Haben Sie Fragen? Hier erhalten Sie sofort kostenlose Antworten. KI-Kanzleibot: Sofort Antworten zu Steuern und Recht

Bilanzkennzahlen und Bilanzanalyse: Kennzahlen berechnen, verstehen und richtig auswerten

Bilanzkennzahlen helfen dabei, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens strukturiert zu beurteilen. Sie zeigen, wie stabil die Finanzierung ist, ob die Liquidität ausreicht, wie rentabel das Unternehmen arbeitet und wo Risiken im Jahresabschluss sichtbar werden.

Diese Seite erklärt die wichtigsten Kennzahlen der Bilanzanalyse mit Formeln, Interpretation, Praxisbeispielen und Hinweisen zur Aufbereitung der Bilanzdaten. Der Schwerpunkt liegt auf einer verständlichen und praxisnahen Jahresabschlussanalyse für Unternehmer, Steuerberater, Banken und Investoren.

Inhalt

Bilanzkennzahlen und Bilanzanalyse

Bilanzkennzahlen-Rechner

Mit dem Rechner können Sie wichtige Kennzahlen aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung berechnen. Geben Sie die relevanten Abschlusswerte ein, um Eigenkapitalquote, Liquiditätsgrade, Rentabilität, Anlagendeckung und weitere Kennzahlen auszuwerten.

Bilanzkennzahlen berechnen

Anlagevermögen Euro

Umlaufvermögen Euro
langfristiges Umlaufvermögen Euro

Forderungen Euro
kurzfristige Forderungen Euro

Wertpapiere Euro
Vorräte Euro
Liquide Mittel Euro

Eigenkapital Euro

kurzfristiges Fremdkapital Euro
langfristiges Fremdkapital Euro

Umsatz Euro
ordentlicher Betriebserfolg Euro
Fremdkapitalzinsen Euro
Jahresergebnis Euro

Wichtig: Kennzahlen sind nur dann aussagekräftig, wenn die zugrunde liegenden Werte richtig abgegrenzt, bereinigt und mit Vorjahren, Planwerten oder Branchendaten verglichen werden.

Was sind Bilanzkennzahlen?

Bilanzkennzahlen verdichten die Daten des Jahresabschlusses zu übersichtlichen Steuerungsgrößen. Sie ersetzen keine vollständige Analyse, geben aber schnelle Hinweise auf Stärken, Schwächen und Risiken eines Unternehmens.

In der Praxis werden drei Hauptgruppen unterschieden:

Kennzahlengruppe Ziel der Analyse Typische Kennzahlen
Vermögens- und Kapitalstruktur Wie ist das Unternehmen finanziert und wie ist das Vermögen gebunden? Eigenkapitalquote, Anlagendeckung, Verschuldungsgrad
Liquidität Kann das Unternehmen kurzfristige Verpflichtungen erfüllen? Liquidität 1., 2. und 3. Grades, Working Capital
Ertrag und Rentabilität Wie profitabel arbeitet das Unternehmen? Umsatzrentabilität, Eigenkapitalrentabilität, EBIT-Marge, ROA

Welche Daten werden für die Kennzahlenanalyse benötigt?

Grundlage der Bilanzanalyse sind regelmäßig Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kontennachweise und bei größeren Unternehmen zusätzlich Lagebericht und Kapitalflussrechnung. Für Kapitalgesellschaften gibt das Handelsgesetzbuch ein Gliederungsschema für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung vor.

Wichtige Ausgangsdaten

  • Bilanzsumme und Gesamtvermögen,
  • Anlagevermögen und Umlaufvermögen,
  • Eigenkapital und Fremdkapital,
  • kurzfristige, mittelfristige und langfristige Verbindlichkeiten,
  • liquide Mittel, Forderungen und Vorräte,
  • Umsatzerlöse und Gesamtleistung,
  • Materialaufwand, Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen,
  • Abschreibungen, Zinsen, Steuern und Jahresüberschuss,
  • Cashflow und Investitionen.

