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Unterhaltsrechner & Unterhaltsberechnung

Wie viel Unterhalt muss ich für mein Kind / Ex-Partner zahlen?



Unterhaltsberechnung

Ermitteln Sie mit dem Unterhaltsrechner den Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle:

Unterhaltsberechnung Düsseldorfer Tabelle

Berechnung für das Jahr

Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen Euro / Monat
Nettoeinkommen des Unterhaltsempfängers
(z.B. getrennt lebende Mutter)
Euro / Monat

Alter 1. KindAltersstufen in Jahren
Alter 2. Kind
Alter 3. Kind
Alter 4. Kind


Unterhaltsberechnung nach Düsseldorfer Tabelle

Düsseldorfer Tabelle – was ist das?

Die Düsseldorfer Tabelle enthält Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten, insbesondere zur Unterhaltsberechnung zum Kindesunterhalt für minderjährige und volljährige Kinder aber auch für Ehegatten (siehe auch zum sog Ehegattenunterhalt & Realsplitting). Wenn Sie also wissen möchten, wie viel Kindesunterhalt Sie nach einer Trennung und/ oder Scheidung für die gemeinsamen Kinder bezahlen müssen, gibt Ihnen die Düsseldorfer Tabelle entsprechend Auskunft. Diese Tabelle ist eine bundesweit anerkannte Richtlinie zum Unterhaltsbedarf, wird vom Oberlandesgericht Düsseldorf stetig aktualisiert und entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Familiengerichtstag. Sie dient nicht nur als Leitlinie für die Gerichte, sondern enthält auch ergänzende Anmerkungen. Die Düsseldorfer Tabelle wird durch ergänzende Unterhaltsleitlinien der einzelnen Oberlandesgerichte, die zusätzliche Erläuterungen enthalten, ergänzt. Ziel ist es, die Unterhaltsrechtsprechung der Familiengerichte in Bezug auf den Unterhalt zu standardisieren und damit gerechter zu gestalten.


Die Düsseldorfer Tabelle besteht aus vier Teilen:

  • dem Kindesunterhalt,
  • dem Ehegattenunterhalt,
  • der Mangelfallberechnung und
  • dem Verwandtenunterhalt.

Neue Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2019:

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Anpassung der Kindesunterhaltstabelle ab dem 1. Januar 2019

Zum 1. Januar 2019 steigen die Bedarfssätze für Kindesunterhalt auf die aus der beigefügten Tabelle ersichtlichen Beträge.


Diese Bedarfssätze entsprechen der bundesweit einheitlichen Düsseldorfer Tabelle, die auch von den Familiensenaten des Oberlandesgerichts Dresden der Unterhaltsberechnung zugrunde gelegt wird. Auf den Bedarfsbetrag ist das staatliche Kindergeld, das dem unterhaltsberechtigten minderjährigen Kind zusteht, grundsätzlich zur Hälfte bedarfsdeckend anzurechnen; der vom Unterhaltsschuldner aufzubringende Zahlbetrag liegt dann um den Anrechnungsbetrag niedriger als der aus der Tabelle ablesbare Unterhaltsbedarf. Die Bedarfssätze der vierten Altersstufe (ab 18 Jahre) nehmen an der Erhöhung nicht teil, bleiben also - ebenso wie der Text der Unterhaltsleitlinien des Oberlandesgerichts - gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Unterhaltstabelle, Stand 1. Januar 2019:

anrechenbares Einkommen des Unterhaltspflichtigen

Altersstufen in Jahren

Prozentsatz

0 - 5

6 - 11

12-17

ab 18

Gruppe

Alle Beträge in EURO

1.

bis 1.900

354

406

476

527

100

2.

1.901 - 2.300

372

427

500

554

105

3.

2.301 - 2.700

390

447

524

580

110

4.

2.701 - 3.100

408

467

548

607

115

5.

3.101 - 3.500

425

488

572

633

120

6.

3.501 - 3.900

454

520

610

675

128

7.

3.901 - 4.300

482

553

648

717

136

8.

4.301 - 4.700

510

585

686

759

144

9.

4.701 - 5.100

539

618

724

802

152

10.

