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Einkommensteuererklärung

Die Einkommensteuererklärung ist nach Ablauf des Kalenderjahres (Veranlagungszeitraum) für das Einkommen abzugeben, das der Steuerpflichtige in diesem Veranlagungszeitraum bezogen hat, soweit nicht nach § 43 Absatz 5 Einkommensteuergesetz (EStG) und § 46 EStG eine Veranlagung unterbleibt (s.u.).

Die Einkommensteuererklärung muss von dem Steuerpflichtigen eigenhändig unterschrieben werden. Wählen Ehegatten die Zusammenveranlagung (§ 26b EStG siehe auch Splittingtabelle), haben sie eine gemeinsame Einkommensteuererklärung abzugeben, die von beiden eigenhändig zu unterschreiben ist.

 

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Jahresbruttolohn
Fahrtkosten: Einfache Entfernung Wohnung - Arbeitsstätte
Häusliches Arbeitszimmer
Doppelte Haushaltsführung
sonstige Werbungskosten
(Fortbildung, Arbeitsmittel etc.)
Kinder
Kinderbetreuungskosten
Haushaltsnahe Dienstleistungen
Spenden
Außergewöhnliche Belastungen
Kirchensteuer
1) Notwendige Mehraufwendungen, die einem Arbeitnehmer wegen einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung entstehen.
2) Eine doppelte Haushaltsführung liegt nur vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes seiner ersten Tätigkeitsstätte einen eigenen Hausstand unterhält und auch am Ort der ersten Tätigkeitsstätte wohnt.
3) Das Vorliegen eines eigenen Hausstandes setzt das Innehaben einer Wohnung sowie eine finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensführung voraus.
4) Als Unterkunftskosten für eine doppelte Haushaltsführung können im Inland die tatsächlichen Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft angesetzt werden, höchstens 1.000 Euro im Monat.
5) Aufwendungen für die Wege vom Ort der ersten Tätigkeitsstätte zum Ort des eigenen Hausstandes und zurück (Familienheimfahrt) können jeweils nur für eine Familienheimfahrt wöchentlich abgezogen werden.
6) Zur Abgeltung der Aufwendungen für eine Familienheimfahrt ist eine Entfernungspauschale von 0,30 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Hausstandes und dem Ort der ersten Tätigkeitsstätte anzusetzen.
7) Nummer 4 Satz 3 bis 5 ist entsprechend anzuwenden.
8) Aufwendungen für Familienheimfahrten mit einem dem Steuerpflichtigen im Rahmen einer Einkunftsart überlassenen Kraftfahrzeug werden nicht berücksichtigt.


 

Pflicht zur Einkommensteuererklärung

Einkommensteuererklärungspflicht von Nicht-Arbeitnehmern

Einkommensteuererklärungspflicht von Arbeitnehmern

Siehe auch Frist ...

 

 

 

Einkommensteuererklärungspflicht von Nicht-Arbeitnehmern

Unbeschränkt Steuerpflichtige (Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in DE) haben eine Einkommensteuererklärung in den folgenden Fällen abzugeben

1 . zusammenveranlagte Ehegatten

  • wenn keiner der Ehegatten Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, bezogen und der Gesamtbetrag der Einkünfte mehr als das Zweifache des Grundfreibetrages nach § 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 des Einkommensteuergesetzes in der jeweils geltenden Fassung betragen hat,
  • wenn mindestens einer der Ehegatten Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, bezogen hat und eine Veranlagung nach § 46 Abs. 2 Nr. 1 bis 7 des Gesetzes in Betracht kommt;

2. einzelveranlagte Steuerpflichtige

  • wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte den Grundfreibetrag nach § 32a Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 des Einkommensteuergesetzes in der jeweils geltenden Fassung überstiegen hat und darin keine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, enthalten sind,
  • wenn in dem Gesamtbetrag der Einkünfte Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, enthalten sind und eine Veranlagung nach § 46 Abs. 2 Nr. 1 bis 6 und 7 Buchstabe b des Gesetzes in Betracht kommt.
  • Eine Einkommensteuererklärung ist außerdem abzugeben, wenn zum Schluss des vorangegangenen Veranlagungszeitraums ein verbleibender Verlustabzug festgestellt worden ist.

 

Mehr Infos auf Pflichtveranlagung

Top Einkommensteuererklärung

 