Je detaillierter die Kontennachweise vorliegen, desto besser kann zwischen operativen Effekten, Sondereffekten, Finanzierungseffekten und steuerlichen Einflüssen unterschieden werden.

Vermögensstruktur: Anlagenintensität, Umlaufintensität und Vorratsquote

Die Vermögensstruktur zeigt, wie stark Kapital im Anlagevermögen oder Umlaufvermögen gebunden ist. Unternehmen mit hoher Anlagenintensität haben oft hohe Fixkosten und einen höheren Finanzierungsbedarf. Unternehmen mit hoher Umlaufintensität benötigen regelmäßig ein gutes Working-Capital-Management.

Kennzahl Formel Aussage
Anlagenintensität Anlagevermögen × 100 / Gesamtvermögen Anteil des langfristig gebundenen Vermögens
Umlaufintensität Umlaufvermögen × 100 / Gesamtvermögen Anteil des kurzfristiger umschlagenden Vermögens
Vorratsquote Vorräte × 100 / Gesamtvermögen Kapitalbindung im Lager
Forderungsquote Forderungen × 100 / Gesamtvermögen Kapitalbindung durch Kundenforderungen

Interpretation

Eine hohe Anlagenintensität ist in produzierenden Unternehmen normal, kann aber bei sinkender Auslastung zum Risiko werden. Eine hohe Forderungsquote kann auf lange Zahlungsziele, schwaches Mahnwesen oder zunehmende Bonitätsrisiken bei Kunden hinweisen.

Kapitalstruktur: Eigenkapitalquote, Fremdkapitalquote und Verschuldungsgrad

Die Kapitalstruktur zeigt, wie das Unternehmen finanziert ist. Für Banken und Kreditgeber gehört die Eigenkapitalquote zu den wichtigsten Bonitätskennzahlen.

Kennzahl Formel Hinweis zur Interpretation
Eigenkapitalquote Eigenkapital × 100 / Gesamtkapital Je höher, desto größer regelmäßig die finanzielle Stabilität
Fremdkapitalquote Fremdkapital × 100 / Gesamtkapital Zeigt den Anteil der Finanzierung durch Gläubiger
Verschuldungsgrad Fremdkapital × 100 / Eigenkapital Zeigt das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital
Selbstfinanzierungsgrad Gewinnrücklagen × 100 / Eigenkapital Zeigt, welcher Teil des Eigenkapitals durch einbehaltene Gewinne entstanden ist

Praxis-Hinweis

Eine niedrige Eigenkapitalquote ist nicht automatisch kritisch, wenn stabile Cashflows und langfristige Finanzierung bestehen. Umgekehrt kann eine hohe Eigenkapitalquote täuschen, wenn stille Lasten, überhöhte Vorräte oder zweifelhafte Forderungen nicht bereinigt wurden.

Anlagendeckung und goldene Bilanzregel

Die Anlagendeckung prüft, ob langfristig gebundenes Vermögen auch langfristig finanziert ist. Die Grundidee lautet: Anlagevermögen sollte nicht dauerhaft mit kurzfristigen Verbindlichkeiten finanziert werden.

Kennzahl Formel Aussage
Anlagendeckungsgrad I Eigenkapital × 100 / Anlagevermögen Wie weit ist Anlagevermögen durch Eigenkapital gedeckt?
Anlagendeckungsgrad II (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) × 100 / Anlagevermögen Wie weit ist Anlagevermögen langfristig finanziert?

Ein Anlagendeckungsgrad II von mindestens 100 % gilt häufig als Orientierungswert. Maßgeblich bleibt aber die Branche: Anlagenintensive Unternehmen haben andere Zielgrößen als Dienstleister oder Handelsunternehmen.

Liquiditätskennzahlen und Working Capital

Liquiditätskennzahlen zeigen, ob kurzfristige Zahlungsverpflichtungen durch kurzfristig verfügbare Mittel gedeckt sind. Sie sind besonders wichtig bei Unternehmen mit schwankenden Zahlungseingängen, hohem Lagerbestand oder hohem Forderungsbestand.

