Steuerberater Berlin Michael Schröder Steuerberater
 

Einkommensteuer Rechner 2018, 2017 und Vorjahre



Einkommensteuerrechner

Einkommensteuerberechnung für Alleinstehende und Verheiratete, Selbstständige usw.


 

Einkommensteuerrechner nach Grundtabelle oder Splittingtabelle, Reichensteuer, Solidaritätszuschlag & Kirchensteuer für die Jahre 2005 bis 2018:
Einfache & schnelle Berechnung der Einkommensteuer mit Steuersätzen und Steuerertattung auf den Euro genau.

Einkommensteuerrechner

 

Jahr:

Veranlagung:

Kichensteuer:

zu versteuerndes Einkommen in Euro:


Steuertipp: So erledigen Sie schnell + einfach Ihre Steuererklärung online:
Kostenlose Steuererklärung &
Tipps vom Steuerberater


Der Einkommensteuerrechner geht von dem zu versteuerndem Einkommen aus und berücksichtigt nicht die Pauschbeträge für Werbungskosten und Sonderausgaben (inkl. Vorsorgeaufwendungen). Alle Einkommen mindernde Pauschalen und Kosten müssen daher vor der Berechnung abgezogen werden. Als Werbungskostenpauschale wird der sog. Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro (920 Euro vor 2011) nach § 9a EStG abgezogen. Sie können aber auch höhere Werbungskosten geltend machen, wie z.B. die Entfernungspauschale (Pendlerpauschale) in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer. Hier finden Sie unseren Werbungskostenrechner. Weitergehende Informationen finden Sie auf der Seite zum Thema Werbungskosten.


Einkommensteuerberechnung

 

Für Sonderausgaben nach § 10 EStG wird ein Pauschbetrag von 36 Euro berücksichtigt. Sie können aber auch höhere Aufwendungen von der Steuer absetzen (weitere Informationen unter Sonderausgaben). Neben der Sonderausgabenpauschale erhalten Arbeitnehmer eine Vorsorgepauschale, wenn keine höheren Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden. Die Vorsorgepauschale beträgt 50 Prozent des Beitrags in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten entspricht, und 12% des Bruttoarbeitslohnes bis zu einer Höchstgrenze von 1.900 Euro. Wenn der Aufwand für Krankenversicherung (7,9% in 2011) plus Pflegeversicherung-Anteil höher ist, gilt dieser Betrag. Dazu kommen noch 20% vom Rentenversicherungsbeitrag 19,9% (ab 2012 19,6%). Für einen ledigen Arbeitnehmer ohne Kinder und 36.000 Euro Bruttogehalt errechnet sich folgender Vorsorgebetrag: 36.000 Euro x 0,08825 = 3.177 Euro + 36.000 Euro x 0,0398 = 1.433 Euro = 4.610 Euro. Beamte erhalten Ihre Altersvorsorge ohne eigene Beiträge und bekommen deshalb nur eine gekürzte Vorsorgepauschale für ihre Kranken- und Pflegeversicherung 12 % vom Bruttoarbeitslohn und max. 1.900 Euro. Für einen ledigen Beamten mit 36.000 Euro Bruttogehalt und privater Krankenversicherung mit 200 Euro Monatsbeitrag errechnet sich folgender Vorsorgepauschbetrag: 36.000 Euro x 0,12 = 4.320 Euro max. 1.900 Euro. Der tatsächliche Aufwand in Höhe von 2.400 Euro liegt über 1.900 Euro und ist somit abzugsfähig. Zu den Sonderausgaben gehört auch die Kirchensteuer. Wenn Kirchensteuerpflicht besteht, wählen Sie bitte 8% oder 9% (von der Einkommensteuer) aus. Die Kirchensteuer beträgt in den Ländern Baden-Württemberg und Bayern 8,00% der Einkommen- bzw. Lohnsteuer. In alle anderen Bundesländern beträgt die Kirchensteuer 9%.


