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Einnahmenüberschussrechnung

Einnahmenüberschussrechnung Software, Excel-Vorlage, Formular, Muster + Anlage EÜR


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auf dieser Seite erfahren Sie, wann Sie eine Einnahmenüberschussrechnung (auch einfache Buchführung genannt im Gegensatz zur doppelten Buchführung) erstellen dürfen bzw. müssen und was Sie dabei berücksichtigen müssen. Mein Name ist Michael Schröder. Ich bin seit 20 Jahren Steuerberater und berate überwiegend Freiberufler und Selbständige, die eine Einnahmenüberschussrechnung erstellen.

 

Inhalt:

 

Weitere Infos im Steuerlexikon:

 

Was ist eine Einnahmenüberschussrechnung?

Wer nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet ist Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen und dies auch nicht freiwillig macht, kann als Gewinn den überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen. Rechtsgrundlage hierfür ist § 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Diese Gewinnermittlung wird daher auch "4(3)-Rechnung" genannt. Die Einnahmenüberschussrechnung muss nach dem amtlich vorgeschriebenen Vordruck erstellt werden und dient der Ermittlung des steuerlichen Gewinns.

 

 

Einnahmenüberschussrechnung oder Bilanz?

Eine Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) dürfen Sie nur erstellen, wenn Sie nicht gesetzlich zur Finanzbuchhaltung verpflichtet sind. Die Buchführungspflicht kann sich sowohl aus dem

 

Bilanzierungspflicht

Gewinn Euro

Umsatz Euro


 

 

 

Achtung: Wer freiwillig Aufzeichnungen führt, so dass ohne weiteres eine Bilanz erstellt werden kann (Forderung und Verbindlichkeit), der muss dann auch bilanzieren und darf keine Einnahmenüberschussrechnung erstellen!

 

Es dürfen also nur Nicht-Kaufleute, die auch nicht unter die steuerlichen Buchführungsgrenzen fallen, sowie alle Freiberufler eine Einnahmenüberschussrechnung erstellen. Hinweis: Wer nicht Freiberufler ist und Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt, der muss zusätzlich zur Einkommensteuer auch Gewerbesteuer bezahlen. Die Gewerbesteuer wird allerdings auf die Einkommensteuer angerechnet. Die effektive Gewerbesteuerbelastung hängt vom Gewerbesteuerhebesatz ab. Hier finden Sie einen kostenlosen online Gewerbesteuer-Rechner.

 

Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG

Die Einnahmenüberschussrechnung ist in § 4 Abs. 3 Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt:

Steuerpflichtige, die nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen (Buchführungspflicht), und die auch keine Bücher führen und keine Abschlüsse machen, können als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen. Hierbei scheiden Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben aus, die im Namen und für Rechnung eines anderen vereinnahmt und verausgabt werden (durchlaufende Posten). Die Vorschriften über die Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung sind zu befolgen. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sind erst im Zeitpunkt der Veräußerung oder Entnahme dieser Wirtschaftsgüter als Betriebsausgaben zu berücksichtigen. Die nicht abnutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sind unter Angabe des Tages der Anschaffung oder Herstellung und der Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder des an deren Stelle getretenen Werts in besondere, laufend zu führende Verzeichnisse aufzunehmen.

 

Durch die Einnahmeüberschussrechnung wird kein besonderer Gewinnbegriff geschaffen, es werden lediglich die Betriebseinnahmen den Betriebsausgaben gegenübergestellt. Besonderheit: Es gilt das Zufluss- bzw. das Abflussprinzip ....

 

Bestandskonten und Inventur sind im Gegensatz zur Bilanzierung nicht erforderlich. Die Begriffe Betriebseinnahmen, Betriebsausgaben, Betriebsvermögen, Privatvermögen, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Teilwert, Absetzung für Abnutzung bzw. Sonderabschreibungen, Investitionsabzugsbetrag, usw. sind identisch wie bei der Bilanzierung. Ein abweichendes Wirtschaftsjahr vom Kalenderjahr ist nicht möglich. Der Gewinnermittlungszeitraum ist zwingend das Kalenderjahr.

