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Kinderbetreuungskosten von der Steuer absetzen: 80 % bis 4.800 € je Kind

Kinderbetreuungskosten für Kita, Kindergarten, Tagesmutter und Hort steuerlich absetzen

Eltern können Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Begünstigt sind insbesondere Kosten für Kindergarten, Kinderkrippe, Hort, Tagesmutter, Babysitter, Kinderfrau, Au-pair und den Betreuungsanteil bei Ganztagsschulen.

Seit dem Veranlagungszeitraum 2025 ist der Abzug verbessert: Abziehbar sind 80 % der begünstigten Aufwendungen, höchstens 4.800 € je Kind und Jahr. Bis einschließlich 2024 waren nur zwei Drittel der Aufwendungen, höchstens 4.000 € je Kind und Jahr, abziehbar.

Kurzüberblick: Kinderbetreuungskosten sind Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG. Voraussetzung sind insbesondere ein begünstigtes Kind, Haushaltszugehörigkeit, eine Rechnung oder ein vergleichbarer Nachweis und eine unbare Zahlung. Barzahlungen erkennt das Finanzamt grundsätzlich nicht an.

Kinderbetreuungskosten-Rechner

Mit dem Kinderbetreuungskosten-Rechner können Sie schnell berechnen, welcher Betrag in Ihrer Steuererklärung als Sonderausgaben berücksichtigt werden kann.

Kinderbetreuungskosten Rechner

Alter des Kindes
Jahr(e)
körperliche, geistige oder seelische Behinderung vor Vollendung des 25. Lebensjahrs

Unterbringung von Kindern in Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorten, Kinderheimen und Kinderkrippen sowie bei Tagesmüttern, Wochenmüttern und in Ganztagspflegestellen
Euro
Beschäftigung von Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Kinderschwestern
Euro
Beschäftigung von Hilfen im Haushalt, soweit sie Kinder betreuen
Euro
Beaufsichtigung von Kindern bei der Erledigung der häuslichen Schulaufgaben
Euro

Vermittlung besonderer Fähigkeiten, zum Beispiel Musikunterricht
Euro
sportliche und andere Freizeitbetätigungen
Euro
Nachhilfeunterricht
Euro
Verpflegung des Kindes
Euro
Hinweis: Der Höchstbetrag gilt je Kind und Kalenderjahr. Eine zeitanteilige Kürzung erfolgt grundsätzlich nicht, wenn die Betreuungskosten nur in einzelnen Monaten des Jahres angefallen sind.

Infografik: Kinderbetreuungskosten in 6 Schritten absetzen

1. Kind prüfen Begünstigt sind Kinder im Sinne des § 32 EStG, die grundsätzlich zum Haushalt gehören.
2. Altersgrenze Das Kind darf das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben; bei Behinderung gelten Sonderregeln.
3. Betreuung Abziehbar sind Dienstleistungen zur Betreuung, z. B. Kita, Hort, Tagesmutter oder Babysitter.
4. Nachweis Rechnung, Vertrag, Gebührenbescheid oder vergleichbarer Nachweis müssen vorhanden sein.
5. Zahlung Die Zahlung muss unbar erfolgen, z. B. per Überweisung oder Lastschrift.
6. Abzug Ab 2025 sind 80 % der Kosten, maximal 4.800 € je Kind und Jahr, abziehbar.

Was sind Kinderbetreuungskosten?

Kinderbetreuungskosten sind Aufwendungen für die persönliche Betreuung eines Kindes. Entscheidend ist, dass die Leistung der Beaufsichtigung, Betreuung und Fürsorge dient. Die Betreuung kann in einer Einrichtung, durch eine Tagespflegeperson oder im privaten Haushalt erfolgen.

Seit dem Veranlagungszeitraum 2012 werden Kinderbetreuungskosten einheitlich als Sonderausgaben berücksichtigt. Eine Unterscheidung danach, ob die Betreuung wegen Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Krankheit oder aus privaten Gründen erfolgt, ist für den Grundtatbestand regelmäßig nicht mehr erforderlich.

