Steuerratgeber · Rechtsstand 03.11.2026

Altersvorsorge 2026 steuerlich absetzen: Basisrente, Riester, bAV und ETF im Vergleich

Welche Altersvorsorge können Sie 2026 von der Steuer absetzen und welche Vorsorgeform passt zu Ihrer Lebenssituation? Erfahren Sie, wie Sie Förderungen nutzen, Ihre Rentenlücke berechnen und Steuerfallen bei der späteren Auszahlung vermeiden.

Mit aktuellen Höchstbeträgen, verständlichen Rechenbeispielen, kostenlosen Rechnern und einem Ausblick auf das neue Altersvorsorgedepot ab 2027.

30.826 € Höchstbetrag für Altersvorsorgeaufwendungen bei Einzelveranlagung
8.112 € Steuerfreie bAV-Beiträge 2026 nach § 3 Nr. 63 EStG
175 € Riester-Grundzulage pro Jahr nach bisherigem Förderrecht

Rechtsgrundlagen: § 10 EStG, § 3 Nr. 63 EStG, § 84 EStG. Die Höchstbeträge sind keine garantierte individuelle Steuerersparnis.

Welche Altersvorsorge ist 2026 steuerlich gefördert?

Die steuerliche Förderung hängt entscheidend davon ab, ob Sie in die gesetzliche Basisversorgung, eine geförderte Zusatzversorgung oder in frei verfügbares Vermögen einzahlen. Steuerliche Absetzbarkeit und wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit sind dabei nicht dasselbe.

Altersvorsorge im Steuervergleich 2026
Vorsorgeform Steuerliche Behandlung Wichtiger Prüffaktor
Gesetzliche Rente Sonderausgabenabzug nach § 10 EStG Rentenanspruch und Besteuerung im Alter
Versorgungswerk Grundsätzlich Basisversorgung nach § 10 EStG Pflichtbeiträge, Satzung und Rentenansprüche
Basisrente / Rürup Innerhalb des gemeinsamen Höchstbetrags von 30.826 € / 61.652 € Lebenslange Bindung und Produktkosten
Riester Zulagen und ggf. Sonderausgabenabzug bis 2.100 € nach bisherigem Recht Förderberechtigung und Reform ab 2027
Betriebliche Altersversorgung Je nach Durchführungsweg steuerfreie Beiträge; § 3 Nr. 63 EStG Arbeitgeberzuschuss und spätere Abgaben
Private Rentenversicherung Regelmäßig keine laufende Sonderausgabenförderung; ggf. Ertragsanteilsbesteuerung Kosten, Rentenfaktor und Kapitalwahlrecht
ETF-Sparplan Kapitalertrag- und Investmentbesteuerung, keine besondere Altersvorsorgeförderung Flexibilität, Marktrisiko und Entnahmeplanung
Immobilien Unterschiedliche Regeln für Eigennutzung, Vermietung und Veräußerung Finanzierung, AfA und Liquidität

Warum sollten Sie Ihre Altersvorsorge zusätzlich planen?

Die gesetzliche Rente bildet für viele Menschen die Grundlage ihres Alterseinkommens. Ob sie für Ihren gewünschten Lebensstandard ausreicht, hängt jedoch von Erwerbsbiografie, Renteneintritt, Lebenshaltungskosten und weiteren Einkommensquellen ab.

Besonders wichtig sind mögliche Erwerbslücken, Teilzeitarbeit, Selbstständigkeit, Kaufkraftverluste sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge im Ruhestand. Eine gute Planung berücksichtigt zudem finanzielle Reserven für unerwartete Ausgaben.

Wie berechnen Sie Ihre Versorgungslücke?

Ihre Versorgungslücke ist die Differenz zwischen Ihrem gewünschten monatlichen Nettoeinkommen im Ruhestand und den voraussichtlich verfügbaren Alterseinkünften. Verwenden Sie möglichst Beträge in derselben Kaufkraft und jeweils nach den relevanten Abzügen.

Monatlicher Netto-Rentenbedarf − erwartete Netto-Alterseinkünfte = monatliche Versorgungslücke

Beispiel: Rentenlücke berechnen

Vereinfachte Modellrechnung
Position Monatlich
Gewünschtes Netto-Budget 3.000 €
Gesetzliche Rente netto − 1.600 €
Weitere Netto-Renten − 400 €
Monatliche Versorgungslücke 1.000 €

Illustrative Annahmen, keine Rentenprognose. Kapitalerträge, Vermögen, Inflation und mögliche Steuern müssen individuell einbezogen werden.

So erstellen Sie Ihre Rentenanalyse

  1. Erfassen Sie Ihre monatlichen Ausgaben im Ruhestand.
  2. Prüfen Sie Renteninformation und Versorgungsmitteilungen.
  3. Berücksichtigen Sie bAV, private Renten und Vermögen.
  4. Planen Sie Steuern und Kranken-/Pflegebeiträge ein.
  5. Rechnen Sie mit Inflation und mehreren Szenarien.
  6. Leiten Sie daraus eine tragbare monatliche Sparrate ab.