Kennzahl Formel Interpretation
Liquidität 1. Grades liquide Mittel × 100 / kurzfristige Verbindlichkeiten Sehr strenger Liquiditätstest
Liquidität 2. Grades (liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) × 100 / kurzfristige Verbindlichkeiten Berücksichtigt kurzfristig realisierbare Forderungen
Liquidität 3. Grades Umlaufvermögen × 100 / kurzfristige Verbindlichkeiten Schließt Vorräte ein, daher weniger streng
Working Capital Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten Positiver Wert zeigt kurzfristigen Finanzierungsspielraum

Grenzen der Liquiditätsgrade

Liquiditätskennzahlen sind stichtagsbezogen. Ein guter Wert zum Bilanzstichtag kann durch kurzfristige Bilanzpolitik beeinflusst sein. Deshalb sollten zusätzlich Zahlungsziele, Forderungslaufzeiten, Lagerumschlag und die tatsächliche Kontokorrententwicklung geprüft werden.

Rentabilitätskennzahlen: Umsatzrentabilität, ROE, ROA und EBIT-Marge

Rentabilitätskennzahlen zeigen, wie erfolgreich das Unternehmen Kapital, Vermögen und Umsatz in Ergebnis umwandelt. Sie sollten immer um Sondereffekte bereinigt und mit Branchenwerten verglichen werden.

Kennzahl Formel Aussage
Umsatzrentabilität Jahresüberschuss × 100 / Umsatzerlöse Gewinn je Euro Umsatz
EBIT-Marge EBIT × 100 / Umsatzerlöse Operative Ertragskraft vor Zinsen und Steuern
Eigenkapitalrentabilität Jahresüberschuss × 100 / Eigenkapital Verzinsung des Eigenkapitals
Gesamtkapitalrentabilität (Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen) × 100 / Gesamtkapital Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals
Return on Assets Jahresüberschuss × 100 / Gesamtvermögen Ergebnis im Verhältnis zum Vermögen

EBIT berechnen

Das EBIT kann vereinfacht aus dem Ergebnis vor Steuern zuzüglich Zinsaufwand und abzüglich Zinsertrag berechnet werden. Bei interner Analyse ist eine Bereinigung um außergewöhnliche und periodenfremde Effekte sinnvoll.

Cashflow, Schuldentilgungsdauer und Innenfinanzierungskraft

Der Cashflow zeigt, ob das Unternehmen aus eigener Kraft finanzielle Mittel erwirtschaftet. Er ist für Investitionen, Schuldentilgung, Ausschüttungen und Krisenfestigkeit besonders wichtig.

Kennzahl Vereinfachte Formel Aussage
Operativer Cashflow Jahresüberschuss + Abschreibungen +/- Rückstellungsveränderungen +/- Working-Capital-Veränderungen Innenfinanzierung aus laufender Geschäftstätigkeit
Cashflow-Quote Cashflow × 100 / Umsatzerlöse Liquiditätswirksame Ertragskraft je Euro Umsatz
Schuldentilgungsdauer Nettofinanzverbindlichkeiten / Cashflow Wie viele Jahre zur rechnerischen Entschuldung benötigt würden

Eine steigende Schuldentilgungsdauer kann auf eine zunehmende Verschuldung, sinkende Ertragskraft oder wachsende Kapitalbindung im Umlaufvermögen hinweisen.

Strukturbilanz: Vorbereitung der Bilanzanalyse

Eine Bilanzanalyse sollte nicht blind mit der handelsrechtlichen Bilanz beginnen. Für Analysezwecke wird häufig eine Strukturbilanz erstellt. Dabei werden Bilanzposten wirtschaftlich neu geordnet, bereinigt und besser vergleichbar gemacht.

Typische Ansatzkorrekturen

  • Ausstehende Einlagen werden mit dem Eigenkapital verrechnet.
  • Eigene Anteile werden mit entsprechenden Rücklagen oder dem Eigenkapital verrechnet.
  • Disagio oder aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden wirtschaftlich eingeordnet.
  • Erhaltene Anzahlungen können mit Vorräten oder unfertigen Leistungen verrechnet werden.
  • Vorgesehene Ausschüttungen werden nicht dauerhaft dem Eigenkapital zugerechnet.

