Photovoltaikanlagen & Steuer


Photovoltaik

Steuertipps zu Photovoltaikanlagen + was Sie in Ihrer Steuererklärung beachten sollten.


Inhalt:


„Ich würde mein Geld auf die Sonne und Solarenergie setzen. Was für eine Kraftquelle! Ich hoffe, wir müssen nicht so lange warten bis Öl und Kohle ausgehen bevor wir das in Angriff nehmen.“ Thomas Alva Edison, Erfinder (1847–1931) zu Henry Ford 1931


Trotz sinkender Einspeisevergütung sind Photovoltaikanlagen gerade bei Neubauten beliebt. Als Betreiber können Sie einige steuerliche Vorteile nutzen. Hier erfahren Sie, welche das sind und welche steuerlichen Besonderheiten Sie beachten müssen. Die nachfolgenden Ausführungen enthalten zwar wichtige Aspekte der Besteuerung von Photovoltaikanlagen, ein ausführliches, auf den Einzelfall bezogenes Beratungsgespräch können sie jedoch nicht ersetzen. Die Steuerplanung im Zusammenhang mit der Anschaffung einer Photovoltaikanlage sollte rechtzeitig im Vorfeld der Bestellung erfolgen.


Besteuerung von Photovoltaikanlagen + Steuertipps

Viele Anlagenbetreiber machen sich im Vorfeld keine Gedanken darüber, dass sie mit der Installation einer Photovoltaikanlage zum Gewerbetreibenden im steuerlichen Sinn werden und regelmäßig auch umsatzsteuerliche Pflichten zu beachten haben. Um hier keine Nachteile zu erleiden, sollte rechtzeitig vor dem Erwerb der Anlage das Gespräch mit dem steuerlichen Berater gesucht werden. Nur so lassen sich „Fehler“ vermeiden, die sich später womöglich nicht mehr korrigieren lassen.


Anzeigen über die Erwerbstätigkeit Gewerberechtlich ist ein Anlagenbetreiber nicht verpflichtet eine Gewerbeanzeige abzugeben. Für die verpflichtende Anzeige gegenüber dem Finanzamt nach § 138 Abs. 1 AO kann der Anlagenbetreiber dem Finanzamt den Beginn seiner gewerblichen Betätigung mit dem sog. Betriebseröffnungsbogen – Fragebogen zur Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit bzw. Beteiligung an einer Personengesellschaft/-gemeinschaft – mitteilen. Nur wenn dieser ausgefüllt dem Finanzamt vorliegt, kann eine Steuernummer erteilt werden, die das Energieversorgungsunternehmen zur Abrechnung in Form der Gutschrift (vgl. § 14 Abs. 5 UStG) benötigt. Steuertipps für Existenzgründer AEAO zu § 138, Nr. 1


Ertragsteuerliche und gewerbesteuerliche
Behandlung von Fotovoltaikanlagen
1/11

 

Photovoltaikanlagen: Was Sie in Ihrer Steuererklärung beachten sollten

Steuererklärung: Bei Gewinneinkünften sind erstmals für den VZ 2011, die Steuererklärungen nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln (vgl. § 25 Abs. 4 EStG, § 52 Abs. 39 EStG; für Feststellungen § 181 Abs. 2a AO, § 10a Abs. 2 EGAO). Dies gilt auch für Erklärungen zur Festsetzung des GewSt-Messbetrags vgl. §§ 14a und 36 Abs. 9b GewStG). Die Anlage EÜR ist für Wj., die nach dem 31.12.2010 beginnen, elektronisch an die FinVerw zu übermitteln (vgl. §§ 60 Abs. 4 und 84 Abs. 3d EStDV). Die Abgabe in Papierform ist nur noch in Härtefällen zulässig. Bei Betriebseinnahmen unter der Grenze von 17.500 EUR, ist es nicht zu beanstanden, wenn anstelle der Anlage EÜR eine formlose Gewinnermittlung abgegeben wird. Elektronische Gewinnermittlungen (E-Bilanz) (§ 5b EStG) ESt-Kartei § 5b Karte 1.1 ff. - Siehe auch Einkommensteuer



Steuertipp:

