Lohnsteuer

Lohnsteuer: Abzug, Anmeldung + Tipps

Die Lohnsteuer zählt zur Einkommensteuer. Sie ist nur eine besondere Erhebungsform, bei der der Arbeitgeber die Einkommensteuer schon vorab abführt.


Inhalt Lohnsteuer


Lohnrechner 2019

Geburtsjahr
Steuerklasse
Zahl der Kinderfreibeträge
Arbeitsstelle im Bundesland
Kirchensteuer %
rentenversicherungspflichtig
Elternteil o. unter 23 Jahre
Krankenversicherungsbeitragssatz %  
Zusatzbeitrag zur KV   %  
oder private Krankenversicherung
  Prämie (incl. PflegeV) Euro
  Arbeitgeberzuschuss
  monatlicher Basistarif der PKV Euro
Lohnzahlungszeitraum
Bruttolohn   Euro
Einmal/sonstige Bezüge   Euro
davon als Entschädigungszahlung   Euro
schon abger. Einmalbezüge/Jahr     Euro
davon als Entschädigungszahlung   Euro
Bezüge aus mehrjähriger Tätigkeit     Euro
davon als Entschädigungszahlung     Euro
(Jahres)Freibetrag aus Lohnsteuerkarte (ELSTAM   Euro
(Jahres)Hinzurechnungsbetrag   Euro
         


Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Beschäftigte haben, müssen Sie als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, ggf. Kirchensteuer und Sozialversicherungs-beiträge vom Arbeitslohn der Beschäftigten einbehalten und an das Finanzamt bzw. die Sozialversicherungsträger abführen. Sie haften für die richtige Einbehaltung und Abführung der Beträge. Die Höhe der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Lohnkirchensteuer, die für den „Lohnzahlungszeitraum“ (in der Regel: ein Monat) einzubehalten sind, können Sie mit Hilfe eines online Lohnsteuerrechners ermitteln. Sie können hilfsweise die Steuerabzugsbeträge auch in den sog. Lohnsteuertabellen ablesen.


Tipp: Zur Berechnung der Lohnsteuer können Sie den kostenlosen online Lohnsteuerrechner nutzen. Hier finden Sie die Lohnsteuertabelle. Das Lohnsteuertabellenprogramm generiert Lohnsteuertabellen.


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Steuertipp: Steuergünstige Gehaltszuwendungen an Arbeitnehmer


Ein inländischer Arbeitgeber ist verpflichtet die Lohnsteuer für seine Arbeitnehmer einzubehalten. Diese Steuer muss der Arbeitgeber bei seinem Betriebsstätten-Finanzamt anmelden und auch abführen. Hierzu reicht er eine elektronische Lohnsteuer-Anmeldung ein. In Abhängigkeit von der Höhe der Lohnsteuer ist die Anmeldung und Abführung monatlich, vierteljährlich oder jährlich durchzuführen. Die Lohnsteuer ist am 10. des Folgemonats fällig und ist dem zuständigem Betriebsstättenfinanzamt des Arbeitgebers per ELSTER zu melden.


Für Arbeitslohn, der von einem inländischen Arbeitgeber gezahlt wird, erfolgt der Lohnsteuerabzug auf Grundlage der Lohnsteuerabzugsmerkmale der Arbeitnehmer (ELStAM) und der Steuerklasse. Eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer muss Ihnen in der Regel vor Beginn des Kalenderjahres oder bei Aufnahme der Tätigkeit seine Identifikationsnummer sowie das Geburtsdatum mitteilen, wenn Sie den Arbeitslohn nicht pauschal versteuern. Des Weiteren muss sie oder er Ihnen mitteilen, ob Sie seine Hauptarbeitgeberin oder sein Hauptarbeitgeber sind. Mit diesen Daten müssen Sie die Beschäftigten bei der Finanzverwaltung auf elektronischem Weg anmelden und die ELStAM abrufen. Als ELStAM werden Ihnen die Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Konfession und eingetragene Frei- und Hinzurechnungsbeträge übermittelt.


Der Lohnsteuerabzug wird vom Arbeitslohn vorgenommen. Arbeitslohn sind alle Einnahmen, die dem Arbeitnehmer zufließen. Zu den Einnahmen zählen nicht nur Geldleistungen, sondern auch Sachbezüge (z. B. Kost und Logis) und andere geldwerte Vorteile (z. B. private Benutzung eines betrieblichen Pkw).