Bewertungskorrekturen

Bewertungskorrekturen sind erforderlich, wenn Bilanzwerte die wirtschaftliche Lage nicht realistisch widerspiegeln. Beispiele sind zweifelhafte Forderungen, überhöhte Vorräte, stille Reserven, stille Lasten, außerplanmäßige Abschreibungen oder nicht nachhaltige Einmaleffekte.

Gliederungskorrekturen

Für die Strukturbilanz werden Vermögen und Kapital häufig nach Fristigkeit und Liquidierbarkeit gegliedert:

Aktiva Passiva
Anlagevermögen Eigenkapital
Vorräte langfristiges Fremdkapital
Forderungen und sonstiges Finanzumlaufvermögen mittelfristiges Fremdkapital
liquide Mittel kurzfristiges Fremdkapital

Erst auf dieser bereinigten Grundlage können Kennzahlen sinnvoll berechnet und interpretiert werden.

Kennzahlen richtig interpretieren

Eine einzelne Kennzahl ist selten ausreichend. Entscheidend ist das Zusammenspiel mehrerer Kennzahlen. Beispiel: Eine hohe Eigenkapitalquote ist positiv, kann aber mit schwacher Rentabilität einhergehen. Eine hohe Liquidität ist beruhigend, kann aber auch auf ungenutztes Kapital hinweisen.

Analysefragen

  • Entwickeln sich Umsatz, Rohertrag und EBIT nachhaltig?
  • Wird Wachstum durch Eigenkapital, Bankdarlehen oder Lieferantenkredite finanziert?
  • Steigt der Forderungsbestand schneller als der Umsatz?
  • Werden Vorräte aufgebaut, ohne dass der Absatz steigt?
  • Reicht der Cashflow zur Tilgung und Finanzierung neuer Investitionen?
  • Gibt es Einmaleffekte, die das Ergebnis verzerren?

Branchenvergleich, Zeitvergleich und Soll-Ist-Vergleich

Kennzahlen werden erst durch Vergleiche aussagekräftig. Besonders wichtig sind:

  • Zeitvergleich: Entwicklung über mehrere Jahre.
  • Branchenvergleich: Vergleich mit typischen Werten vergleichbarer Unternehmen.
  • Plan-Ist-Vergleich: Abgleich mit Budget, Forecast oder Businessplan.
  • Bankenvergleich: Orientierung an Anforderungen von Kreditgebern und Ratingprozessen.

Für Betriebsprüfungen, Bankgespräche und Unternehmensbewertungen können ergänzend Richtsätze, Branchenreports, DATEV-BWA-Auswertungen, Unternehmensregisterdaten und interne Controllingdaten herangezogen werden.

Typische Fehler bei der Bilanzanalyse

  • Analyse nur eines Jahres ohne Vorjahresvergleich.
  • Keine Bereinigung von Sondereffekten.
  • Vermischung von Brutto- und Nettowerten.
  • Falsche Zuordnung kurzfristiger und langfristiger Verbindlichkeiten.
  • Keine Prüfung der Forderungsqualität.
  • Vorräte werden zum Buchwert übernommen, obwohl Überalterung oder Wertminderung vorliegt.
  • Privatentnahmen bei Einzelunternehmen werden nicht ausreichend berücksichtigt.
  • Gesellschafterdarlehen werden wirtschaftlich nicht richtig eingeordnet.
  • Steuerbilanzwerte werden unkritisch für eine betriebswirtschaftliche Analyse verwendet.
  • Kennzahlen werden ohne Branchen- und Geschäftsmodellbezug interpretiert.

FAQ zu Bilanzkennzahlen

Welche Bilanzkennzahl ist am wichtigsten?

Es gibt nicht die eine wichtigste Kennzahl. Für Banken ist häufig die Eigenkapitalquote sehr wichtig, für die Unternehmenssteuerung zusätzlich Liquidität, Cashflow, Rentabilität und Working Capital.