Photovoltaikanlagen

Top Photovoltaikanlagen und Steuer


Einkommensteuer + Gewerbesteuer

Steuerpflichtige, die Photovoltaikanlagen betreiben und damit Strom erzeugen, erzielen hieraus Einnahmen aus einer gewerblichen Betätigung im Sinne des § 15 Abs. 2 EStG. Gewerbesteuer wird bei kleinen bzw. mittelgroßen Anlagen wegen bestehender Freibeträge etc. regelmäßig nicht anfallen (siehe Gewerbesteuerrechner). Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass Einkunftserzielungsabsicht gegeben ist. Lediglich in den Fällen, in denen eine Fremdfinanzierung vorliegt, ist im Einzelfall die Einkunftserzielungsabsicht nach den allgemeinen Grundsätzen unter Berücksichtigung der individuellen Leistungsdaten der Anlage, der erhaltenen Fördermittel, der vorgenommenen Investitionen und der Finanzierung zu prüfen (Achtung: Die Vergütungen sinken abhängig vom jeweiligen Jahr der Inbetriebnahme der Anlage (vgl. § 11 Abs. 5 EEG 2004, § 20 EEG 2009).)


Steuertipp: Die Aufteilung in zwei Betriebe führt zum doppelten Gewerbesteuerfreibetrag.


Gewinnerzielungsabsicht: Liebhaberei – Prüfung der Einkunftserzielungsabsicht

Kriterien zur Liebhaberei sind nach der Rechtsprechung Dauerverluste und das Vorliegen persönlicher Gründe für das Hinnehmen der Verluste. Die Gewinnerzielungsabsicht wird wegen der durch das EEG garantierten Mindestvergütung für das Jahr der Inbetriebnahme und die folgenden 20 Jahre im Regelfall vorliegen. Allenfalls in Fällen hoher Fremdfinanzierung oder bei Betrieb der FV-Anlage auf angemieteten Flächen kann ggf. eine Überprüfung angezeigt sein. Dabei sind insbesondere folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • die individuellen Leistungsdaten der Anlage, die Finanzierungsbedingungen,
  • Vergütungen nach dem EEG, die Miete für Aufstellflächen,
  • von einem Dritten erhaltene Vergütungen Erhaltungsaufwendungen und
  • die Höhe der Investitionskosten sonstige laufende Betriebsausgaben

Gewinnermittlung

Einkommensteuerlich ist jeder Gewerbebetrieb für sich eigenständiges Subjekt der Gewinnerzielung, der Gewinnermittlung und der Einkünftequalifikation. Liegt bei den Tätigkeiten ein innerer Zusammenhang nicht vor, sind zwei getrennte Gewinnermittlungen erforderlich. Bei einer gemischten Tätigkeit sind die Einkünfte getrennt zu erfassen ggf. im Schätzungswege aufzuteilen


Gewinnermittlungsart

Der Gewinn ist durch den Vergleich der Betriebseinnahmen mit den Betriebsausgaben (= Einnahmeüberschussrechnung – EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG zu ermitteln, falls nicht eine Buchführungspflicht nach § 141 AO besteht oder freiwillig Aufzeichnungen geführt werden.

Die Ermittlung des Gewinns aus der Photovoltaikanlage kann in aller Regel durch „einfache“ Einnahmen-Überschussrechnung erfolgen, eine aufwändige Buchführung bzw. Bilanzierung ist nicht notwendig. Etwas anderes gilt evtl., wenn die Anlage Teil eines bestehenden Gewerbes ist. Gewinnermittlungszeitraum ist bei nicht im Handelsregister eingetragenen (anderen) Gewerbetreibenden das Kalenderjahr (vgl. § 4a Abs. 1 Nr. 3 EStG).


Muster einer Gewinnermittlung / Ausfüllhilfe für die Anlage EÜR

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Betriebsvermögen – Bilanzierung: Wird ein bewegliches Wirtschaftsgut zu mehr als 50 % betrieblich genutzt, gehört es nach dem Grundsatz der Unteilbarkeit voll zum notwendigen Betriebsvermögen (vgl. R 4.2 Abs. 1 EStR). Bei einer betrieblichen Nutzung von mindestens 10 % bis zu 50 % ist eine Zuordnung dieser Wirtschaftsgüter zum gewillkürten Betriebsvermögen möglich. Wirtschaftsgüter die zu mehr als 90 % privat genutzt werden, gehören in vollem Umfang zum Privatvermögen. Wird ein Wirtschaftsgut in mehreren Betrieben des Stpfl. genutzt, ist die gesamte eigenbetriebliche Nutzung maßgebend. Zum Vergleich: Gebäude werden in mehrere Wirtschaftsgüter (Gebäudebestandteile) aufgeteilt (vgl. R 4.2 Abs. 10 EStR).