Betreuungsform Typische steuerliche Einordnung
Kindergarten, Kita, Kinderkrippe Betreuungskosten grundsätzlich begünstigt; Verpflegung herausrechnen.
Hort und Ganztagsschule Betreuungsanteil begünstigt; Unterricht, Verpflegung und Freizeitangebote trennen.
Tagesmutter / Tagesvater Begünstigt, wenn Betreuung nachgewiesen und unbar bezahlt wird.
Babysitter / Kinderfrau Begünstigt bei Rechnung, Vertrag oder nachvollziehbarem Nachweis und unbarer Zahlung.
Au-pair Begünstigt ist nur der Betreuungsanteil; ohne Nachweis wird häufig eine sachgerechte Aufteilung benötigt.

Höchstbetrag und Berechnung ab 2025

Ab 2025 können Eltern 80 % der begünstigten Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben geltend machen. Der Abzug ist auf 4.800 € je Kind und Jahr begrenzt. Der Höchstbetrag wird erreicht, wenn mindestens 6.000 € begünstigte Betreuungskosten je Kind im Kalenderjahr angefallen sind.

Veranlagungszeitraum Abziehbarer Anteil Höchstbetrag je Kind und Jahr Höchstbetrag erreicht bei Kosten von
bis einschließlich 2024 2/3 der Aufwendungen 4.000 € 6.000 €
ab 2025 80 % der Aufwendungen 4.800 € 6.000 €
Berechnung ab 2025:
Begünstigte Kinderbetreuungskosten × 80 %, höchstens 4.800 € je Kind und Jahr.

Beispiel 1: Kosten unterhalb des Höchstbetrags

Position Betrag
Kita-Gebühren ohne Verpflegung 3.600 €
Abziehbar ab 2025: 80 % 2.880 €

Beispiel 2: Höchstbetrag ausgeschöpft

Position Betrag
Begünstigte Betreuungskosten 7.200 €
80 % rechnerisch 5.760 €
Maximal abziehbar 4.800 €

Voraussetzungen für den Steuerabzug

Kinderbetreuungskosten werden nur berücksichtigt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt und die formellen Nachweise vorhanden sind.

Voraussetzung Erklärung
Kind im Sinne des § 32 EStG Für das Kind muss grundsätzlich ein Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag bestehen.
Haushaltszugehörigkeit Das Kind muss grundsätzlich zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehören.
Altersgrenze Das Kind darf das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Behinderung Bei Kindern mit Behinderung kann der Abzug auch über die Altersgrenze hinaus möglich sein, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Betreuungsleistung Es muss sich um eine Dienstleistung zur Betreuung handeln.
Rechnung und unbare Zahlung Erforderlich sind ein Nachweis und Zahlung auf das Konto des Leistungserbringers.
Wichtig: Barzahlungen sind steuerlich schädlich. Auch wenn die Betreuung tatsächlich stattgefunden hat, kann das Finanzamt den Sonderausgabenabzug versagen, wenn keine unbare Zahlung nachgewiesen werden kann.

Welche Aufwendungen sind begünstigt?

Begünstigt sind Aufwendungen, die unmittelbar auf die Betreuung des Kindes entfallen. Entscheidend ist der Betreuungscharakter der Leistung.

Typisch begünstigt

  • Kinderkrippe, Kindergarten, Kita
  • Hortbetreuung
  • Tagesmutter oder Tagesvater
  • Kinderpflegerin oder Kinderfrau
  • Babysitter mit Nachweis
  • Au-pair, soweit Betreuungsanteil vorliegt
  • Ferienbetreuung mit Betreuungscharakter
  • Betreuungsanteil bei Ganztagsschulen
  • Fahrtkostenerstattung an Betreuungspersonen, wenn nachweisbar vereinbart und unbar gezahlt