Kostenlose Altersvorsorge- und Rentenrechner

Ruhestandsplaner

Schätzen Sie Ihren Rentenbedarf, die Versorgungslücke und den Einfluss von Sparrate, Rendite und Inflation.

Zum Ruhestandsplaner

Gesetzliche Rente berechnen

Berechnen Sie überschlägig Rentenpunkte, Bruttorente, Nettorente und mögliche Versorgungslücken.

Zum Rentenrechner

Rechner ersetzen keine verbindliche Rentenauskunft oder individuelle Steuerberechnung.

Wie funktionieren die drei Schichten der Altersvorsorge?

Das Drei-Schichten-Modell ordnet Altersvorsorgeprodukte nach ihren steuerlichen und rechtlichen Eigenschaften. Der Unterschied liegt vor allem in der Förderung beim Sparen und in der Besteuerung bei Auszahlung.

Drei Schichten der Altersvorsorge Drei horizontale Bereiche zeigen: Basisversorgung mit gesetzlicher Rente, Versorgungswerk und Basisrente; geförderte Zusatzversorgung mit Riester und betrieblicher Altersversorgung; private Vorsorge mit ETF, Versicherung und Immobilien. 1 Basisversorgung Gesetzliche Rente · Versorgungswerk · Rürup 2 Geförderte Zusatzversorgung Riester · betriebliche Altersversorgung 3 Private Vorsorge und Vermögen ETF · private Rente · Immobilien
Die drei Schichten unterscheiden sich insbesondere bei Förderung, Verfügbarkeit und Besteuerung im Alter.

Schicht 1: Basisversorgung

Beiträge können als Altersvorsorgeaufwendungen abziehbar sein. Die daraus entstehenden Renten werden grundsätzlich nachgelagert besteuert.

Rechtsgrundlagen: § 10 Abs. 1 Nr. 2, § 22 Nr. 1 Satz 3 EStG.

Schicht 2: Zusatzversorgung

Riester und betriebliche Altersversorgung nutzen unterschiedliche Fördermechanismen. Leistungen aus geförderten Beiträgen sind später regelmäßig steuerpflichtig.

Rechtsgrundlagen: §§ 10a, 22 Nr. 5, 79 ff., § 3 Nr. 63 EStG.

Schicht 3: Private Vorsorge

Flexible Kapitalanlagen und private Versicherungen unterliegen eigenen Besteuerungsregeln. Häufig besteht keine besondere Förderung bei Einzahlung.

Rechtsgrundlagen: §§ 20, 22, 23 EStG, Investmentsteuergesetz.

Wie hoch ist der Sonderausgaben-Höchstbetrag 2026?

Für Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu begünstigten berufsständischen Versorgungseinrichtungen, zur Alterssicherung der Landwirte und zu zertifizierten Basisrenten gilt grundsätzlich der gemeinsame Höchstbetrag des § 10 Abs. 3 EStG.

Altersvorsorgeaufwendungen 2026
Veranlagung Höchstbetrag
Einzelveranlagung 30.826 €
Zusammenveranlagung 61.652 €

Der Jahresbetrag ergibt sich 2026 aus 124.800 € knappschaftlicher Beitragsbemessungsgrenze × 24,7 % Beitragssatz = 30.825,60 €; der Betrag wird gesetzlich auf volle Euro aufgerundet. Seit 2023 werden begünstigte Beiträge innerhalb des Höchstbetrags zu 100 % berücksichtigt.

Quellen: § 10 Abs. 3 EStG, § 4 SVBezGrV 2026, Beitragssatzbekanntmachung 2026.

Für wen lohnt sich die Basisrente (Rürup-Rente) 2026?

Die Basisrente ist eine steuerlich begünstigte Altersvorsorge, die insbesondere für Selbstständige, Freiberufler und Personen mit höherem steuerpflichtigem Einkommen interessant sein kann. Auch fondsgebundene Verträge sind möglich.

Welche Vorteile bietet die Basisrente?

  • Beiträge können innerhalb des gemeinsamen Sonderausgaben-Höchstbetrags abgezogen werden.
  • Bei hohem Grenzsteuersatz kann die aktuelle Einkommensteuerbelastung sinken.
  • Es entsteht ein Anspruch auf eine lebenslange Altersrente.

Welche Nachteile müssen Sie beachten?

  • Grundsätzlich keine freie Kapitalauszahlung.
  • Keine freie Veräußerung, Beleihung oder Übertragung.
  • Nur eingeschränkte Hinterbliebenenabsicherung.
  • Wenig Flexibilität bei kurzfristigem Kapitalbedarf.
  • Spätere Rentenzahlungen sind steuerlich zu berücksichtigen.
  • Vertragskosten können die Rendite deutlich mindern.

Rechtsgrundlagen: § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG, § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a EStG.

Rechenbeispiel: 5.000 € Rürup-Beitrag

Ein Selbstständiger zahlt zusätzlich 5.000 € in eine begünstigte Basisrente. Unterstellt werden ein vollständig verfügbarer Abzugsrahmen und eine vereinfachte Grenzsteuerwirkung von 35 %.