Wird ein bewegliches Wirtschaftsgut im Rahmen mehrerer Betriebe genutzt ist das Wirtschaftsgut dem Betriebsvermögen des Betriebs der überwiegenden Nutzung zuzuordnen und nur die Aufwendungen aufzuteilen. (Bei Gebäude vgl. H 4.2 Abs. 4 Nutzung im Rahmen mehrerer Betriebe EStH). Die EStÄR 2012 ( BStBl 2013 I S. 276) enthielten zu Fotovoltaikanlagen erstmals folgende Anweisungen:

R 4.2 Abs. 3 Satz 4 „Dachintegrierte Fotovoltaikanlagen (z. B. in Form von Solardachsteinen) sind wie selbständige bewegliche Wirtschaftsgüter zu behandeln.”

R 4.3 Abs. 4 Satz 2 „Im Fall des gewerblichen Betriebs einer Fotovoltaikanlage ist der private Verbrauch des Stroms keine private Verwendung der Anlage, sondern eine Sachentnahme des produzierten Stroms.” Danach ist der Betrieb einer Fotovoltaikanlage eine gewerbliche Betätigung. Der private Verbrauch ist keine private Verwendung, sondern eine Sachentnahme des produzierten Stroms.

Aus dieser Grundsatzentscheidung, dass immer eine ausschließliche betriebliche Nutzung vorliegt, gehört die Fotovoltaikanlage immer zum notwendigen Betriebsvermögen des Gewerbebetriebs. Die Verwendung des Stroms für den privaten Haushalt ist eine Sachentnahme des Stroms, die nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG zu bewerten ist (vgl. Tz. 11.8.1). Die Verwendung des Stroms in einem anderen Betrieb des Stpfl. (z. B. bei Mehrheit von Gewerbebetrieben, für einen landwirtschaftlichen Betrieb oder für eine Tätigkeit nach § 18 EStG) ist eine Überführung des Stroms (Entnahme beim abgebenden Betriebsvermögen und Einlage beim aufnehmenden Betriebsvermögen) die nach § 6 Abs. 5 EStG mit dem Buchwert (= Kosten) zu bewerten ist. (Es liegt somit keine Nutzung m Rahmen mehrerer Betriebe vor).


Schuldzinsen und weitere Finanzierungskosten für den Erwerb der Anlage sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Abzugsfähig sind auch die laufenden Kosten für die Photovoltaikanlage, z. B. Ausgaben für Wartung, Zählermiete, Versicherung oder Instandhaltungsarbeiten.



Abschreibung (Absetzungen für Abnutzung = AfA) und Sonderabschreibungen auf Photovoltaikanlagen: Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der Anlage können Sie über die steuerliche Nutzungsdauer von 20 Jahren linear abschreiben (siehe AfA-Rechner).

Anschaffungs- oder Herstellungskosten: Bemessungsgrundlage für die AfA sind die Anschaffungs-/ Herstellungskosten der Fotovoltaikanlage (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG, § 255 HGB). Abziehbare Vorsteuerbeträge gehören nicht zu den Anschaffungs-/Herstellungskosten (vgl. § 9b EStG). Erwirbt der Anlagenbetreiber im Zusammenhang mit der Anschaffung einer Fotovoltaikanlage oder später zur Speicherung des Stroms eine Batterie (Akkumulatoren vgl. Tz. 11.5.7), die er ausschließlich zur Erhöhung des Direktverbrauchs nutzt, handelt es sich um ein selbständiges Wirtschaftsgut des notwendigen Privatvermögens. Zur Abgrenzung von selbständigen WG zu unselbständigen Teilen von verbundenen WG bei beweglichen WG wird auf die Rz. 19 und 20 des BFH-Urteil vom 14.04.2011 BStBl II S. 696 hingewiesen.


Lineare AfA

Nach Tz. 3.1.6 der amtlichen AfA-Tabelle AV (BMFS vom 15.12.2000, BStBl I S. 1532) ist bei der linearen Abschreibung nach § 7 Abs. 1 EStG von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 20 Jahren auszugehen. Im Jahr der Anschaffung ist die AfA zeitanteilig vorzunehmen (§ 7 Abs. 1 S. 4 EStG). Für den Zeitraum maßgebend ist der Zeitpunkt der Beendigung der Montage (vgl. R 7.4 Abs. 1 EStR).