Einkommensteuererklärungspflicht von Arbeitnehmern

Eine Einkommensteuerveranlagung wird nur durchgeführt,

  • wenn steuerpflichtige Einkünfte, die nicht dem Lohnsteuerabzug zu unterwerfen waren, oder Einkünfte und Leistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen, jeweils mehr als 410 Euro beträgt;
  • wenn der Steuerpflichtige nebeneinander von mehreren Arbeitgebern Arbeitslohn bezogen hat;
  • wenn bei einem Steuerpflichtigen die Vorsorgepauschale größer ist als die abziehbaren Vorsorgeaufwendungen ist;
  • wenn ein Ehegatte, nach der Steuerklasse V oder VI besteuert oder bei Steuerklasse IV der Faktor (§ 39f) eingetragen worden ist;
  • wenn für einen Steuerpflichtigen ein Steuerfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen wurde.
  • wenn bei einem Elternpaar, dem nicht beide unbeschränkt steuerpflichtig waren
    a) im Fall des § 33a Absatz 2 Satz 5 das Elternpaar gemeinsam eine Aufteilung des Abzugsbetrags in einem anderen Verhältnis als je zur Hälfte beantragt oder
    b) im Fall des § 33b Absatz 5 Satz 3 das Elternpaar gemeinsam eine Aufteilung des Pauschbetrags für behinderte Menschen oder des Pauschbetrags für Hinterbliebene in einem anderen Verhältnis als je zur Hälfte beantragt.
    Die Einkommensteuerveranlagungspflicht besteht für jeden Elternteil, der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit bezogen hat;
  • wenn bei einem Steuerpflichtigen die Lohnsteuer für einen sonstigen Bezug ermittelt wurde;
  • wenn der Arbeitgeber die Lohnsteuer von einem sonstigen Bezug berechnet hat und dabei der Arbeitslohn aus früheren Dienstverhältnissen des Kalenderjahres außer Betracht geblieben ist;
  • wenn die Ehe des Arbeitnehmers im Veranlagungszeitraum durch Tod, Scheidung oder Aufhebung aufgelöst worden ist und er oder sein Ehegatte der aufgelösten Ehe im Veranlagungszeitraum wieder geheiratet hat;
  • wenn
    a) für einen unbeschränkt Steuerpflichtigen im Sinne des § 1 Absatz 1 bei der Bildung der Lohnsteuerabzugsmerkmale (§ 39) ein Ehegatte im Sinne des § 1a Absatz 1 Nummer 2 berücksichtigt worden ist oder
    b) für einen Steuerpflichtigen, der zum Personenkreis des § 1 Absatz 3 oder des § 1a gehört, Lohnsteuerabzugsmerkmale nach § 39 Absatz 2 gebildet worden sind; das nach § 39 Absatz 2 Satz 2 bis 4 zuständige Finanzamt ist dann auch für die Veranlagung zuständig;
  • wenn die Einkommensteuerveranlagung beantragt wird, insbesondere zur Anrechnung von Lohnsteuer auf die Einkommensteuer. Der Antrag ist durch Abgabe einer Einkommensteuererklärung zu stellen.

 

Kommt nach den obigen Absatz eine Veranlagung zur Einkommensteuer nicht in Betracht, so gilt die Einkommensteuer, die auf die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit entfällt, für den Steuerpflichtigen durch den Lohnsteuerabzug als abgegolten, soweit er nicht für zu wenig erhobene Lohnsteuer in Anspruch genommen werden kann. 2§ 42b bleibt unberührt.

 

Antrag auf Einkommensteuererklärung als Arbeitnehmer

Arbeitnehmer mit Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit können einen Antrag auf Einkommensteuererklärung (Lohnsteuerjahresausgleich) stellen. Der Antrag war bis 2005 zum Ablauf des auf den Veranlagungszeitraum folgenden zweiten Kalenderjahres durch Abgabe einer Einkommensteuererklärung zu stellen. Durch das JStG 2008 ist die Zweijahresfrist weggefallen. Nunmehr ist der Antrag auf Einkommensteuerveranlagung innerhalb der allgemeinen Festsetzungsfrist von vier Jahren zu stellen. Die Anlaufhemmung nach § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO ist wegen fehlender Steuererklärungspflicht regelmäßig nicht anwendbar, es sei denn, der Stpfl. ist zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung aufgefordert worden.

 

Sollen ausländische Verluste, die nach einem DBA bei der Ermittlung des z. v. E. (§ 2 Abs. 5 EStG) außer Ansatz geblieben sind, zur Anwendung des negativen Progressionsvorbehalts berücksichtigt werden, ist auf Antrag eine Veranlagung durchzuführen.

 

Hat ein Arbeitnehmer im Veranlagungszeitraum zeitweise nicht in einem Dienstverhältnis gestanden, so kann die Dauer der Nichtbeschäftigung z. B. durch eine entsprechende Bescheinigung der Agentur für Arbeit, wie einen Bewilligungsbescheid über das Arbeitslosengeld oder eine Bewilligung von Leistungen nach dem SGB III, belegt werden. Kann ein Arbeitnehmer Zeiten der Nichtbeschäftigung durch geeignete Unterlagen nicht nachweisen oder in sonstiger Weise glaubhaft machen, ist dies kein Grund, die Antragsveranlagung nicht durchzuführen. Ob und in welcher Höhe außer dem auf der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesenen Arbeitslohn weiterer Arbeitslohn zu berücksichtigen ist, hängt von dem im Einzelfall ermittelten Sachverhalt ab. Für dessen Beurteilung gelten die Grundsätze der freien Beweiswürdigung.