5.000 € × 35 % = 1.750 € mögliche Einkommensteuerentlastung

Rechnerischer Eigenaufwand nach dieser Steuerentlastung: 3.250 €.

Nur ein Rechenmodell. Tatsächlich hängt die Steuerentlastung vom Einkommensteuertarif, weiteren Beiträgen, der Veranlagung und möglichen Nebeneffekten ab. Die spätere Rentenbesteuerung ist nicht eingerechnet.

Rürup-Steuervorteil berechnen

Nutzen Sie den vorhandenen Basisrenten-Rechner, um verschiedene Beitrags- und Steuerszenarien überschlägig zu vergleichen.

Rürup-Rente-Rechner 2026

Berechnen Sie den zusätzlichen Sonderausgabenabzug und die voraussichtliche Einkommensteuerersparnis Ihrer Basisrente.

Veranlagung
Berufsstatus
Der gesetzliche Rentenbeitrag wird mit 18,6 % bis zur Beitragsbemessungsgrenze geschätzt.
Gesetzliche Rentenversicherung
Bei abweichenden tatsächlichen Beiträgen nutzen Sie das Feld „Weitere Beiträge“.
Nicht Bruttolohn: maßgeblich ist das voraussichtliche zvE vor dem hier geprüften Rürup-Beitrag.
Gesamtbeiträge, z. B. Versorgungswerk oder Beiträge der zweiten Person; ohne die oben automatisch berechnete RV und ohne den Rürup-Beitrag.
Nur soweit in den weiteren Beiträgen enthalten, z. B. der Arbeitgeberanteil der mitveranlagten Person.
Höchstbetrag 2026: 30.826 €; bei Zusammenveranlagung 61.652 €.

Seit 2023 sind begünstigte Altersvorsorgeaufwendungen grundsätzlich zu 100 % abziehbar. Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zum Versorgungswerk und zur Basisrente teilen sich jedoch einen gemeinsamen Höchstbetrag.

Wie hoch ist der Rürup-Höchstbetrag 2026?

Für 2026 beträgt der gemeinsame Höchstbetrag für Beiträge zur Basisversorgung 30.826 € bei Einzelveranlagung und 61.652 € bei Zusammenveranlagung. Darunter fallen neben der Rürup-Rente insbesondere Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, zur landwirtschaftlichen Alterskasse und zu berufsständischen Versorgungswerken. Bereits geleistete Beiträge verringern daher den noch nutzbaren Spielraum.

Was berechnet der Rürup-Rechner?

Der Rechner vergleicht die tarifliche Einkommensteuer vor und nach dem zusätzlichen, tatsächlich abziehbaren Rürup-Beitrag. Bei Arbeitnehmern wird der gesetzliche Rentenversicherungsbeitrag aus dem rentenversicherungspflichtigen Bruttolohn geschätzt. Der steuerfreie Arbeitgeberanteil wird bei der Ermittlung der abziehbaren Sonderausgaben abgezogen.

Ist der Rürup-Beitrag 2026 vollständig absetzbar?

Begünstigte Beiträge sind seit 2023 grundsätzlich zu 100 % als Sonderausgaben abziehbar, jedoch nur innerhalb des gemeinsamen Höchstbetrags. Ist dieser bereits durch andere Basisvorsorgebeiträge ausgeschöpft, entsteht durch einen weiteren Rürup-Beitrag kein zusätzlicher Sonderausgabenabzug.

Warum entspricht die Steuerersparnis nicht dem Rürup-Beitrag?

Der Beitrag mindert lediglich das zu versteuernde Einkommen. Die Steuerersparnis ergibt sich aus dem persönlichen Grenzsteuersatz und kann durch den Höchstbetrag begrenzt sein. Der Rechner weist deshalb Sonderausgabenabzug und Steuerersparnis getrennt aus.

Welche Altersvorsorge gehört nicht in „Weitere Beiträge“?

Beiträge zu Riester-Verträgen, betrieblichen Altersversorgungen sowie gewöhnlichen privaten Renten- oder Lebensversicherungen folgen anderen steuerlichen Regeln und dürfen hier nicht eingetragen werden.

Rechtsgrundlagen und Rechengrößen: § 10 EStG, § 32a EStG und Sozialversicherungsrechengrößen 2026. Stand: Juli 2026.

Welche Riester-Förderung gilt 2026?

Für das Beitragsjahr 2026 gelten im bisherigen Riester-System die bekannten Zulagen und Sonderausgabenregeln. Die persönliche Förderung hängt unter anderem von Erwerbsstatus, Einkommen, Familienstand, Kindern und Eigenbeitrag ab.

Riester-Zulagen nach bisherigem Recht
Förderung Betrag
Grundzulage 175 € jährlich
Kinderzulage, Geburt vor 2008 185 € je Kind und Jahr
Kinderzulage, Geburt ab 2008 300 € je Kind und Jahr
Berufseinsteigerbonus Einmalig 200 € bei Erfüllung der Voraussetzungen
Sonderausgabenabzug Bis 2.100 € jährlich einschließlich Zulagen; Sonderregelung für mittelbar Berechtigte

Rechtsgrundlagen: § 84 EStG, § 85 EStG, § 10a EStG.