AfA-Tabellen

Die Photovoltaik-Anlage – mit Photovoltaik-Modulen, Wechselrichter, Leitungen und Schalter bzw. Zähler – ist in der AfA-Tabelle nur mit einem Ansatz in Tz. 3.1.6 aufgeführt. Zur Abgrenzung von selbständigen WG zu unselbständigen Teilen von verbundenen WG bei beweglichen WG wird auf die Rz. 19 und 20 des BFH-Urteil vom 14.04.2011 BStBl II S. 696 hingewiesen. Die Aufwendungen für die Leitung zum Netz (auch für Photovoltaik-Anlagen über 30 kWp) sind als Betriebsbereitschaftskosten Teil der Anschaffungskosten.


AfA-Tabelle AV

Lfd. Nr./ Anlagegüter/ AfA-Satz Nutzungsdauer/ (ND) i. J. /Linearer v. H.

3 Betriebsanlagen Allgemeiner Art

3.1 Krafterzeugungsanlagen

3.1.1 Dampferzeugung (Dampfkessel m. Zubehör) 15 7

3.1.2 Stromerzeugung (Gleichrichter, Lade- und Notstromaggregate, Stromgeneratoren; Stromumformer usw.) 15 7

3.1.3 Akkumulatoren 10 10

3.1.4 Kraft-Wärmekopplungsanlagen (Blockheizkraftwerke) 10 10

3.1.5 Windkraftanlagen 12 8

3.1.6 Photovoltaikanlagen 20 5

3.1.7 Solaranlagen 10 10

AfA-Tabelle Energie- und Wasserversorgung

Lfd. Nr./ Anlagegüter/ AfA-Satz Nutzungsdauer/ (ND) i. J. /Linearer v. H.

II. Verteilungs- und sonstige Anlagen

1 Akkumulatoren 15 7

2 Betriebsgebäude (Schalt- und Umspannwerke) massiv 50 2

3 Betriebsfernsprechanlagen 10 10

4 Dieselmotoren für Not- und Spitzenstromerzeugung 15 7

5 Fernsteuerungsanlagen (automatisch) 10 10

6 Funkanlagen 10 10

7 Gleichrichteranlagen 20 5

8 Hochspannungsfreileitungen

a) Cu/Alu mit Eisen- und Betonmasten 35 3

b) Cu/Alu 20 kV bis 50 kV mit Eisen- und Betonmasten 30 3

c) Cu/Alu bis 20 kV mit überwiegend Holzmasten 25 4

d) Fe bis 10 kV mit Holzmasten 10 10

9 Kabelleitungen

a) als Hochspannungskabel 35 3

b) als Niederspannungskabel außer Alu-Mantelkabel

(Ortsnetze) 25 4

10 Kondensatoren 20 5

11 Niederspannungsfreileitungen mit überwiegend Holzmasten 25 4

12 Prüf-, Eich- und Meßgeräte

13 a) Schaltanlagen 20 5

b) Meß-, Regel- und Steuerungsanlagen 15 7

14 Straßenbeleuchtungsanlagen 20 5

15 Transformatoren 20 5

16 Trafostationshäuser 20 5

17 Umformeranlagen 20 5

18 Zähler 15 7


Degressive AfA

Für nach dem 31.12.2008 und vor dem 01.01.2011 angeschaffte oder hergestellte Anlagen kann auch eine degressive Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG vorgenommen werden. Für den Zeitraum maßgebend ist der Zeitpunkt der Beendigung der Montage (vgl. R 7.4 Abs. 1 EStR). Eine ggf. erforderliche Baugenehmigung wegen der Größe oder der Nutzungsänderung ist nicht zu berücksichtigen.


Steuertipp: Im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den vier folgenden Jahren neben der regulären Abschreibung eine Sonderabschreibung von bis zu insgesamt 20 % möglich. Sonderabschreibungen gem. § 7g Abs. 5 EStG können max. 20 % neben der regulären AfA (vergl. BFH Az. X R 43/06) nach der Investition in Anspruch genommen werden.


Steuertipp: Die Aufteilung in zwei Betriebe vermeidet die Überschreitung der Grenzen zur Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen.