Mit dem Lohnsteuerabzug ist das Besteuerungsverfahren grundsätzlich abgeschlossen, es sei denn, der Arbeitnehmer ist zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet oder der Arbeitnehmer stellt einen Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer (Lohnsteuerjahresausgleich), um die etwa zu viel einbehaltenen Lohnsteuern erstattet zu bekommen. Durch den Lohnsteuerjahresausgleichs wird die im Laufe des Kalenderjahres zu viel erhobene Lohnsteuer wird dem Arbeitnehmer erstattet, z. B. durch nachträgliche Geltendmachung von Steuerermäßigungen. Hier finden Sie Steuerprogramme sowie einen Vergleich von Einkommensteuerprogrammen.


Der Lohnsteuerabzug wird auf der Lohnsteuerbescheinigung vermerkt und dem Arbeitnehmer übergeben. Durch den Lohnsteuerabzug gilt die Einkommensteuer für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit nur bei beschränkt steuerpflichtigen Arbeitnehmern grundsätzlich als abgegolten. Unbeschränkt Steuerpflichtige können eine Steuererklärung einreichen (sog. Lohnsteuerjahresausgleich). Für EU-/EWR- Staatsangehörige gelten Besonderheiten. Diese Arbeitnehmer können eine Veranlagung zur Einkommensteuer beantragen, um die Abgeltungswirkung des Lohnsteuerabzuges zu vermeiden

Ein ausländischer Arbeitgeber (ohne Wohnsitz, gewöhnlichen Aufenthalt, Geschäftsleitung, Sitz, Betriebsstätte oder ständigen Vertreter in Deutschland) ist nicht verpflichtet, die Lohnsteuer für in Deutschland tätige Arbeitnehmer einzubehalten uns abzuführen. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer Einkommensteuervorauszahlungen an sein zuständiges Finanzamt zu entrichten. .


Weitere Informationen zum Lohnsteuerabzug finden Sie in den Lohnsteuerrichtlinien. Hier finden Sie Infos zur Lohnsteuerkarte.

Top Lohnsteuer


Mehr Infos zur Lohnsteuer finden Sie im Steuerlexikon:

Steuergesetze zum Thema: lohnsteuer

EStG 3; 10; 32b; 37a; 37b; 38; 38a; 38b; 39; 39a; 39b; 39c; 39d; 39e; 39f; 40; 40a; 40b; 41; 41a; 41b; 41c; 42; 42b; 42c; 42d; 42e; 42f; 42g; 46; 48c; 50; 50e; 51; 51a; 52; 52b; 72;
EStR 46.1; 46.2;
EStDV 4; 65;
AO 20a; 80a; 152; 233a; 371; 20a; 80a; 152; 233a; 371;
UStAE 1.4; 1.8; 4.26.1; 15.23; 22.2; 1.4; 1.8; 4.26.1; 15.23; 22.2;
GewStR 31.1;
UStR 4; 12; 256;
KStR 5.3;
AEAO 31a; 38; 46; 55; 74; 75; 89; 122; 153; 167; 191; 193; 204; 233a; 235; 251; 347; 361;
HGB 341r;
ErbStR 3.5; 17;
BpO 1;
LStR 3.26; 3.64; 3b; 8.1; 19.4; 19.5; 19.9; 38.1; 38.2; 38.3; 38.4; 38.5; 39.2; 39.3; 39.4; 39a.1; 39b.3; 39b.4; 39b.5; 39b.6; 39b.8; 39b.9; 39b.10; 39c; 40.1; 40.2; 40a.1; 40a.2; 40b.1; 40b.2; 41.1; 41.3; 41a.1; 41a.2; 41b; 41c.1; 41c.2; 41c.3; 42b; 42d.1; 42d.2; 42d.3; 42f;
LStDV 4;
EStH 4.8; 5.7.6; 10.7; 12.4; 15.1; 15.6; 18.2; 24a; 25; 37; 46.3;
StbVV 24; 34;
KStH 5.7; 8.5; 8.13;
LStH 3.11; 3.12; 3.28; 3.32; 3.66; 8.1.9.10; 8.2; 19.0; 19.1; 19.3; 19.4; 19.7; 19.9; 34; 38.1; 38.4; 39.1; 39.4; 39a.1; 39b.5; 39b.6; 39b.7; 39b.9; 39b.10; 39c; 39e; 40.1; 40.2; 40a.1; 40b.1; 40b.2; 41.3; 41a.1; 41b; 41c.1; 41c.3; 42b; 42d.1; 42d.2; 42d.3; 42e; 42f; 52b;
StBerG 4; 5; 6; 10; 13; 14; 15; 16; 17; 18; 19; 20; 21; 22; 23; 24; 25; 26; 27; 28; 29; 30; 31; 56; 58; 161; 162; 164a;

Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:


BFH Urteile zu diesem Thema und weiteres:




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