Wie berechnet sich der Mindesteigenbeitrag?

Für die volle Förderung müssen unmittelbar Zulageberechtigte grundsätzlich 4 % der maßgeblichen Vorjahreseinnahmen berücksichtigen, höchstens 2.100 € einschließlich Zulagen. Der jährliche Mindesteigenbeitrag beträgt grundsätzlich mindestens 60 €. Für bestimmte Personengruppen gelten Besonderheiten.

Beispiel: Familie mit zwei Kindern

Ein unmittelbar förderberechtigter Elternteil hatte 35.000 € maßgebliches Vorjahreseinkommen. Für zwei ab 2008 geborene Kinder bestehen die Voraussetzungen der Kinderzulage.

  • 4 % von 35.000 €: 1.400 €
  • Grundzulage: 175 €
  • Zwei Kinderzulagen: 600 €
  • Rechnerischer Eigenbeitrag: 625 €

Unterstellt sind volle Zulageberechtigung und zutreffende Zuordnung der Kinderzulagen. Rechtsgrundlagen: §§ 84–86 EStG.

Wer kann Riester nutzen?

Unmittelbar förderberechtigt sind insbesondere gesetzlich rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und bestimmte weitere Personen wie Beamte und Kindererziehende unter den gesetzlichen Voraussetzungen. Ehegatten können unter den Voraussetzungen des § 79 Satz 2 EStG mittelbar zulageberechtigt sein.

Rechtsgrundlagen: § 79 EStG, § 10a EStG.

Was gilt für Wohn-Riester?

Das geförderte Altersvorsorgevermögen kann unter gesetzlichen Voraussetzungen für selbst genutztes Wohneigentum eingesetzt werden. Dabei sind insbesondere die begünstigte Verwendung, das Wohnförderkonto und spätere Steuerfolgen zu prüfen.

Rechtsgrundlage: § 92a EStG.

Riester-Förderung berechnen

Prüfen Sie Ihren möglichen Eigenbeitrag, Ihre Zulagen und die steuerliche Wirkung.

Riester-Rente-Rechner 2026

Berechnen Sie den erforderlichen Mindesteigenbeitrag, die voraussichtlichen Zulagen und eine mögliche zusätzliche Steuerentlastung nach der Günstigerprüfung.

So funktioniert die Berechnung

Für die volle Zulage ist grundsätzlich ein Mindesteigenbeitrag von vier Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des Vorjahres erforderlich. Davon werden die zustehenden Zulagen abgezogen. Der jährliche Sockelbetrag beträgt mindestens 60 Euro.

Der Sonderausgabenabzug ist grundsätzlich auf 2.100 Euro begrenzt. Bei einem mittelbar zulageberechtigten Ehegatten mit eigenem Vertrag erhöht sich der Höchstbetrag um 60 Euro. Das Finanzamt führt die Günstigerprüfung von Amts wegen durch.

Der Rechner liefert eine unverbindliche überschlägige Berechnung. Individuelle Besonderheiten, gekürzte Zulagen, die Zuordnung der Kinderzulage, weitere Einkünfte, Kirchensteuer und sonstige steuerliche Abzugsbeträge können das tatsächliche Ergebnis verändern.

Euro
Regelmäßig das rentenversicherungspflichtige Brutto des Vorjahres.
Euro
Optional für die überschlägige steuerliche Günstigerprüfung; nicht mit dem Bruttolohn verwechseln.
Bei der dritten Auswahl werden für den Ehegatten ein Mindestbeitrag von 60 Euro und eine weitere Grundzulage berücksichtigt.
Nur auswählen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt sind.
Kinderzulage: 185 Euro je berücksichtigungsfähigem Kind.
Kinderzulage: 300 Euro je berücksichtigungsfähigem Kind.

Was ändert sich durch die Altersvorsorgereform ab 2027?

Wichtig: Die Reform ist bereits beschlossen. Das Altersvorsorgereformgesetz vom 26. Mai 2026 wurde am 29. Mai 2026 verkündet (BGBl. 2026 I Nr. 156). Wichtige Neuregelungen für die geförderte private Altersvorsorge gelten ab 1. Januar 2027. Es handelt sich insoweit nicht mehr um einen bloßen Gesetzentwurf.

Die Reform eröffnet künftig insbesondere die Möglichkeit eines staatlich geförderten Altersvorsorgedepots. Daneben bleiben Garantieprodukte möglich. Ziel ist ein breiteres Angebot an Vorsorgeprodukten mit unterschiedlichen Chancen- und Risikoprofilen.

Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen?

Vor 2027 abgeschlossene Riester-Verträge genießen Bestandsschutz und können mit der bisherigen Förderung weitergeführt werden. Eine automatische Umstellung auf das neue System erfolgt nicht. Ein freiwilliger Wechsel kann möglich sein, sollte aber anhand von Garantien, Kosten, Zulagen und Restlaufzeit geprüft werden.

Die neuen Förderregeln dürfen nicht rückwirkend auf die Riester-Zahlen des Beitragsjahres 2026 übertragen werden.

Amtliche Quellen: Gesetzgebungsvorgang und Verkündung, BMF-FAQ zur Reform.