 

Für Kinder erhalten die Eltern entweder Kindergeld oder Kinderfreibeträge bis maximal zur Vollendung des 25. Lebensjahres, solange sich das Kind in der Schul-, Berufsausbildung oder dem Studium befindet oder wenn es eine Berufsausbildung wegen fehlenden Ausbildungsplatzes nicht beginnen oder fortsetzen kann. Bei einem  höheren Einkommen ist der Kinderfreibetrag günstiger als das Kindergeld und wird vom Einkommen abgezogen. Der sich daraus ergebende Steuervorteil wird um das bereits erhaltene Kindergeld gekürzt, in dem die zu zahlende Einkommensteuer um das Kindergeld erhöht wird. Der Einkommensteuerrechner ermittelt die günstigere Variante und zeigt einen Hinweis an. Die Kinderfreibeträge mindern in jedem Fall den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Tipp: Bei getrennt lebenden Ehegatten kann der geringer verdienende auf seinen Kinderfreibetrag zugunsten des anderen Elternteils verzichten. Der Einkommensteuerrechner berücksichtigt in dem Sie die Checkbox anklicken. Alleinerziehende erhalten einen Entlastungsbetrag in Höhe von 1.308 Euro. Einen Ausbildungsfreibetrag nach § 33 Abs.2 EStG in Höhe von 924 Euro gibt es nur für Kinder über 18 Jahren mit auswärtiger Unterbringung.


Bei haushaltsnahen Dienstleistungen können 20% der Aufwendungen und höchsten 510 Euro nach §35a EStG von der Steuer abgezogen werden. Von haushaltsnahen Handwerkerleistungen mindern 20% der Arbeitskosten und höchsten 1.200 Euro die Steuer.


Für Behinderte gibt es Pauschbeträge, die als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden können. Hier finden Sie die Behindertenpauschbeträge.


Ihre persönliche Checkliste Steuererklärung.


 

Einkommens- bzw. Lohnersatzleistungen unterliegen dem sog. Progressionsvorbehalt. Lohnersatzleistungen sind z.B. Altersteilzeitvergütung, Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Krankengeld oder Elterngeld. Diese Leistungen sind zwar steuerfrei, aber erhöhen den Steuersatz. Es wird ein erhöhter Steuersatz für die Summe aus dem steuerpflichtigen Einkommen und der Lohnersatzleistung errechnet. Dieser Steuersatz wird dann nur auf das steuerpflichtige Einkommen angewendet.


Außerordentliche Einkünfte werden begünstigt besteuert und sind im § 34 EStG geregelt. Abfindungen sind z.B. außerordentliche Einkünfte, die mit der sog. Fünftelregelung besteuert werden. Sie unterliegen in der Regel nicht der Sozialversicherungspflicht. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite http://abfindungsrechner.biz. Bei gleichzeitigem Vorliegen von außerordentlichen Einkünften und Lohnersatzleistungen, rechnet der Einkommensteuerrechner wie folgt:

  1. Einkommensteuerberechnung unter Berücksichtigung der steuerpflichtigen Einkünften sowie mit Progressionsvorbehalt.
  2. Steuerberechnung für alle Einkünfte, wobei die außerordentlichen Einkünfte nur mit 1/5 angesetzt werden.
  3. Ermittlung des Steuersatzes (Steuer/Summe Einkunftsarten).
  4. Steuersatz x (steuerpflichtigen + 1/5 außerordentlichen Einkünften) - Steuer für die steuerpflichtigen Einkünfte.
  5. Die Differenz (Steuer für 1/5 der a.o. Einkünfte) mit 5 multiplizieren, um so die Steuer auf die a.o. Einkünfte entfallen zu erhalten.
  6. Schließlich die Steuer für die a.o. Einkünfte und die für die steuerpflichtigen Einkünfte addieren.

Bei einem Betriebsaufgabegewinn (§ 34 Abs. 3 EStG) mit durchschnittlichen Steuersatz und Einnahmen mit Progressionsvorbehalt wird zunächst die Steuer für diesen Anteil ermittelt und davon dann 56% berechnet. Beim Vorliegen anderer außerordentlicher Einkünfte neben dem Betriebsaufgabegewinn kann nur eine der beiden Berechnungsmöglichkeiten gewählt werden.