5.101 - 5.500

567

650

762

844

160

ab 5.501 EURO nach den Umständen des Falles


Duesseldorfer Tabelle 2018
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Antrag auf Festsetzung von Kindesunterhalt

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Fragen zum Kindesunterhalt: Verhältnis zu BAföG, Kindergeld und Krankenkassenbeiträgen

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Unterhaltsanspruch besteht bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Erreichen des ersten berufsqualifizierenden Abschlusses.
  • Der Elternteil, bei dem das Kind ständig lebt, leistet Naturalunterhalt.
  • Der andere Elternteil muss demnach Barunterhalt leisten.
  • Betreuungsunterhalt steht einem alleinerziehenden Elternteil unter bestimmten Voraussetzungen zu.
  • Die Höhe des Unterhalts ist von verschiedenen Faktoren abhängig und richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle.

Fragen zum Kindesunterhalt
Verhältnis zu BAföG, Kindergeld und Krankenkassenbeiträgen
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Unterhalt – wer muss zahlen?

Im Zuge einer Trennung bzw. Scheidung wird meistens festgelegt, bei wem sich ein minderjähriges gemeinsames Kind ständig aufhalten soll. Dieser Elternteil leistet den sogenannten Naturalunterhalt. Das bedeutet, dass dem Kind Unterkunft, Essen, Kleidung, Schulsachen etc. von dem Elternteil zur Verfügung gestellt werden – also alles Dinge, die einen Sachwert haben.


Der Elternteil (Unterhaltspflichtige/-r), bei dem das Kind nicht ständig ist, muss im Gegensatz dazu den sogenannten Barunterhalt leisten. Das geschieht in Form von Geld und wird anhand der Unterhaltstabelle ermittelt. Bei volljährigen Kindern, die sich in der Ausbildung oder im Studium befinden, sind beide Elternteile entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zum Unterhalt verpflichtet.


Wovon ist die Höhe des Kindesunterhalts abhängig?

Die Höhe des Kindesunterhalts ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • Nettoeinkommen
  • Kindergeld
  • Bedarfskontrollbetrag/Selbstbehalt
  • Einkommen des Kindes
  • Sonderbedarf

Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist zudem festgelegt, dass sich der Mindestunterhalt nach dem Existenzminimum des Kindes und der sogenannten Mindestunterhaltsverordnung richtet. Die monatlichen Mindestunterhaltssätze sind aktuell (Stand: 01. Januar 2019):

  • bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres: 354 Euro
  • bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres: 406 Euro
  • bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres: 476 Euro

Je nachdem, wie hoch Ihr Einkommen ist, kann es aber auch mehr sein.


Was kann man tun, wenn kein Kindesunterhalt gezahlt wird?

Bleiben die Unterhaltszahlungen aus, sollten Sie rechtzeitig aktiv werden – sonst können die Ansprüche verjähren. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an das Jugendamt und fordern Sie den Kindesunterhalt mithilfe eines Unterhaltstitels rechtlich ein.

Wirkt diese Maßnahme nicht, kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie dabei unterstützen, Ihre Ansprüche z. B. im Rahmen einer Zwangsvollstreckung durchzusetzen.


Wie kann man den Unterhalt für das Kind ermitteln?

In der Düsseldorfer Tabelle finden Sie unterschiedliche monatlichen Beträge, die dem jeweiligen Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen und dem Alter der betroffenen Kinder zugeordnet sind. Aktuell gibt es zehn Einkommens- und vier Altersstufen.


Um das unterhaltsrelevante Nettoeinkommen zu ermitteln, sollten Sie sich von einem fachkundigen Rechtsanwalt beraten lassen.


Unterhaltsvorschuss - Wer hat Anspruch?

Bekommt ein alleinerziehender Elternteil vorübergehend oder auf Dauer keinen Unterhalt von seinem Expartner, erhält er vom Staat einen Unterhaltsvorschuss. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der sogenannten Düsseldorfer Tabelle, die die Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten enthält.


Antrag auf Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG)

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BGB - Familienrecht - Unterhaltspflicht

Buch 4 - Abschnitt 2 - Verwandtschaft Titel 3 Untertitel 1 - Allgemeine Vorschriften

Weitere Infos zur Düsseldorfer Tabelle ...

Hinweis: Unter www.olg-duesseldorf.nrw.de à Service à Düsseldorfer Tabelle können Sie sowohl die aktuelle als auch die Tabellen der Vorjahre seit 2005 herunterladen.