Wie viel betriebliche Altersversorgung ist 2026 steuerfrei?

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) kann über verschiedene Durchführungswege organisiert werden. Für steuerbegünstigte Beiträge zu Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds ist insbesondere § 3 Nr. 63 EStG relevant.

Grenzwerte für § 3 Nr. 63 EStG im Jahr 2026
Fördergrenze Jährlich Monatlich
Steuerfreiheit bis 8 % RV-BBG 8.112 € 676 €
SV-Freiheit bis 4 % RV-BBG 4.056 € 338 €

Grundlage ist die allgemeine Rentenversicherungs-Beitragsbemessungsgrenze 2026 von 101.400 € jährlich. Die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit setzt die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen voraus.

Quellen: § 3 Nr. 63 EStG, § 1 Abs. 1 Nr. 9 SvEV, § 4 SVBezGrV 2026.

Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss?

Bei Entgeltumwandlung muss der Arbeitgeber nach § 1a Abs. 1a BetrAVG grundsätzlich 15 % des umgewandelten Entgelts zusätzlich in den begünstigten externen Durchführungsweg einzahlen, soweit er Sozialversicherungsbeiträge einspart. Tarifvertragliche Besonderheiten sind zu beachten.

Beispiel: Entgeltumwandlung

Ein Arbeitnehmer wandelt monatlich 200 € seines Bruttogehalts um. Unterstellt wird eine entsprechende Sozialversicherungsersparnis des Arbeitgebers, die den vollen gesetzlichen Zuschuss auslöst.

  • Entgeltumwandlung: 200 €
  • Arbeitgeberzuschuss von 15 %: 30 €
  • Monatlicher bAV-Beitrag: 230 €

Die tatsächliche Nettobelastung hängt von den individuellen Steuer- und Sozialversicherungsverhältnissen ab. Rechtsgrundlage: § 1a Abs. 1a BetrAVG.

Ausführliche Informationen zu Durchführungswegen, Arbeitgeberzuschüssen und Spezialfällen finden Sie im Ratgeber zur betrieblichen Altersversorgung .

Wie werden private Renten- und Lebensversicherungen besteuert?

Private lebenslange Rentenversicherung

Bei einer nicht besonders geförderten privaten lebenslangen Leibrente wird grundsätzlich nur der gesetzlich bestimmte Ertragsanteil besteuert, sofern die Voraussetzungen des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb EStG vorliegen.

Beginnt eine solche Leibrente mit vollendetem 67. Lebensjahr, beträgt der gesetzliche Ertragsanteil 17 %. Das bedeutet nicht, dass 17 % Einkommensteuer anfallen: Dieser Teil der Rente geht vielmehr in die steuerliche Einkommensermittlung ein.

Kapitalauszahlung aus Lebensversicherungen

Bei neueren Kapitallebensversicherungen kommt grundsätzlich § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG zur Anwendung. Unter gesetzlichen Voraussetzungen können nur 50 % des Unterschiedsbetrags zwischen Leistung und Beiträgen anzusetzen sein. Für ab 2012 abgeschlossene Verträge ist dabei regelmäßig die Auszahlung nach Vollendung des 62. Lebensjahres und nach mindestens zwölfjähriger Vertragsdauer relevant.

Ältere Verträge können besonderen Übergangsregeln unterliegen. Prüfen Sie Abschlussdatum, Laufzeit, Vertragsänderungen und Leistungsform.

Quellen: § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG, § 22 EStG, § 52 EStG.

ETF-Sparplan als Altersvorsorge: Welche Steuern fallen an?

Ein ETF-Sparplan bietet flexible Spar- und Entnahmemöglichkeiten. Anders als bei der Basisrente besteht für ein gewöhnliches privates ETF-Depot keine besondere Sonderausgabenförderung wegen der Altersvorsorge.

Die wichtigsten Steuerregeln 2026

  • Kapitalerträge unterliegen grundsätzlich dem besonderen Steuertarif von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer (§ 32d EStG).
  • Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 € bzw. 2.000 € bei zusammenveranlagten Ehegatten (§ 20 Abs. 9 EStG).
  • Für Investmentfonds können Ausschüttungen, Veräußerungsgewinne und Vorabpauschalen steuerlich relevant sein (§§ 16–19 InvStG).
  • Bei Aktienfonds im steuerlichen Sinn beträgt die Teilfreistellung im Privatvermögen grundsätzlich 30 % der Erträge (§ 20 Abs. 1 InvStG).

Wann kann ein ETF-Sparplan sinnvoll sein?

Insbesondere dann, wenn Sie langfristig Vermögen aufbauen und flexibel bleiben möchten. Zu beachten sind Marktverluste, Schwankungen kurz vor dem Ruhestand, das Langlebigkeitsrisiko und die Entnahmeplanung.

Sind Immobilien als Altersvorsorge steuerlich attraktiv?

Immobilien können Ihre Altersvorsorge ergänzen: entweder durch geringere Wohnkosten bei Eigennutzung oder durch Mieteinnahmen bei Vermietung. Die steuerlichen Folgen unterscheiden sich erheblich.