Wie berechnet man die Eigenkapitalquote?

Die Eigenkapitalquote berechnet sich mit der Formel: Eigenkapital × 100 / Gesamtkapital.

Was sagt der Verschuldungsgrad aus?

Der Verschuldungsgrad zeigt das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital. Ein hoher Verschuldungsgrad kann auf Finanzierungsrisiken hinweisen, muss aber immer im Verhältnis zu Cashflow, Branche und Investitionsphase gesehen werden.

Was ist eine gute Liquidität 2. Grades?

Eine Liquidität 2. Grades von etwa 100 % wird häufig als Orientierungswert genutzt. Entscheidend sind aber Zahlungsziele, Forderungsqualität, Kontokorrentlinie und saisonale Schwankungen.

Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und Strukturbilanz?

Die Bilanz folgt handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften. Die Strukturbilanz bereitet diese Daten für Analysezwecke wirtschaftlich auf, zum Beispiel durch Umgliederungen, Fristigkeitszuordnung und Bereinigungen.

Warum reicht eine Kennzahl allein nicht aus?

Einzelkennzahlen können täuschen. Erst ein Kennzahlensystem mit Zeitvergleich, Branchenvergleich und qualitativer Einordnung zeigt, ob ein Unternehmen wirklich stabil, rentabel und zahlungsfähig ist.

Welche Kennzahlen sind für eine Bank besonders relevant?

Banken achten häufig auf Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Cashflow, Schuldentilgungsdauer, Kapitaldienstfähigkeit, Ertragsentwicklung und Liquidität.

Welche Kennzahlen eignen sich für kleine Unternehmen?

Für kleine Unternehmen sind besonders Umsatzentwicklung, Rohertrag, Liquidität, Forderungslaufzeit, Eigenkapitalquote, Cashflow und Rentabilität aussagekräftig.

Aktuelles und weitere Informationen

HGB-Gliederung als Ausgangspunkt

Für Kapitalgesellschaften bilden die handelsrechtliche Bilanzgliederung und die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung den Ausgangspunkt der Analyse. Die betriebswirtschaftliche Strukturbilanz geht darüber hinaus und ordnet einzelne Posten nach wirtschaftlichen Kriterien neu.

Bilanzanalyse in der Finanzierungspraxis

In Bankgesprächen reicht die Übergabe des Jahresabschlusses allein häufig nicht aus. Aussagekräftiger ist eine kurze Analyse mit Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen, Begründung wesentlicher Veränderungen und einer Liquiditäts- bzw. Cashflow-Planung für die kommenden Monate.

Weitere hilfreiche Rechner und Informationen


Rechtsgrundlagen zum Thema: Bilanz

EStG 
EStG § 3

EStG § 4 Gewinnbegriff im Allgemeinen

EStG § 4d Zuwendungen an Unterstützungskassen

EStG § 4h Betriebsausgabenabzug für Zinsaufwendungen (Zinsschranke)