AfA nach Ablauf des Begünstigungszeitraums nach § 7g EStG

Restwert durch Restnutzungsdauer vgl. § 7a Abs. 9 EStG, R 7a Abs. 10 EStR


Investitionsabzugsbetrag: Für künftige Anschaffung oder Herstellung neuer sowie gebrauchter beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (u.a. Solaranlagen) einen Investitionsabzugsbetrag von bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen. Durch die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrages im Jahr vor der Investition und die Inanspruchnahme der höchstzulässigen steuerlichen Abschreibung (Regelabschreibung + Sonderabschreibung gem. § 7g EStG) und Ausnutzung des Herabsetzungsbetrages, kann die Investition in eine P'V-Anlage zu einem großen Anteil frühzeitig steuermindernd geltend gemacht werden. Das schafft Liquidität, die zur Finanzierung genutz werden kann. Aufgrund der langen Abschreibungsdauer (20 Jahre) ist dies mit Blick auf die Einkünfteentwicklung des Steuerpflichtigen auch in den meisen Fällen zu empfehlen. Dies erfordert frühzeitiges Handeln unter Beachtung z. T. strenger Formalitäten. Voraussetzung ist, dass sie die Größenmerkmale für klein- und mittelständischer Unternehmer nicht übersteigen. Das Betriebsvermögen darf ab 2011 235.000 € (für VZ 2010: 335.000 €) nicht übersteigen. Soweit der Gewinn im Rahmen einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermittelt wird, darf dieser vor Abzug des Investitionsabzugsbetrages 100.000 € (2010: 200.000 €) nicht übersteigen. Mehr Infos unter Investitionsabzugsbetrag


Steuertipp: Die Aufteilung in zwei Betriebe kann die Überschreitung der Grenzen zur Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrages vermeiden.


Nachrüstkosten: Die technischen Einrichtungen zum Einspeisemanagement nach § 11 EEG 2012 (Fernsteuerung) sind als Erhaltungsaufwand sofort abziehbare Betriebsausgabe.


Leitungsnetz: Die Leitung zum Netz ist kein gesondertes Wirtschaftsgut. Die Leitungen zu Dritten (z. B. Nachbarn) im Rahmen des Direktverbrauchs sind ein einheitliches Wirtschaftsgut.


Hinweis: Photovoltaikanlagen können als Anlagen mit auf der vorhandenen Dacheindeckung aufgesetzten Photovoltaikmodulen (sog. Aufdachanlage) oder mit in der Dacheindeckung integrierten Photovoltaikmodulen (sog. dachintegrierte Photovoltaikanlage, z.B. in der Form von Solardachsteinen, Solardachfolien oder Indach-Solarmodulen) betrieben werden. Aufdachanlagen dienen unmittelbar dem Gewerbebetrieb der Stromerzeugung und sind daher regelmäßig als Betriebsvorrichtung anzusehen. Sie rechnen zu den selbständigen, beweglichen und abnutzbaren Wirtschaftsgütern, die als notwendiges Betriebsvermögen dem Gewerbebetrieb Stromerzeugung zuzurechnen sind.


Steuertipp: Unter Umständen ist sogar ein Betriebsausgabenabzug für größere Instandsetzungsarbeiten am Gebäude, insbesondere am Dach möglich. Dies muss allerdings im Einzelfall sorgfältig geprüft werden.


Dachintegrierte Photovoltaikanlagen sind als selbständige, vom Gebäude losgelöste bewegliche Wirtschaftsgüter und damit nicht als unselbständige Gebäudebestandteile zu behandeln . Dabei ist unbeachtlich, ob die Anlagen im Zuge einer Neuerrichtung eines Gebäudes oder einer Sanierungsmaßnahme angeschafft bzw. hergestellt worden sind. Dachintegrierte Photovoltaikanlagen sind daher im Ergebnis ertragsteuerrechtlich wie Aufdachanlagen zu behandeln. Die Fotovoltaikanlage als Betriebsvorrichtung stellt somit ein eigenständiges bewegliches Wirtschaftsgut dar, welches ertragsteuerlich getrennt vom Gebäude zu behandeln ist Bei den dachintegrierten Fotovoltaikanlagen handelt es sich grundsätzlich nicht um Sachen oder Scheinbestandteile im Sinne des BGB. Dennoch entbehrt die Einordnung als unbewegliches Wirtschaftsgut der rechtlichen Grundlage. Denn auch wenn es sich bei den dachintegrierten Fotovoltaikanlagen um Gebäudebestandteile im Sinne des Bewertungsrechtes handelt, sind sie „wie” Betriebsvorrichtungen selbständige Wirtschaftsgüter, weil sie nicht in einem einheitlichen Nutzungs- und Funktionszusammenhang mit dem Gebäude stehen. Für sie kann aber entsprechend dann nur die gleiche Einordnung gelten, d. h. sie gehören auch dann zu den beweglichen Wirtschaftsgütern, wenn sie (zivilrechtlich) wesentliche Bestandteile eines Grundstücks sind. AdFV und GiFV sind wie selbständige, vom Gebäude losgelöste bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter zu behandeln. Die Behandlung als selbständiges Wirtschaftsgut gilt unabhängig davon, ob die Anlage im Zuge der Neuerrichtung eines Gebäudes oder im Zuge einer Dachsanierung angeschafft bzw. hergestellt wird. Mehr Infos zur ertragsteuerlichen Behandlung von Aufwendungen für dachintegrierte Photovoltaikanlagen siehe: Verfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern vom 5.8.2010 - Az.: S 2190.1.1-1/3 St32 .