Selbst genutzte Immobilie

Im Alter kann mietfreies Wohnen die laufenden Ausgaben senken. Instandhaltung, Modernisierung, Finanzierung und Liquidität bleiben jedoch zu berücksichtigen.

Vermietete Immobilie

Mieteinnahmen sind grundsätzlich steuerpflichtig. Betrieblich oder privat veranlasste Abzüge dürfen nicht verwechselt werden. Bei privaten Vermietungseinkünften können insbesondere Schuldzinsen, AfA und andere Werbungskosten relevant sein.

Bei privat gehaltenen Grundstücken ist für eine Veräußerung insbesondere die Zehnjahresfrist des § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu prüfen. Für selbst genutzte Immobilien können Ausnahmen gelten. Betriebsvermögen unterliegt anderen Regeln.

Rechtsgrundlagen: § 21 EStG, § 9 EStG, § 7 EStG, § 23 EStG.

Welche Altersvorsorge eignet sich für Selbstständige und Freiberufler?

Bei Selbstständigen ist zunächst zu klären, ob eine gesetzliche Rentenversicherungspflicht besteht oder ein berufsständisches Versorgungswerk zuständig ist. Nicht jeder Selbstständige ist von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit.

Als zusätzliche Vorsorge kommen je nach Situation Basisrente, freiwillige Rentenbeiträge, flexible Kapitalanlagen und Immobilien infrage. Auch der Wert eines Unternehmens kann in die Ruhestandsplanung einbezogen werden, sollte aber nicht als sicher verfügbarer Rentenersatz behandelt werden.

Welche Altersvorsorge ist für Arbeitnehmer sinnvoll?

Für Arbeitnehmer sind insbesondere gesetzliche Rente, Arbeitgeberleistungen zur betrieblichen Altersversorgung, Riester-Förderung und private Kapitalanlage zu vergleichen.

  1. Prüfen Sie Ihre gesetzliche Renteninformation.
  2. Ermitteln Sie den möglichen bAV-Arbeitgeberzuschuss.
  3. Berechnen Sie vorhandene Riester-Zulagen.
  4. Vergleichen Sie die Kosten der Vertragsangebote.
  5. Ergänzen Sie gegebenenfalls flexible Rücklagen.

Welche Besonderheiten gelten für Beamte?

Beamte verfügen grundsätzlich über beamtenrechtliche Versorgungsansprüche, deren konkrete Höhe unter anderem von Dienstzeiten und persönlichen Umständen abhängt. Teilzeit, Dienstunfähigkeit, Versorgungsausgleich und Krankenversicherung können zusätzlichen Vorsorgebedarf begründen.

Zu prüfen sind Pensionsansprüche, mögliche Riester-Förderberechtigung, private Kapitalanlagen sowie geeigneter Risiko- und Dienstunfähigkeitsschutz. Die steuerlichen Besonderheiten ergeben sich aus den jeweils einschlägigen Regelungen, insbesondere §§ 10, 10a, 19 und 79 ff. EStG.

Wie wird Ihre Altersvorsorge im Ruhestand besteuert?

Ein Steuervorteil während der Ansparzeit führt häufig zu einer steuerlichen Belastung bei Auszahlung. Entscheidend sind die Produktart, die zugrunde liegenden Beiträge, der Rentenbeginn und Ihre individuellen steuerlichen Verhältnisse.

Besteuerung beim Sparen und Auszahlen
Vorsorgeform Ansparphase Auszahlung
Gesetzliche Rente / Basisrente Sonderausgaben nach § 10 EStG Besteuerungsanteil nach § 22 EStG
Riester Zulagen und ggf. Sonderausgaben Geförderte Leistungen regelmäßig steuerpflichtig
bAV Je nach Durchführungsweg Steuerbegünstigung Steuer und ggf. Sozialabgaben
Private Leibrente Regelmäßig keine Sonderausgabenförderung Ggf. Ertragsanteilsbesteuerung
ETF Keine besondere Altersvorsorgeförderung Besteuerung steuerpflichtiger Kapitalerträge

Wie hoch ist der Besteuerungsanteil 2026?

Für einen erstmaligen Rentenbeginn im Kalenderjahr 2026 beträgt der gesetzliche Besteuerungsanteil bei Renten im Sinne des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG 84,0 %.

Der Besteuerungsanteil ist nicht Ihr persönlicher Einkommensteuersatz. Wie viel Steuer tatsächlich anfällt, hängt von den gesamten steuerpflichtigen Einkünften und den berücksichtigungsfähigen Abzügen ab.

Quelle: § 22 Nr. 1 Satz 3 EStG, Besteuerungstabelle.

Welche Altersvorsorge passt zu Ihrer persönlichen Situation?