EStG § 5 Gewinn bei Kaufleuten und bei bestimmten anderen Gewerbetreibenden

EStG § 5a Gewinnermittlung bei Handelsschiffen im internationalen Verkehr

EStG § 5b Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen

EStG § 6 Bewertung

EStG § 6a Pensionsrückstellung

EStG § 15a Verluste bei beschränkter Haftung

EStG § 44 Entrichtung der Kapitalertragsteuer

EStG § 51 Ermächtigungen

EStG § 52 Anwendungsvorschriften

EStR 
EStR R 4.1 Betriebsvermögensvergleich

EStR R 4.2 Betriebsvermögen

EStR R 4.3 Einlagen und Entnahmen

EStR R 4.4 Bilanzberichtigung und Bilanzänderung

EStR R 4.6 Wechsel der Gewinnermittlungsart

EStR R 4b. Direktversicherung

EStR R 4c. Zuwendungen an Pensionskassen

EStR R 4d. Zuwendungen an Unterstützungskassen

EStR R 5.2 Ordnungsmäßige Buchführung

EStR R 5.3 Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens

EStR R 5.4 Bestandsmäßige Erfassung des beweglichen Anlagevermögens

EStR R 5.6 Rechnungsabgrenzungen

EStR R 5.7 Rückstellungen

EStR R 6.1 Anlagevermögen und Umlaufvermögen

EStR R 6.3 Herstellungskosten

EStR R 6.5 Zuschüsse für Anlagegüter

EStR R 6.6 Übertragung stiller Reserven bei Ersatzbeschaffung

EStR R 6.7 Teilwert

EStR R 6.8 Bewertung des Vorratsvermögens

EStR R 6.9 Bewertung nach unterstellten Verbrauchs- und Veräußerungsfolgen

EStR R 6.11 Bewertung von Rückstellungen

EStR R 6.15 Überführung und Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern

EStR R 6a. (Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen

EStR R 6b.1 Ermittlung des Gewinns aus der Veräußerung bestimmter Anlagegüter i. S. d.
§ 6b EStG
EStR R 6b.2 Übertragung aufgedeckter stiller Reserven und Rücklagenbildung nach
§ 6b EStG
EStR R 7.3 Bemessungsgrundlage für die AfA

EStR R 13.5 Ermittlung des Gewinns aus Land- und Forstwirtschaft

EStR R 14. Wechsel im Besitz von Betrieben, Teilbetrieben und Betriebsteilen

EStR R 15a. Verluste bei beschränkter Haftung

EStR R 36. Anrechnung von Steuervorauszahlungen und von Steuerabzugsbeträgen

EStR Anlage Übersicht über die Berichtigung des Gewinns bei Wechsel der Gewinnermittlungsart

EStDV 10 53 60
GewStG 
GewStG § 9 Kürzungen

KStG 8c 13 14 20 21 27 34 37 38
UStG 
UStG § 15a Berichtigung des Vorsteuerabzugs

AO 
AO § 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen

AO § 147 Ordnungsvorschriften für die Aufbewahrung von Unterlagen

UStAE 
UStAE 1.6. Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen

UStAE 1.7. Lieferung von Gas, Elektrizität oder Wärme/Kälte

UStAE 2.4. Forderungskauf und Forderungseinzug

UStAE 2.5. Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung

UStAE 3.5. Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen

UStAE 3a.9. Leistungskatalog des § 3a Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 bis 10 UStG

UStAE 12.7. Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte

UStAE 13b.3a. Lieferungen von Gas, Elektrizität, Wärme oder Kälte

UStAE 15.2c. Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen

UStAE 15a.1. Anwendungsgrundsätze

UStAE 15a.7. Berichtigung nach § 15a Abs. 4 UStG

UStAE 1.6. Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen

UStAE 1.7. Lieferung von Gas, Elektrizität oder Wärme/Kälte

UStAE 2.4. Forderungskauf und Forderungseinzug

UStAE 2.5. Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung

UStAE 3.5. Abgrenzung zwischen Lieferungen und sonstigen Leistungen

UStAE 3a.9. Leistungskatalog des § 3a Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 bis 10 UStG

UStAE 12.7. Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte

UStAE 13b.3a. Lieferungen von Gas, Elektrizität, Wärme oder Kälte

UStAE 15.2c. Zuordnung von Leistungen zum Unternehmen

UStAE 15a.1. Anwendungsgrundsätze

UStAE 15a.7. Berichtigung nach § 15a Abs. 4 UStG

GewStR 
GewStR R 7.1 Gewerbeertrag

GewStR R 8.8 Schulden der in § 19 GewStDV genannten Unternehmen

GewStR R 9.1 Kürzung für den zum Betriebsvermögen gehörenden Grundbesitz

UStR 
UStR 6. Leistungsaustausch bei Gesellschaftsverhältnissen

UStR 18. Gewerbliche oder berufliche Tätigkeit

UStR 39. Leistungskatalog des § 3a Abs. 4 Nr. 1 bis 11 UStG

UStR 42n. Ort der Lieferung von Gas oder Elektrizität

UStR 168. Einräumung, Übertragung und Wahrnehmung urheberrechtlicher Schutzrechte