Besonders zu prüfen

  • Internatskosten mit Betreuungs-, Unterrichts- und Unterkunftsanteil
  • Au-pair-Verträge mit Haushaltshilfe- und Betreuungsanteil
  • Ferienlager mit Freizeit-, Sport- und Betreuungsanteilen
  • Ganztagsschulangebote mit gemischten Leistungen
  • Betreuung durch Angehörige gegen Vergütung
Praxis-Tipp: Bei gemischten Leistungen sollte der Betreuungsanteil in der Rechnung oder Bescheinigung gesondert ausgewiesen werden. Fehlt eine nachvollziehbare Aufteilung, kann das Finanzamt den Abzug kürzen oder vollständig versagen.

Welche Kosten sind nicht begünstigt?

Nicht alle Kosten rund um Kinder sind Kinderbetreuungskosten. Nicht begünstigt sind insbesondere Leistungen, die Ausbildung, Unterricht, Freizeitgestaltung oder Verpflegung betreffen.

  • Schulgeld und Unterrichtskosten
  • Nachhilfeunterricht
  • Musikunterricht, Sprachkurse und Computerkurse
  • Sportkurse, Vereinsbeiträge und Freizeitangebote
  • Verpflegungskosten
  • Fahrtkosten des Kindes zur Betreuungseinrichtung
  • Kosten für Klassenfahrten oder Ausflüge ohne überwiegenden Betreuungscharakter
Abgrenzung: Verpflegungskosten müssen aus Kita-, Hort- oder Ganztagsschulbeiträgen herausgerechnet werden. Nur der eigentliche Betreuungsanteil ist begünstigt.

Rechnung, Überweisung und Zahlungsnachweis

Die Nachweispflichten sind in der Praxis besonders wichtig. Das Finanzamt verlangt regelmäßig, dass die Betreuungskosten durch geeignete Unterlagen belegt werden können.

Nachweis Geeignete Unterlagen
Rechnung oder vergleichbarer Nachweis Kita-Gebührenbescheid, Vertrag mit Tagesmutter, Rechnung des Babysitters, Au-pair-Vertrag.
Unbare Zahlung Überweisungsbeleg, Kontoauszug, Lastschriftbeleg.
Betreuungsanteil Bescheinigung der Einrichtung oder Aufteilung im Vertrag.
Erstattungen Bescheide über Arbeitgeberzuschüsse, Zuschüsse der Gemeinde oder sonstige Erstattungen.
Praxis-Tipp: Belege müssen regelmäßig nicht direkt mit der Steuererklärung eingereicht werden. Sie sollten aber geordnet aufbewahrt werden, damit sie bei Rückfragen des Finanzamts schnell vorgelegt werden können.

Getrennte Eltern, Alleinerziehende und Haushaltszugehörigkeit

Bei getrennt lebenden, geschiedenen oder nicht verheirateten Eltern ist besonders zu prüfen, welcher Elternteil die Kinderbetreuungskosten steuerlich geltend machen kann.

Maßgeblich ist regelmäßig, dass das Kind zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehört und dieser die Kosten getragen hat. Bei gemeinsamer Veranlagung ist die Zuordnung meist unproblematisch. Bei Einzelveranlagung, getrennt lebenden Eltern oder Wechselmodell können Abgrenzungsfragen entstehen.

Fall Steuerliche Besonderheit
Zusammenveranlagte Eltern Kinderbetreuungskosten werden im Rahmen der gemeinsamen Steuererklärung berücksichtigt.
Getrennt lebende Eltern Regelmäßig ist der Elternteil abzugsberechtigt, bei dem das Kind zum Haushalt gehört und der die Kosten getragen hat.
Wechselmodell Eine genaue Prüfung von Haushaltszugehörigkeit, Zahlung und Zuordnung ist erforderlich.
Großeltern betreuen das Kind Vergütung oder Fahrtkostenerstattung kann begünstigt sein, wenn klare Vereinbarung, Nachweis und unbare Zahlung vorliegen.