Steuertipp: In den Fällen, in denen im Hinblick auf die in der Bezugsverfügung vertretene Rechtsauffassung dachintegrierte Photovoltaikanlagen als unselbständiger Gebäudebestandteil behandelt und bei einer Dachrenovierung im Wege der Aufwandseinlage anteilige Erhaltungsaufwendungen bestandskräftig als Betriebsausgaben anerkannt worden sind, sind im Rahmen nachfolgender Veranlagungen keine zusätzlichen Absetzungen für Abnutzung für ein selbständiges Wirtschaftsgut zuzulassen.


Dachsanierungskosten

Nicht zur Fotovoltaikanlage, sondern zum Gebäude gehört die Dachkonstruktion. Dem Dach kommt – abgesehen von der bei tatsächlicher und wirtschaftlicher Betrachtungsweise vollkommen untergeordneten Funktion als bloße Halterung für die Anlage – für den Gewerbebetrieb Fotovoltaikanlage keine Funktion zu (vgl. Hessisches FG, Urteil vom 20.01.2011 11 K 2735/08 Tz. 31). Das Dach eines Gebäudes, dessen tatsächlicher Verwendungszweck funktional auf den Witterungsschutz und auf die Nutzbarmachung des gesamten Gebäudes ausgerichtet ist, ist nicht in einen tatsächlichen oder wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Betrieb der Fotovoltaikanlage gestellt. Das Dach als solches ist objektiv weder geeignet noch bestimmt, den Betrieb Fotovoltaikanlage zu fördern. Es ist objektiv erkennbar nicht zum unmittelbaren Einsatz im Betrieb selbst bestimmt (vgl. Schmidt-Heinicke, EStG, § 4 Rz. 104, 105, 111). Die darauf entfallenden Aufwendungen sind daher dem Gebäude als Anschaffungs-/Herstellungskosten oder als Erhaltungsaufwand zuzurechnen. Eine Aufteilung der Kosten auf das Gebäude und im Wege der sog. Aufwandseinlage bei der Ermittlung der gewerblichen Einkünfte des Betriebs „Stromerzeugung” kommt nicht in Betracht (vgl. BFH-Urteil vom 17.10.2013 BStBl 2014 II S. 372; Vorinstanz FG Köln vom 16.05.2012, 10 K 3587/11).


Weitere Urteile zur Behandlung der Dachsanierungskosten:

FG München vom 27.07.2009, 14 K 595/08

Hessisches FG vom 20.01.2011, 14 K 595/08

FG München vom 05.03.2012, 7 K 2360/09 in HSL-Besprechung 2012 TOP 1 a. A. FG München 02.08.2012, Az. 15 K 770/12; Revision unter X R 32/12 (vgl. hierzu auch Ertragsteuer Fach-Info 26-2012 Dachsanierung und Fotovoltaikanlagen – Ertragsteuerliche Behandlung).


Steuertipp:: Durch die Anmietung der Dachflächen kann vereinbart werden, dass die Sanierung des Daches auf Kosten des Betreibers der Photovoltaikanlage erfolgt und diese Kosten gegen die vereinbarte, umsatzsteuerpflichtige, Pacht aufgerechnet werden. Insoweit kann es dann auch zu einem Vorsteuerabzug für die Aufwendungen zur Dachsanierung kommen.


Es mangelt an einer Veranlassung der Kosten durch den Gewerbebetrieb PV-Anlage. Das gilt auch dann, wenn aus rechtlichen Gründen (vgl. Technischer Leitfaden Fotovoltaikanlagen Seite 10; ggf. Ausnahmegenehmigung durch Gewerbeaufsichtsamt) die FV-Anlage nicht auf eine asbesthaltige Dacheindeckung aufgesetzt werden durfte (vgl. Hessisches FG, Urteil vom 20.01.2011 11 K 2735/08 Tz. 32).