 

Mehr Infos auf Antragsveranlagung

 

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Was Sie in der Einkommensteuererklärung von der Steuer absetzen können

Die wichtigsten Kosten, die Sie von der Steuer absetzen können, finden Sie hier:

 

Außerdem gibt es Freibeträge und Kosten für Kinder:

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Welche Formulare für Steuererklärung bei Arbeitnehmern?

Zunächst müssen Sie den vierseitigen Mantelbogen auf jeden Fall ausfüllen. Hier tragen Sie neben den allgemeinen Angaben Ihre Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen ein. Wollen Sie und Ihr Ehepartner sich zusammen veranlagen lassen, dann füllen Sie den Mantelbogen gemeinsam aus.

Welche Steuerformulare Sie noch brauchen, hängt von Ihrem Steuerfall ab. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, wann Sie welchen Steuervordruck Sie benötigen:

  • In die Anlage N tragen Sie Ihre Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit ein. Jeder Ehepartner muss eine eigene Anlage N ausfüllen (auch bei Zusammenveranlagung).
  • In der Anlage Vorsorgeaufwand tragen Sie Ihre Vorsorgeaufwendungen ein - z.B. Beiträge zur Krankenversicherung und Rentenversicherung.
  • Beiträge zu einem Riester-Vertrag abgeschlossen werden in der Anlage AV eingetragen.
  • Als Eltern müssen die Anlage Kind ausfüllen.
  • Die Anlage KAP brauchen Sie Seit 2009 nur noch in bestimmten Fällen ausfüllen. Grundsätzlich behält die Bank schon bei Gutschrift die pauschale Abgeltungsteuer ein.
  • Für in Deutschland zu versteuernden ausländischen Einkünfte müssen Sie die Anlage AUS abgeben.
  • In der Anlage SO (Seite 1) müssen Sie als Unterhaltsempfänger Ihre erhaltenen Unterhaltszahlungen angeben, soweit Ihr geschiedener Ehepartner diese als Sonderausgaben geltend macht (Realsplitting).
  • In der Anlage SO auf Seite 2 tragen Sie Ihre aus privaten Veräußerungsgeschäften stammenden Spekulationseinkünfte ein. Private Veräußerungsgeschäfte (Spekulationsgeschäfte) sind gemäß § 23 EStG steuerpflichtig, wenn Sie  Grundstücke und Gebäude innerhalb von 10 Jahren veräußern oder Wertpapiere, die Sie vor dem 1.1.2009 gekauft haben, innerhalb eines Jahres verkaufen. Veräußerungsgewinne für Wertpapiere, die Sie nach dem 31.12.2008 gekauft haben, gehören seit 2009 zu den Kapitalerträgen und unterliegen der Abgeltungsteuer.
  • In die Anlage V tragen Sie bitte Ihre Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ein. Für jede Vermietung müssen Sie eine separate Anlage V abgeben. Auch Einkünfte aus Grundstücksgemeinschaften oder geschlossenen Immobilienfonds müssen hier angegeben werden.
  • Sofern Sie Unterhalt an Ihren geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehepartner leisten, können Sie die Unterhaltsleistungen als Sonderausgaben im Rahmen des sog. "Realsplittings" berücksichtigen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Empfänger der Versteuerung mit seiner Unterschrift auf der Anlage U zustimmt. Alternativ zum Realsplitting kommt der Abzug des Unterhalts als außergewöhnliche Belastungen im Rahmen des Unterhaltshöchstbetrages in Betracht (Anlage Unterhalt).
  • Die Anlage Unterhalt müssen Sie ausfüllen, wenn Sie zum Lebensunterhalt einer Ihnen gegenüber unterhaltsberechtigten Person beitragen. Diese Zahlungen können als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden. Als Unterhaltsempfänger kommen insbesondere in gerade Linie verwandte Personen (Eltern und Kinder) sowie Ihr nichtehelicher Lebenspartner in Betracht.

 

Hier erhalten Sie die Steuerformulare als Download

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Einkommensteuererklärung per ELSTER

Die Einkommensteuererklärung ist nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung (elektronische Steuererklärung ELSTER) zu übermitteln, wenn Einkünfte nach § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 EStG (Gewinneinkünfte) erzielt werden und es sich nicht um einen der Antragsveranlagungen (Lohnsteuerjahresausgleich) handelt. 

 

Ihre Einkommensteuererklärung sollten Sie per ELSTER elektronisch einreichen. Sie können dafür das vom Finanzamt kostenlos bereit gestellte Steuerformular namens Elsterformular online verwenden. Das Elsterformular vom Finanzamt enthält keine Steuertipps. Sie können Ihre Einkommensteuererklärung auch von einem Steuerberater erstellen lassen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Ihre Steuererklärung nicht einfach ist und Sie viel abzusetzen haben. Ansonsten können Sie auch selbst mit einem Steuerprogramm Ihre Einkommensteuererklärung erstellen. Dann sollten Sie eine professionelle Steuersoftware nutzen, mit der Sie Ihre Einkommensteuererklärung elektronisch per ELSTER an das Finanzamt übermitteln können.

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Hinweis: Zur Zeit können wir neue Mandanten nur ins Ausnahmefällen annehmen.

 

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