 

Betriebseinnahmen + Betriebsausgaben

  • Zu den Betriebseinnahmen bei der Einnahmenüberschussrechnung gehört alles, was im Rahmen des Betriebs in Form von Geld oder Gütern zufließt (BFH-Urteil vom 17. 4. 86, BStBl 1986 II S. 607). Zu den Betriebseinnahmen gehört bei der Einnahmenüberschussrechnung auch die vereinnahmte Umsatzsteuer und ist nicht - wie bei der Bilanzierung - als durchlaufender Posten bzw. Verbindlichkeit zu buchen. Betriebseinnahmen sind z.B.

    • Honorare, Provisionen und Entgelte für Dienstleistungen oder Waren

    • Einnahmen aus dem Verkauf von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens

    • Miet-, Pacht- und Zinseinnahmen

    • erhaltene Anzahlungen, Abschlagszahlungen und Vorschüsse

    • Umsatzsteuer, Umsatzsteuererstattungen des Finanzamts

    • Unentgeltliche Nutzungsüberlassung (Eigenverbrauch) oder Entnahme von Waren bzw. Dienstleistungen

  • Betriebsausgaben bei der Einnahmenüberschussrechnung sind alle Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind, wie z.B. für:

    • Aufwendungen für Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

    • Personal- und Mietkosten

    • Zinsen

    • Abschreibungen

    • betriebliche Steuern

    • verausgabte Umsatzsteuer und Vorsteuer

    • Aufwendungen für die betriebliche Nutzung von Wirtschaftsgütern, die zum Privatvermögen des Unternehmers gehören

    • Restbuchwerte abnutzbarer Wirtschaftsgüter/Buchwerte nicht abnutzbarer Wirtschaftsgüter bei Verkauf oder Entnahme

  • Nicht abzugsfähig sind die Aufwendungen nach § 4 Abs. 5 EStG. Außerdem ist das Abzugsverbot für teilweise privat veranlasste Aufwendungen nach § 12 EStG zu beachten. Anschaffungskosten für abnutzbares Anlagevermögen darf nur in Form von Absetzungen für Abnutzung (AfA) berücksichtigt werden (siehe AfA-Tabelle und auch Investitionsabzugsbetrag auf Photovoltaik-Anlagen). Für nicht abnutzbares Anlagevermögen (immaterielle Wirtschaftsgüter und Grund und Boden) darf keine AfA abgesetzt werden.

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Das Zufluss- und Abflussprinzip

Um die Einnahmenüberschussrechnung möglichst einfach zu machen, werden bei der EÜR nur die Zahlungen aufgezeichnet, dabei gilt das sog. "Zufluss- und Abflussprinzip" (§ 11 EStG):

 

§ 11 EStG

(1) Einnahmen sind innerhalb des Kalenderjahres bezogen, in dem sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind. Regelmäßig wiederkehrende Einnahmen, die dem Steuerpflichtigen kurze Zeit vor Beginn oder kurze Zeit nach Beendigung des Kalenderjahres, zu dem sie wirtschaftlich gehören, zugeflossen sind, gelten als in diesem Kalenderjahr bezogen. Der Steuerpflichtige kann Einnahmen, die auf einer Nutzungsüberlassung im Sinne des Absatzes 2 Satz 3 beruhen, insgesamt auf den Zeitraum gleichmäßig verteilen, für den die Vorauszahlung geleistet wird. Für Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit gilt § 38a Abs. 1 Satz 2 und 3 und § 40 Abs. 3 Satz 2. Die Vorschriften über die Gewinnermittlung (§ 4 Abs. 1, § 5) bleiben unberührt.

(2) Ausgaben sind für das Kalenderjahr abzusetzen, in dem sie geleistet worden sind. Für regelmäßig wiederkehrende Ausgaben gilt Absatz 1 Satz 2 entsprechend. Werden Ausgaben für eine Nutzungsüberlassung von mehr als fünf Jahren im Voraus geleistet, sind sie insgesamt auf den Zeitraum gleichmäßig zu verteilen, für den die Vorauszahlung geleistet wird; § 42 der Abgabenordnung bleibt unberührt. Die Vorschriften über die Gewinnermittlung (§ 4 Abs. 1, § 5) bleiben unberührt.

 

Siehe auch Vereinnahmung und Verausgabung im Steuerlexikon ...