Aus statischen Gründen erforderliche Maßnahmen: Soweit es infolge der Installation der Anlage dennoch notwendig ist, aus statischen Gründen Sparren zu verstärken oder Stützbalken einzuziehen, können nach der Rechtsprechung und nach der Verwaltungsauffassung jedenfalls diese Kosten als durch den Aufbau der Anlage verursacht angesehen werden (vgl. Hessisches FG, Urteil vom 20.01.2011 11 K 2735/08 Tz. 26). Diese Aufwendungen teilen nicht das Schicksal der Gebäudeaufwendungen, sondern sind als Betriebsbereitschaftskosten Anschaffungskosten der FV-Anlage (§ 255 HGB AK für betriebsbereiten Zustand, Ertragsteuer Fach-Info 26-2012 Dachsanierung und Fotovoltaikanlagen – Ertragsteuerliche Behandlung)


Kann der Stpfl. bei einer dachintegrierten Anlage (z. B. Solardachziegel) im Einzelfall die Aufwendungen für die Fotovoltaikmodule nicht angeben (z. B. Aufteilung in der Herstellerrechnung), bestehen keine Bedenken bei der erforderlichen Abgrenzung, der sowohl auf das Gebäude als auch auf den Gewerbebetrieb entfallenden Aufwendungen, aus Vereinfachungsgründen den auf das Gebäude entfallenden Teil in Höhe der Kosten für eine Dacheindeckung ohne integrierte Fotovoltaikanlage zu schätzen. Der übersteigende Betrag ist den Fotovoltaikmodulen zuzurechnen. Gemeinsam erforderlicher Aufwand (z. B. Kosten für das Gerüst, für das Fangnetz, für den Blitzschutz) kann anteilig zugerechnet werden. Wurde die dachintegrierte Fotovoltaikanlage fremdfinanziert, kann die genannte Vereinfachungsregelung auch bei der Ermittlung der auf die Fotovoltaikanlage entfallenden Aufwendungen für die Fremdfinanzierung herangezogen werden.


Da es sich sowohl bei Aufdachanlagen als auch bei dachintegrierten Fotovoltaikanlagen nicht um Gebäudebestandteile, sondern um selbständige, vom Gebäude losgelöste bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter handelt, kommt eine Abschreibung nach §§ 7 Abs. 4 und 5, 7h und 7i EStG oder die Übertragung von stillen Reserven nach § 6b Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG nicht in Betracht.


Echte Investitionszuschüsse im Zusammenhang mit dem Erwerb bzw. Betrieb der Anlage sind grundsätzlich in voller Höhe und sofort als Betriebseinnahmen zu versteuern. Auf Antrag kann die sofortige Versteuerung unterbleiben und stattdessen eine Minderung der Abschreibungsbeträge (über 20 Jahre) herbeigeführt werden, was mit einer spürbaren steuerlichen Entlastung verbunden sein kann.


Steuertipp: Um einen sog. Eigenverbrauch zu vermeiden, sollten der Betreiber der Photovoltaikanlage nicht identisch mit dem Eigentümer/ Mieter sein. Um eine personelle Identität zu vermeiden, können z. B. der Ehegatte oder die Kinder den Betrieb der PV-Anlage übernehmen. Die Dachfläche kann vom Gebäudeeigentümer zum Marktpreis (ca. 2 € - 3 € je qm) angemietet werden.


Mehr Information zu steuerlichen Fragen des Betriebs einer Photovoltaikanlage mit Beispielen

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Umsatzsteuer

Selbst als sog. Kleinunternehmer können Sie sich für die Regelbesteuerung entscheiden und damit den Vorsteuerabzug aus der Anschaffung bzw. dem Erwerb der Anlage geltend machen. Finanziert werden müssen dann nur die Netto-Anschaffungskosten, die Umsatzsteuer erstattet Ihnen der Fiskus. Auch aus den laufenden Kosten ist ein Vorsteuerabzug möglich, sofern die Steuer in den Rechnungen gesondert ausgewiesen wurde und die Rechnungen ordnungsgemäß sind. Nach neuerer Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs kann womöglich auch für anteilige Gebäudekosten der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden, wenn sich an bzw. auf dem Objekt eine Photovoltaikanlage befindet. Hier sind jedoch im Vorfeld ggf. umfangreichere Berechnungen notwendig.



Steuertipp: Müssen Sie aus statischen Gründen vor der Installation der Anlage den Dachstuhl verstärken, können Sie für diese Aufwendungen nach neuerer Verwaltungsauffassung den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen.