Weitere Infos im Steuerlexikon:


Weitere Rechner:

 

 

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Steuergesetze zum Thema: Unterhalt

EStG 3; 4; 10; 12; 19; 22; 32; 32b; 33a; 49; 50; 50a; 52; 64; 74; 75; 76;
EStR 4.10; 10.2; 10.3; 10.4; 10.9; 10.10; 31; 32.9; 32.13; 32b; 33a.1; 33a.3; 44b.2; 49.1;
GewStG 2; 3; 4; 28;
KStG 3; 5; 8;
UStG 3a;
AO 18; 53; 54; 58; 64; 68; 193; anlage-1; 18; 53; 54; 58; 64; 68; 193; anlage-1;
UStAE 1.1; 1.5; 1.6; 1.9; 2.3; 2.9; 2.10; 3.7; 3a.2; 3a.3; 3a.6; 3a.11; 3a.12; 4.8.1; 4.8.9; 4.8.13; 4.12.11; 4.20.1; 4.20.2; 4.23.1; 4.24.1; 10.2; 12.5; 12.7; 12.8; 12.9; 12.11; 14.2; 15.6; 15.12; 15.17; 15.23; 15a.6; 1.1; 1.5; 1.6; 1.9; 2.3; 2.9; 2.10; 3.7; 3a.2; 3a.3; 3a.6; 3a.11; 3a.12; 4.8.1; 4.8.9; 4.8.13; 4.12.11; 4.20.1; 4.20.2; 4.23.1; 4.24.1; 10.2; 12.5; 12.7; 12.8; 12.9; 12.11; 14.2; 15.6; 15.12; 15.17; 15.23; 15a.6;
GewStR 1.3; 2.1; 2.4; 2.9; 7.1; 28.1; 35a.1;
UStR 1; 5; 6; 13; 18; 21a; 22; 26; 34; 36; 39b; 39c; 65; 86; 99; 106; 107; 117; 118; 150; 166; 168; 169; 170; 171; 183a; 192; 203; 208; 217b;
KStR 5.7; 5.13; 8.2;
GewStDV 5; 6; 8; 25;
AEAO 15; 30; 31a; 52; 53; 55; 56; 58; 59; 64; 67a; 68; 75; 111; 122; 141; 175; 197; 251;
HGB 62; 564;
ErbStG 13;
ErbStR 2.2; 7.4; 10.6; 13.5; 13b.13;
LStR 3.6; 9.11; 19.8; 39.4;
BewG 121; 152;
EStH 3.7; 3.44; 4.2.2; 4.8; 4.10.1; 4.10.12; 10.2; 12.6; 15.5; 15.6; 15.9.2; 15.10; 16.1; 21.4; 22.1; 31; 32.9; 32.13; 32b; 33.1.33.4; 33a.1; 33a.3; 33b; 50a.2;
StbVV 18;
GewStH 2.1.4; 2.1.5; 2.8; 2.9.1; 2.9.3; 7.1.1;
KStH 4.5; 8.2;
LStH 3.6; 3.11; 3.12; 9.1;
ErbStH E.7.1; E.7.2; B.183.4;
AStG 8;
GrStG 4; 5;
GrStR 12; 14; 18; 21; 22; 25; 26; 38;
StBerG 4; 23; 34; 44; 67;
BGB 204; 519; 528; 529; 618; 679; 685; 761; 829; 833; 836; 838; 843; 844; 922; 1021; 1022; 1041; 1318; 1360; 1360a; 1360b; 1361; 1420; 1447; 1469; 1495; 1569; 1570; 1571; 1572; 1573; 1574; 1575; 1576; 1577; 1578; 1578a; 1578b; 1579; 1580; 1581; 1582; 1583; 1584; 1585; 1585a; 1585b; 1585c; 1586; 1586a; 1586b; 1601; 1602; 1603; 1604; 1605; 1606; 1607; 1608; 1609; 1610; 1610a; 1611; 1612; 1612a; 1612b; 1612c; 1613; 1614; 1615; 1615a; 1615b bis 1615k; 1615l; 1615m; 1615n; 1619; 1629; 1640; 1649; 1666; 1688; 1712; 1751; 1755; 1770; 1835a; 1836c; 1836d; 1933; 1963; 1969; 2141; 2295; 2333;

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