Bewertung von Vermögensgegenständen
§ 340g HGB Sonderposten für allgemeine Bankrisiken
§ 341c HGB Namensschuldverschreibungen, Hypothekendarlehen und andere Forderungen
§ 341e HGB Allgemeine Bilanzierungsgrundsätze
§ 341h HGB Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen
ErbStR 12.3 13a.8
BpO 26
BewG 97 103 137 202
EStH 4.2.1 4.2.3 4.2.7 4.2.12 4.2.15 4.3.1 4.4 4.5.1 4.5.6 4.6 4.9 4b 4d.1 5.1 5.2 5.3 5.5 5.6 5.7.1 5.7.3 5.7.4 5.7.5 5.7.6 5.7.12 5.7.13 5a 6.1 6.2 6.3 6.7 6.8 6.11 6.12 6.13 6.15 6a.1 6a.7 6a.8 6a.17 6a.20 6a.23 6b.1 6b.2 7.4 13.3 13.5 15.7.4 15.8.3 16.1 16.2 16.8 16.10 18.3 20.2 23 24.2
StbVV
§ 36 StBVV Steuerliches Revisionswesen
§ 39 StBVV Buchführungs- und Abschlussarbeiten für land- und forstwirtschaftliche Betriebe
GewStH 7.1.1 8.8 9.3 10a.3.3
KStH 7.1 8.5 8.6 8.7 8.8 8.9 13.3 14.5 14.8 22 31.2 37
ErbStH E.12.2 E.13b.15 B.97.1 B.97.3
AStG 17
StBerG
§ 8 StBerG Werbung
§ 21 StBerG Aufzeichnungspflicht
§ 33 StBerG Inhalt der Tätigkeit
§ 36 StBerG Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
Steuer-Newsletter.