Arbeitgeberzuschüsse zur Kinderbetreuung

Arbeitgeber können Eltern steuerlich begünstigt unterstützen. Besonders relevant sind steuerfreie Zuschüsse zur Unterbringung und Betreuung nicht schulpflichtiger Kinder in Kindergärten oder vergleichbaren Einrichtungen.

Arbeitgeberleistung Steuerliche Behandlung Hinweis
Zuschuss zur Kita oder vergleichbaren Einrichtung Steuerfrei möglich, wenn zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt. Nur für nicht schulpflichtige Kinder; Zweckbindung und Nachweis erforderlich.
Kurzfristige Kindernotbetreuung Bis zu 600 € pro Kalenderjahr steuerfrei möglich, wenn beruflich veranlasst. Gilt für kurzfristige außergewöhnliche Betreuungsfälle.
Beratungs- und Vermittlungsleistungen Steuerfrei möglich, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Zum Beispiel Vermittlung von Betreuungspersonen.
Wichtig: Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse mindern grundsätzlich die als Sonderausgaben abziehbaren Kinderbetreuungskosten. Eine doppelte steuerliche Entlastung ist nicht zulässig.

Kinderbetreuung im Haushalt und § 35a EStG

Erfolgt die Betreuung im Haushalt der Eltern, kann neben dem Sonderausgabenabzug auch eine Prüfung der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen nach § 35a EStG relevant sein. Eine doppelte Berücksichtigung derselben Aufwendungen ist jedoch ausgeschlossen.

Fall Mögliche steuerliche Behandlung
Babysitter im Haushalt Regelmäßig Kinderbetreuungskosten; bei nicht begünstigten Anteilen ggf. § 35a EStG prüfen.
Kinderfrau im Haushalt Kinderbetreuungskosten oder haushaltsnahe Dienstleistung je nach konkretem Sachverhalt.
Minijob im Privathaushalt Zusätzlich können die Regeln für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse relevant sein.
Praxis-Tipp: Die steuerlich günstigere Einordnung sollte im Einzelfall geprüft werden. Wichtig ist, dass dieselben Aufwendungen nicht doppelt geltend gemacht werden.

Betriebliche Kinderbetreuung

Betriebliche Kinderbetreuung kann Arbeitgebern helfen, Fachkräfte zu binden und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Möglich sind etwa eigene Betreuungsplätze, Kooperationen mit Kindertageseinrichtungen oder Zuschüsse zu externen Einrichtungen.

Typische Modelle

  • eigene Betriebskita oder betriebliche Betreuungsplätze,
  • Kooperation mit einer Kindertageseinrichtung,
  • Reservierung von Belegplätzen,
  • Randzeitenbetreuung,
  • Notfallbetreuung bei kurzfristigem beruflichem Bedarf,
  • steuerfreie Zuschüsse zu Kita, Kindergarten oder Kinderkrippe.

Verfassungsrechtliche Einordnung

Kinderbetreuungskosten mindern die finanzielle Leistungsfähigkeit von Eltern. Deshalb müssen sie steuerlich in realitätsgerechtem Umfang berücksichtigt werden. Die heutige Regelung über den Sonderausgabenabzug soll diese Belastung typisierend erfassen.

In der Rechtsprechung wurde insbesondere die Haushaltszugehörigkeit als Zuordnungskriterium diskutiert. Für die Praxis bleibt entscheidend, dass Kosten nur dann geltend gemacht werden, wenn das Kind dem Haushalt des Steuerpflichtigen zugeordnet werden kann und die formellen Voraussetzungen erfüllt sind.