 

Zufluss von Betriebseinnahmen entstehen bei der Einnahmenüberschussrechnung also nicht bereits mit der Leistungserbringung, sondern erst beim Zufluss des Geldes. Fließt kein Entgelt zu, dann liegt auch keine keine Betriebseinnahme vor. Forderungen sind nicht als Betriebseinnahme zu erfassen. Es zählt allein das Jahr der Zahlung. Andererseits sind erhaltene Anzahlungen, Abschlagszahlungen oder Vorschüsse bereits im Jahr der Zahlung als Betriebseinnahme zu erfassen und nicht erst, wenn die Leistung erbracht worden ist. Das kann bei einer Zusammenballung von Zahlungen einen steuerlichen Progressionsnachteil bedeuten. Daher hat der Gesetzgeber auf folgende Einkünfte eine begünstigte Besteuerung vorgesehen (§ 34 EStG):

  • Nutzungsvergütungen und Zinsen für einen Zeitraum von mehr als 36 Monaten (§ 34 Abs. 2 Nr. 3 EStG)
  • Vergütungen für eine mehr als 12-monatige Tätigkeit (§ 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG).

 

Abfluss von Betriebsausgaben sind in dem Jahr zu berücksichtigen, in dem sie geleistet worden sind. Betriebsausgaben dürfen also erst bei Bezahlung abgesetzt werden und nicht bei Entstehen einer Zahlungsverpflichtung. Aufgrund des Zahlungsprinzips kann es auch keine Rechnungsabgrenzungsposten geben. Außerdem können auch keine Rückstellungen gebildet werden.

 

Vom Zufluss- und Abflussprinzip gibt es folgende Ausnahmen:

  • Regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben kurze Zeit vor oder nach dem Kalenderjahr (sog. 10-Tage-Regel): Regelmäßig wiederkehrende Zahlungen, die kurze Zeit vor Beginn oder kurze Zeit nach Beendigung des Kalenderjahres, zu dem sie wirtschaftlich gehören, abgeflossen bzw. zugeflossen sind, gelten als in diesem Kalenderjahr geleistet (vgl. § 11 EStG ). Als kurze Zeit i. S. d. § 11 EStG ist ein Zeitraum bis zu 10 Tagen anzusehen. Innerhalb dieses Zeitraumes müssen die Zahlungen fällig und geleistet worden sein. Beide Voraussetzungen (Fälligkeit und Abfluss) müssen kumulativ erfüllt sein.
  • Nutzungsüberlassung über 5 Jahre
  • Abschreibung (AfA)
  • Verkauf von Anlagevermögen
  • Darlehen
  • Einlagen und Entnahmen sowie
  • begrenzt abzugsfähige Betriebsausgaben.
  • Anschaffungen bzw. Einlagen von Anteilen an Kapitalgesellschaften, Wertpapieren und vergleichbaren nicht verbrieften Forderungen und Rechte sowie Grund und Boden oder Gebäude des Umlaufvermögens. Diese Wirtschaftsgüter müssen wie das Anlagevermögen im Anlagenverzeichnis geführt werden und die Betriebsausgabe darf erst bei Zufluss des Veräußerungserlöses bzw. bei der Entnahme gebucht werden (§ 4 Abs. 3 Satz 4 EStG).

 

Umsatzsteuer-Vorauszahlungen als regelmäßig wiederkehrende Ausgaben i. S. d. § 11 Abs. 2 Satz 2 EStG

Für Umsatzsteuer-Vorauszahlungen als regelmäßig wiederkehrende Ausgaben gilt Folgendes:

1. Fälligkeit und Zahlung innerhalb kurzer Zeit

Als kurze Zeit i. S. d. § 11 EStG ist ein Zeitraum bis zu 10 Tagen anzusehen. Innerhalb dieses Zeitraumes müssen die Zahlungen fällig und geleistet worden sein. Beide Voraussetzungen (Fälligkeit und Abfluss) müssen also kumulativ vorliegen.

In folgenden Fällen findet § 11 Abs. 2 S. 2 EStG daher keine Anwendung , weil nur die Zahlung innerhalb kurzer Zeit nach Ende des Kalenderjahres erfolgt ist, der Fälligkeitszeitpunkt aber außerhalb des Zeitraums liegt:

Umsatzsteuer Dezember 2012, Fälligkeit 10.02.2013, Zahlung 07.01.2013

Umsatzsteuer III. Quartal 2012, Fälligkeit 10.11.2012, Zahlung 07.01.2013.