Zwar sind die Einspeisevergütungen umsatzsteuerpflichtig, dies führt für Sie als Anlagenbetreiber allerdings zu keiner weiteren Belastung, weil der Strom abnehmende Netzbetreiber die Umsatzsteuer zusätzlich zu den Vergütungen nach dem EEG entrichtet. Für selbstverbrauchten Strom ist eine unentgeltliche Wertabgabe (Quasi-Eigenverbrauch) zu versteuern. Mehr Infos siehe BMF-Schreiben zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Photovoltaik- und KWK-Anlagen + Abschaffung des Eigenverbrauchsbonus.



Mehr Infos zur umsatzsteuerlichen Beurteilung einer "Dachverpachtung" an einen PV-Anlagenbetreiber gegen Übernahme der Dachsanierung siehe: Verfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern vom 17.08.2011

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Grunderwerbsteuer

Beim Kauf/Verkauf eines Gebäudes mit Photovoltaikanlage unterliegt der auf die Anlage entfallende Kaufpreis der Grunderwerbsteuer, wenn es sich nicht um eine Betriebsvorrichtung handelt. Dies gilt z. B. für die seltenen Fälle, in denen die Anlage ausschließlich der Energieversorgung des betroffenen Grundstücks (Eigenbedarf) dient, der Strom also nicht entgeltlich ins öffentliche Netz eingespeist wird. Nach Ansicht der Finanzverwaltung gilt das aber auch stets für sog. dachintegrierte Anlagen (Solarziegel etc.), weil diese vordergründig als Gebäudebestandteil angesehen werden.

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Erbschaft- und Schenkungsteuer

Photovoltaikanlagen sind grundsätzlich Betriebsvermögen im Sinne der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Damit stehen dem Erben bzw. Beschenkten auch die besonderen steuerlichen Vergünstigungen/Freistellungen für Betriebsvermögen zu. Insoweit lassen sich Vermögensübertragungen zu Lebzeiten womöglich steuergünstig vollziehen.


Steuertipp: Zwar sind dachintegrierte Photovoltaikanlagen (z. B. Solarziegel) nach Ansicht der Finanzverwaltung für Zwecke der Bewertung nicht als Betriebsvorrichtungen, sondern als wesentliche Gebäudebestandteile einzustufen, dennoch rechnen sie für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer zum (ggf. begünstigten) Betriebsvermögen und sind gesondert zu erfassen.

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Bauabzugsteuer

Werden Bauleistungen für Unternehmen erbracht, sind die Auftraggeber nach §§ 48 ff. EStG grundsätzlich verpflichtet, von dem Entgelt für die Bauleistungen einen Steuerabzug in Höhe von 15 % vorzunehmen ( siehe Bauabzugsteuer ). Die Installation einer Fotovoltaikanlage stellt keine Bauleistung i. S. der Tz. 5 des BMF-Schreibens vom 27.12.2002 ( BStBl I S. 1399) dar. Es handelt sich nicht um die Herstellung, Instandsetzung oder Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken. Damit unterliegen diese Leistungen nicht der Bauabzugsteuer. Dies gilt jedoch nicht für die Beurteilung der Steuerschuld des Leistungsempfängers nach § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG. Sofern es sich um eine dachintegrierte Fotovoltaikanlage handelt, sind die Investitionskosten zur Ermittlung der AfA-Bemessungsgrundlage in einen Teilbetrag für die normale Dacheindeckung und die Mehrkosten für die Solarstromproduktion aufzuteilen. Der Bauabzugsteuer unterliegt nur der Teilbetrag für die normale Dacheindeckung. soll deshalb keine Anwendung finden. Die Auffassung zur Bauabzugssteuer gilt jedoch nicht für die Beurteilung der Steuerschuldnerschaft bei der Umsatzsteuer. Siehe auch Photovoltaikanlagen und Steuerabzug bei Bauleistungen nach §§ 48 ff EStG (Verfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern vom 16.09.2015).


Rechtsstand: 1. 11. 2014. Alle Informationen und Angaben haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt. Sie erfolgen jedoch ohne Gewähr. Diese Information kann eine individuelle Beratung im Einzelfall nicht ersetzen.

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Weitere Infos:

Informationsportal Erneuerbare Energien

Solarenenergien Förderverein Deutschland e.V.

Erneuerbare Energien Gesetz

Erneuerbare Energien Gesetz in Wikipedia)

BMF-Schreiben Um­satz­steu­er­recht­li­che Be­hand­lung von Pho­to­vol­taik- und KWK-An­la­gen; Ab­schaf­fung des Ei­gen­ver­brauchs­bo­nus nach § 33 Abs. 2 EEG durch die EEG-No­vel­le zur Pho­to­vol­taik 2012; BFH-Ur­teil vom 12. De­zem­ber 2012, XI R 3/10

Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:




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