Checkliste für die Steuererklärung

  1. Kindergeldanspruch oder Kinderfreibetrag nach § 32 EStG prüfen.
  2. Haushaltszugehörigkeit des Kindes klären.
  3. Altersgrenze prüfen: Kind unter 14 Jahren oder begünstigte Behinderung.
  4. Nur echte Betreuungsleistungen erfassen.
  5. Verpflegung, Unterricht, Sport und Freizeitanteile herausrechnen.
  6. Rechnung, Vertrag, Gebührenbescheid oder Bescheinigung sichern.
  7. Zahlung per Überweisung oder Lastschrift nachweisen.
  8. Arbeitgeberzuschüsse und sonstige Erstattungen abziehen.
  9. Bei Au-pair, Internat oder Ganztagsschule Betreuungsanteil gesondert ausweisen lassen.
  10. Bei getrennten Eltern Abzugsberechtigung und Zahlung prüfen.
  11. Bei Betreuung im Haushalt zusätzlich § 35a EStG prüfen.

Häufige Fragen zu Kinderbetreuungskosten

Wie viel Kinderbetreuungskosten kann ich ab 2025 absetzen?

Ab 2025 sind 80 % der begünstigten Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben abziehbar, höchstens 4.800 € je Kind und Jahr.

Wie viel Kinderbetreuungskosten waren bis 2024 abziehbar?

Bis einschließlich 2024 waren zwei Drittel der begünstigten Aufwendungen abziehbar, höchstens 4.000 € je Kind und Jahr.

Bis zu welchem Alter sind Kinderbetreuungskosten absetzbar?

Grundsätzlich sind Kinderbetreuungskosten bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres des Kindes abziehbar. Bei Kindern mit Behinderung können Sonderregelungen gelten.

Sind Kita- und Kindergartenkosten absetzbar?

Ja. Kita-, Kindergarten-, Krippen- und Hortkosten sind grundsätzlich begünstigt, soweit sie auf Betreuung entfallen. Verpflegungskosten sind nicht begünstigt.

Kann ich Babysitterkosten absetzen?

Ja, wenn es sich um Betreuungsleistungen handelt, ein Nachweis vorliegt und die Zahlung unbar erfolgt. Barzahlungen werden grundsätzlich nicht anerkannt.

Sind Nachhilfe, Musikunterricht oder Sportkurse Kinderbetreuungskosten?

Nein. Unterricht, Nachhilfe, Musikunterricht, Sportangebote und Freizeitkurse sind regelmäßig nicht als Kinderbetreuungskosten abziehbar.

Müssen Kinderbetreuungskosten überwiesen werden?

Ja. Für den Sonderausgabenabzug ist grundsätzlich eine unbare Zahlung erforderlich, etwa per Überweisung oder Lastschrift.

Minden Arbeitgeberzuschüsse die abziehbaren Kinderbetreuungskosten?

Ja. Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse oder andere Erstattungen mindern die abziehbaren Kinderbetreuungskosten, soweit sie auf begünstigte Betreuungskosten entfallen.

Weitere Informationen und Steuerrechner

Weitere hilfreiche Informationen und Rechner:

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung. Die steuerliche Berücksichtigung hängt vom konkreten Sachverhalt, der Haushaltszugehörigkeit, den Nachweisen, der Zahlungsweise und möglichen Erstattungen ab.

Rechtsgrundlagen zum Thema: Kinderbetreuung

EStG 
EStG § 2 Umfang der Besteuerung, Begriffsbestimmungen

EStG § 9c

EStG § 32 Kinder, Freibeträge für Kinder

EStR 
EStR R 10.8 Kinderbetreuungskosten

EStR R 26a. Veranlagung von Ehegatten nach
§ 26a EStG
EStR R 32.13 Übertragung der Freibeträge für Kinder

UStAE 
UStAE 4.16.5. Weitere Betreuungs- und/oder Pflegeeinrichtungen

UStAE 4.16.5. Weitere Betreuungs- und/oder Pflegeeinrichtungen

AEAO 
AEAO Zu § 52 Gemeinnützige Zwecke:

EStH 10.8 26a 33a.1
StBerG 
§ 4 StBerG Befugnis zu beschränkter Hilfeleistung in Steuersachen

BGB 312 1570 1615l

Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:


BFH Urteile zu diesem Thema und weiteres:


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