Orientierung für verschiedene Zielgruppen
Lebenssituation Sinnvoll zu prüfen Besonderes Risiko
Selbstständig mit hohem Gewinn Basisrente, Versorgungswerk, ETF Zu geringe Liquidität
Arbeitnehmer mit Arbeitgeberzuschuss bAV, private Kapitalanlage Spätere Abgaben, Kosten
Familie mit Kindern Riester-Bestand, bAV, ETF, Risikoschutz Unpassende Förder- und Vertragsannahmen
Beamter Versorgungsanalyse, Riester, private Anlage Unterschätzte Pensionslücke
Berufseinsteiger Flexible Anlagen, bAV mit Zuschuss Langfristig hohe Produktkosten
Kurz vor dem Ruhestand Entnahmeplanung, Steuern, Liquidität Zu hohes Anlage- und Vertragsrisiko

Die Tabelle ist eine allgemeine Entscheidungshilfe, keine individuelle Anlage- oder Produktempfehlung.

Welche Fehler sollten Sie bei der Altersvorsorge vermeiden?

Nur auf Steuerersparnis achten

Hohe Abschlusskosten, geringe Rendite oder fehlende Flexibilität können den Steuervorteil wirtschaftlich aufzehren.

Steuern im Alter vergessen

Die Nettorente kann deutlich unter der Bruttorente liegen. Steuer- und Sozialabgabeneffekte gehören in die Planung.

Zu wenig Liquidität vorhalten

Langfristig gebundenes Kapital hilft nicht bei kurzfristigem Finanzbedarf oder unerwarteten Ausgaben.

Risiken unzureichend verteilen

Eine übermäßige Konzentration auf einzelne Produkte, Immobilien oder Anlageklassen kann die Altersvorsorge gefährden.

Checkliste: Altersvorsorge 2026 steuerlich optimieren

  1. Renteninformation besorgen: Erwartete gesetzliche Rente und sonstige Versorgungsansprüche erfassen.
  2. Versorgungslücke berechnen: Netto-Bedarf und Netto-Einkünfte gegenüberstellen.
  3. Abzugsrahmen prüfen: Bestehende Basisvorsorgebeiträge und Sonderausgaben berücksichtigen.
  4. Riester-Förderung kontrollieren: Zulagen, Kinderzuordnung, Eigenbeitrag und Vertragsstatus prüfen.
  5. Arbeitgeberzuschuss nutzen: bAV-Angebot einschließlich Kosten und möglicher späterer Abgaben vergleichen.
  6. Flexibilität sicherstellen: Rücklagen und frei verfügbares Vermögen einplanen.
  7. Produktkosten vergleichen: Effektivkosten, Garantien und Auszahlungsbedingungen prüfen.
  8. Steuern im Ruhestand simulieren: Gesetzliche Rente, bAV, private Renten und Kapitalerträge zusammen betrachten.
  9. Planung aktualisieren: Bei Änderungen von Einkommen, Familienstand oder gesetzlichen Rahmenbedingungen neu rechnen.

Häufige Fragen zur Altersvorsorge und Steuer 2026

Welche Altersvorsorge kann ich 2026 von der Steuer absetzen?

Insbesondere begünstigte Beiträge zur gesetzlichen Rente, zu Versorgungswerken und zur Basisrente können nach § 10 EStG als Sonderausgaben berücksichtigt werden. Riester und bAV haben eigene Förderregeln.

Wie hoch ist der Rürup-Höchstbetrag 2026?

Der gemeinsame Höchstbetrag für Altersvorsorgeaufwendungen beträgt 30.826 € bei Einzelveranlagung und 61.652 € bei Zusammenveranlagung. Weitere begünstigte Beiträge und gesetzliche Kürzungen müssen berücksichtigt werden.

Sind Basisrentenbeiträge 2026 vollständig absetzbar?

Begünstigte Beiträge können seit 2023 innerhalb des gesetzlichen Höchstbetrags zu 100 % berücksichtigt werden. Die tatsächliche zusätzliche Abzugsmöglichkeit ist individuell zu ermitteln (§ 10 EStG).

Wie hoch sind die Riester-Zulagen 2026?

Die Grundzulage beträgt 175 €. Die Kinderzulage beträgt 185 € für vor 2008 geborene Kinder und 300 € für ab 2008 geborene Kinder. Voraussetzung ist die jeweilige Förderberechtigung (§§ 84–86 EStG).

Was ändert sich bei Riester ab 2027?

Ab 2027 gilt für Neuverträge das reformierte Fördersystem mit neuen Altersvorsorgeprodukten einschließlich Altersvorsorgedepots. Bestehende Riester-Verträge genießen Bestandsschutz und werden nicht automatisch umgestellt.

Wie viel bAV ist 2026 steuerfrei?

Nach § 3 Nr. 63 EStG sind unter den gesetzlichen Voraussetzungen bis zu 8.112 € jährlich steuerfrei. Die Sozialversicherungsfreiheit beträgt nach § 1 Abs. 1 Nr. 9 SvEV grundsätzlich höchstens 4.056 € jährlich.

Ist ein ETF-Sparplan steuerlich besser als eine Basisrente?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein normales ETF-Depot bietet mehr Flexibilität, aber keine besondere Sonderausgabenförderung. Die Basisrente kann sofortige Steuervorteile ermöglichen, bindet das Kapital jedoch langfristig. Rendite, Kosten, Steuern und Verfügbarkeit müssen gemeinsam verglichen werden.