UStR 214. Anwendungsgrundsätze

UStR 217c. Berichtigung nach § 15a Abs. 4 UStG

KStR 6 7.1 8.7 11 13.1 13.2 13.3 13.4 14.5 14.7 14.8 22 31.1
AEAO 
AEAO Zu § 55 Selbstlosigkeit:

AEAO Zu § 198 Ausweispflicht, Beginn der Außenprüfung:

AEAO Zu § 200 Mitwirkungspflichten des Steuerpflichtigen:

AEAO Zu § 251 Insolvenzverfahren:

AEAO Zu § 350 Beschwer:

HGB 
§ 8b HGB Unternehmensregister

§ 9 HGB Einsichtnahme in das Handelsregister und das Unternehmensregister

§ 118 HGB Überwachungsrecht der Gesellschafter

§ 120 HGB Ermittlung des Jahresgewinns oder -verlusts; Gutschrift

§ 154 HGB Verpflichtung zur Aufstellung einer Liquidationsbilanz

§ 155 HGB Verteilung des Liquidationsvermögens

§ 166 HGB Kontrollrechte des Kommanditisten

§ 172 HGB Umfang der Haftung des Kommanditisten gegenüber Gesellschaftsgläubigern

§ 233 HGB Einsichts- und Kontrollrechte des stillen Gesellschafters

§ 242 HGB Pflicht zur Aufstellung

§ 243 HGB Aufstellungsgrundsatz

§ 244 HGB Sprache; Währungseinheit

§ 245 HGB Unterzeichnung

§ 246 HGB Vollständigkeit; Verrechnungsverbot

§ 247 HGB Inhalt der Bilanz

§ 248 HGB Bilanzierungsverbote und -wahlrechte

§ 249 HGB Rückstellungen

§ 250 HGB Rechnungsabgrenzungsposten

§ 251 HGB Haftungsverhältnisse

§ 252 HGB Allgemeine Bewertungsgrundsätze

§ 253 HGB Zugangs- und Folgebewertung

§ 254 HGB Bildung von Bewertungseinheiten

§ 255 HGB Bewertungsmaßstäbe

§ 256 HGB Bewertungsvereinfachungsverfahren

§ 256a HGB Währungsumrechnung

§ 257 HGB Aufbewahrung von Unterlagen; Aufbewahrungsfristen

§ 264 HGB Pflicht zur Aufstellung; Befreiung

§ 264c HGB Besondere Bestimmungen für offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften im Sinne des § 264a

§ 265 HGB Allgemeine Grundsätze für die Gliederung

§ 266 HGB Gliederung der Bilanz

§ 267 HGB Umschreibung der Größenklassen

§ 267a HGB Kleinstkapitalgesellschaften

§ 268 HGB Vorschriften zu einzelnen Posten der Bilanz; Bilanzvermerke

§ 270 HGB Bildung bestimmter Posten

§ 271 HGB Beteiligungen, Verbundene Unternehmen

§ 272 HGB Eigenkapital

§ 274 HGB Latente Steuern

§ 274a HGB Größenabhängige Erleichterungen

§ 284 HGB Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

§ 285 HGB Sonstige Pflichtangaben

§ 289 HGB Inhalt des Lageberichts

§ 291 HGB Befreiende Wirkung von EU/EWR-Konzernabschlüssen

§ 293 HGB Größenabhängige Befreiungen

§ 297 HGB Inhalt

§ 299 HGB Stichtag für die Aufstellung

§ 300 HGB Konsolidierungsgrundsätze, Vollständigkeitsgebot

§ 301 HGB Kapitalkonsolidierung

§ 304 HGB Behandlung der Zwischenergebnisse

§ 306 HGB Latente Steuern

§ 307 HGB Anteile anderer Gesellschafter

§ 308a HGB Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüssen

§ 311 HGB Definition, Befreiung

§ 312 HGB Wertansatz der Beteiligung und Behandlung des Unterschiedsbetrags

§ 313 HGB Erläuterung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. Angaben zum Beteiligungsbesitz