Der Solidaritätszuschlag beträgt bei einer Einkommensteuer bis 972 EURO = 0; von 972 bis 1.336 Euro = 20% der Differenz (bei Splitting doppelte Beträge), dann 5.5% von der Gesamtsteuer.


Jetzt Steuererstattung berechnen mit dem Lohnsteuerjahresausgleich Rechner online


Siehe auch Einkommensteuer - Steuersatz + Einkommensberechnung


 

 

Das könnte Sie aus dem Bereich 'Einkommensteuer' auch interessieren:


zurück zu Steuerrechner

to Top Steuerrechner




Buchhaltungssoftware & online
MS-Buchhalter 2017
Jetzt kostenlos downloaden …


Weitere Informationen zu diesem Thema aus dem Steuer-Blog:

Einkommensteuer: BFH zur Alten- und Pflegeheimunterbringung von Ehegatten: Kürzung um Haushaltsersparnis für beide Ehegatten
Steuerpflichtige können Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim nach Kürzung um eine Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sind beide Ehegatten krankheitsbedingt in einem Alten- und Pflegeheim untergebracht, ist für jeden der Ehegatten eine Haushaltsersparnis anzusetzen, wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 4. Oktob...

Einkommensteuer: Zugbegleiterin hat keine regelmäßige Arbeitsstätte
Mit Urteil vom 23. November 2016 (Az. 2 K 2581/14) hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (FG) entschieden, dass eine Zug-Servicemitarbeiterin, die ihren Dienst täglich am selben Bahnhof beginnt und beendet, dort dennoch keine regelmäßige Arbeitsstätte hat, weil sie ihre Haupttätigkeit im Zug erbringt. Die Klägerin war im Streitjahr 2013 als Zug-Servicemitarbeiterin bei der DB Fernverkehr AG bes...

Einkommensteuer: Straßensanierung von der Steuer absetzen
Musterklage liegt dem BFH vor - Finanzämter müssen Fälle ruhen lassen Wenn die Kommunen die Straße sanieren, wird es für die Anlieger oft teuer. Ob diese Kosten dann zumindest bei der Steuer abgesetzt werden können, wird mit Unterstützung des Bundes der Steuerzahler gerichtlich überprüft - und zwar jetzt beim Bundesfinanzhof! Dort ist die von uns unterstützte Musterklage seit Mitte November...

Einkommensteuer: BFH zur Abzugsfähigkeit von Schulgeld bei Privatschulen
Der Sonderausgabenabzug für Schulgeld beim Besuch von Privatschulen setzt nicht voraus, dass die zuständige Schulbehörde in einem Grundlagenbescheid bescheinigt, die Privatschule bereite ordnungsgemäß auf einen anerkannten Schul- oder Berufsabschluss vor. Wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 20. Juni 2017 X R 26/15 zu § 10 Abs. 1 Nr. 9 Satz 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) entgegen d...

Einkommensteuer: Anrufung des BVerfG bezüglich der Verfassungsmäßigkeit des Rechnungszinsfußes von Pensionsrückstellungen
Es kommt Bewegung in die Diskussion um die Höhe des Abzinsungssatzes bei Pensionsrückstellungen. So hält der 10. Senat des Finanzgerichts Köln den Rechnungszinsfuß von 6 % zur Ermittlung von Pensionsrückstellungen in § 6a EStG im Veranlagungsjahr 2015 für überhöht und somit verfassungswidrig. Aus diesem Grund beschloss er am 12.10.2017, das Klageverfahren 10 K 977/17 auszusetzen und eine Entsche...

Suche im Steuerblog:

steuerschroeder

Steuerberatung und Steuererklärung vom Steuerberater in Berlin

Steuerberater-Twitter Steuerberater Dipl.-Kfm. Michael Schröder auf Xing kontaktieren Facebook