Aktuelles zur Altersvorsorge 2026

Basisversorgung: Höchstbetrag gestiegen

Für 2026 beträgt der steuerliche Höchstbetrag der begünstigten Altersvorsorgeaufwendungen 30.826 € / 61.652 €. Besonders bei zusätzlichen Basisrentenbeiträgen ist der noch verfügbare Abzugsrahmen zu prüfen.

Betriebliche Altersversorgung

Die 2026 geltende allgemeine RV-Beitragsbemessungsgrenze von 101.400 € führt zu einer steuerfreien Grenze von 8.112 € nach § 3 Nr. 63 EStG.

Neue geförderte Altersvorsorge ab 2027

Das 2026 verabschiedete Altersvorsorgereformgesetz verändert das Angebot der steuerlich geförderten privaten Vorsorge ab 2027. Bei Altverträgen sollten bestehende Garantien und Förderbedingungen vor einem Wechsel sorgfältig geprüft werden.

Altersvorsorge steuerlich sinnvoll planen

Sie möchten wissen, welche Vorsorgebeiträge steuerlich berücksichtigt werden können und welche Auswirkungen sich bei der späteren Auszahlung ergeben? Lassen Sie Ihre persönliche Situation steuerlich prüfen.

Informationen zur Steuerberatung

Weitere Rechner und Ratgeber

Rechtsgrundlagen und Quellen

Rechtsstand: 3. November 2026. Die Darstellung berücksichtigt die für das Beitragsjahr 2026 geltenden Vorschriften sowie bereits verkündete, ab 2027 anzuwendende Neuregelungen.

  1. Basisversorgung und Sonderausgaben: § 10 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 3 EStG. Gesetzestext .
  2. Rechengrößen 2026: § 4 Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026; jährliche BBG der allgemeinen Rentenversicherung 101.400 € und der knappschaftlichen Rentenversicherung 124.800 €. Verordnung .
  3. Beitragssätze 2026: Bekanntmachung vom 24. November 2025, BGBl. 2025 I Nr. 291; knappschaftlicher Beitragssatz 24,7 %. Bekanntmachung .
  4. Riester-Sonderausgaben: § 10a EStG. Gesetzestext .
  5. Riester-Zulagen und Eigenbeitrag: §§ 79, 84, 85 und 86 EStG. § 84, § 85, § 86.
  6. Wohn-Riester: § 92a EStG. Gesetzestext .
  7. Altersvorsorgereformgesetz: Gesetz vom 26. Mai 2026, BGBl. 2026 I Nr. 156, verkündet am 29. Mai 2026; differenzierte Inkrafttretensregelungen. Deutscher Bundestag – Gesetzgebungsvorgang .
  8. Geförderte Altersvorsorge ab 2027: Bundesministerium der Finanzen, FAQ zur Reform der privaten Altersvorsorge, 2026. BMF-Informationen .
  9. bAV-Steuerfreiheit: § 3 Nr. 63 EStG. Gesetzestext .
  10. bAV-Sozialversicherungsfreiheit: § 1 Abs. 1 Nr. 9 SvEV. Verordnung .
  11. Entgeltumwandlung und Zuschuss: § 1a Abs. 1 und 1a BetrAVG; tarifvertragliche Besonderheiten nach § 19 BetrAVG. Gesetzestext .
  12. Rentenbesteuerung und Ertragsanteile: § 22 Nr. 1 und Nr. 5 EStG. Gesetzestext und Tabellen .
  13. Kapitalerträge und Versicherungen: § 20 Abs. 1 Nr. 6, Abs. 9, § 32d und § 52 EStG. § 20, § 32d.
  14. Investmentfonds: §§ 16, 18 und 20 InvStG. Vorabpauschale, Teilfreistellung.
  15. Vermietung und Immobilienverkauf: §§ 7, 9, 21 und 23 EStG. Private Veräußerungsgeschäfte .

Dieser Beitrag stellt keine individuelle steuerliche Beratung dar und ersetzt nicht das Gespräch mit einem Steuerberater.

Zurück zum Seitenanfang

Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:


Haftungsausschluss: Die auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen und Inhalte wurden mit großer Sorgfalt erstellt. Dennoch können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität übernehmen. Diese Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle steuerliche Beratung. Für eine persönliche Beratung und maßgeschneiderte Lösungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.



Steuerberater Berlin

Dipl.-Kfm. Michael Schröder, Steuerberater
Schmiljanstraße 7, 12161 Berlin
(Tempelhof-Schöneberg / Friedenau)

Termine: nach Vereinbarung
Kontakt: Bitte nur per E-Mail
Steuerberater@steuerschroeder.de


Steuerberatung


Steuer-Newsletter

Erhalten Sie kostenlos aktuelle Steuertipps

Steuer-Newsletter Symbol Jetzt kostenlos anmelden.

Buchhaltungssoftware

Einfache & sichere Buchführung für Freiberufler, Kleinunternehmer, Selbstständige & GmbHs

Buchhaltung Excel Vorlage

Buchhaltung ganz einfach per Excel-Tabelle.

Rechnungswesen (PDF)

Kostenloser Download: Fachbuch Buchhaltung, Bilanzierung sowie Kosten- & Leistungsrechnung