§ 314 HGB Sonstige Pflichtangaben

§ 315 HGB Inhalt des Konzernlageberichts

§ 315a HGB

§ 321 HGB Prüfungsbericht

§ 325a HGB Zweigniederlassungen von Kapitalgesellschaften mit Sitz im Ausland

§ 326 HGB Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften und Kleinstkapitalgesellschaften bei der Offenlegung

§ 327 HGB Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung

§ 328 HGB Form und Inhalt der Unterlagen bei der Offenlegung, Veröffentlichung und Vervielfältigung

§ 331 HGB Unrichtige Darstellung

§ 334 HGB Bußgeldvorschriften

§ 335 HGB Festsetzung von Ordnungsgeld

§ 336 HGB Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht

§ 337 HGB Vorschriften zur Bilanz

§ 338 HGB Vorschriften zum Anhang

§ 340b HGB Pensionsgeschäfte

§ 340c HGB Vorschriften zur Gewinn- und Verlustrechnung und zum Anhang

§ 340d HGB Fristengliederung

§ 340e HGB Bewertung von Vermögensgegenständen

§ 340g HGB Sonderposten für allgemeine Bankrisiken

§ 341c HGB Namensschuldverschreibungen, Hypothekendarlehen und andere Forderungen

§ 341e HGB Allgemeine Bilanzierungsgrundsätze

§ 341h HGB Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen

ErbStR 12.3 13a.8
BpO 26
BewG 97 103 137 202
EStH 4.2.1 4.2.3 4.2.7 4.2.12 4.2.15 4.3.1 4.4 4.5.1 4.5.6 4.6 4.9 4b 4d.1 5.1 5.2 5.3 5.5 5.6 5.7.1 5.7.3 5.7.4 5.7.5 5.7.6 5.7.12 5.7.13 5a 6.1 6.2 6.3 6.7 6.8 6.11 6.12 6.13 6.15 6a.1 6a.7 6a.8 6a.17 6a.20 6a.23 6b.1 6b.2 7.4 13.3 13.5 15.7.4 15.8.3 16.1 16.2 16.8 16.10 18.3 20.2 23 24.2
StbVV 
§ 36 StBVV Steuerliches Revisionswesen

§ 39 StBVV Buchführungs- und Abschlussarbeiten für land- und forstwirtschaftliche Betriebe

GewStH 7.1.1 8.8 9.3 10a.3.3
KStH 7.1 8.5 8.6 8.7 8.8 8.9 13.3 14.5 14.8 22 31.2 37
ErbStH E.12.2 E.13b.15 B.97.1 B.97.3
AStG 17
StBerG 
§ 8 StBerG Werbung

§ 21 StBerG Aufzeichnungspflicht

§ 33 StBerG Inhalt der Tätigkeit

§ 36 StBerG Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung


Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:


BFH Urteile zu diesem Thema und weiteres:


Haftungsausschluss: Die auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen und Inhalte wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Dennoch können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität übernehmen. Diese Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle steuerliche Beratung. Für eine persönliche Beratung und maßgeschneiderte Lösungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.





Die wahrscheinlich umfassendste Steuerberater-Website Deutschlands


Aktuelle Steuertipps finden Sie in meinem
Steuer-Newsletter Symbol Steuer-Newsletter.
Jetzt kostenlos anmelden.


Steuerberater in Berlin

Dipl.-Kfm. Michael Schröder, Steuerberater
Schmiljanstraße 7, 12161 Berlin
(Tempelhof-Schöneberg / Friedenau)

Termine: nach Vereinbarung
Kontakt: bitte nur per E-Mail an
Steuerberater@steuerschroeder.de

Ich bin für Sie da, wenn es um Ihre Steuern geht – persönlich, zuverlässig und kompetent.






Steuerberatung und Steuererklärung vom Steuerberater in Berlin

Impressum, Haftungsausschluss & Datenschutz | © Dipl.-Kfm. Michael Schröder, Steuerberater Berlin