2. Keine Verlängerung des 10-Tages-Zeitraums

Der 10-Tages-Zeitraum kann auch in besonderen Einzelfällen nicht verlagert werden. Die Ausnahmeregelung vom Abflussprinzip ist deshalb nicht anwendbar, wenn sich die Fälligkeit der Umsatzsteuer-Vorauszahlung nach § 108 Abs. 3 AO auf den nächstfolgenden Werktag und damit auf einen Zeitpunkt nach dem 10. Januar verschiebt.

Dies war zuletzt bei am Samstag, dem 10.01.2009, am Sonntag, dem 10.01.2010, am Samstag, dem 10.01.2015 und am Sonntag, dem 10.01.2016 fälligen Umsatzsteuer-Vorauszahlungen der Fall.

3. Besonderheiten beim Lastschrifteinzug, bei Überweisungen und Scheckzahlung

Bei Erteilung einer Lastschrifteinzugsermächtigung ist der Abfluss unabhängig von einer späteren tatsächlichen Inanspruchnahme durch das Finanzamt im Zeitpunkt der Fälligkeit der Umsatzsteuer-Vorauszahlung anzunehmen, soweit das betreffende Konto im Fälligkeitszeitpunkt eine hinreichende Deckung aufweist. Daher ist die Zahllast einer am 10. Januar fälligen (vgl. § 18 Abs. 1 Satz 4 UmsatzsteuerG ), aber später eingezogenen Umsatzsteuer-Vorauszahlung regelmäßig im vorangegangenen Kalenderjahr als Betriebsausgabe zu berücksichtigen.

Wegen des Abflusszeitpunkts bei Scheckzahlung gilt Folgendes: Der Abfluss erfolgt grundsätzlich mit Hingabe bzw. bei Scheckübermittlung mit der Übergabe an die Post bzw. dem Einwurf in den Briefkasten des Zahlungsempfängers

Wegen des Abflusszeitpunkts bei Überweisung vom laufenden Konto gilt Folgendes: Abfluss im Zeitpunkt des Eingangs des Überweisungsauftrags bei der Überweisungsbank, wenn das Konto die nötige Deckung aufweist oder ein entsprechender Kreditrahmen vorhanden ist; andernfalls im Zeitpunkt der Lastschrift.

 

Steuertipp: Dadurch, dass Betriebsausgaben im Jahr der Zahlung den Gewinn und damit die Steuern beeinflussen, ergeben sich Gestaltungsmöglichkeiten: Durch das Vorziehen oder Verzögern von Zahlungen können Sie diese in ein Kalenderjahr verlagern, in dem sie sich steuerlich günstiger auswirken. Das gilt grundsätzlich auch für Betriebseinnahmen. Allerdings müssen Sie die Zahlung mit Ihren Kunden entsprechend vereinbaren.

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Anlage EÜR

Wer muss eine Anlage EÜR einreichen?

Selbständige und Gewerbetreibende, deren Betriebseinnahmen über 17.500 € liegen und die keine Bilanz erstellen, haben zusätzlich zu ihrer Einkommensteuererklärung die Einnahmenüberschussrechnung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck oder Datensatz abzugeben. Für mehrere Betriebe muss jeweils separat für jeden Betrieb eine solche Einnahmenüberschussrechnung erstellt werden.

 

Muster und Formular Anlage EÜR

Nach § 60 Abs. 4 i. V. m § 84 Abs. 3c EStDV haben Steuerpflichtige, die den Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG durch den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermitteln, für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2004 beginnen, ihrer Steuererklärung eine Gewinnermittlung nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck beizufügen (Anlage EÜR).

Die Einnahmenüberschussrechnung darf seit 2006 nicht mehr formlos erstellt werden. Vielmehr muss nunmehr mit der Steuererklärung das Steuerformular Anlage EÜR (Vordruck Einnahmenüberschussrechnung - Anlage EÜR - ,  Vgl. BMF-Schreiben vom 24. Januar 2005 - IV A 7 - S 1451 - 10/05 - Download: PDF Einnahmenüberschussrechnung Anlage EÜR) eingereicht werden.

Ausnahme: Umsatzsteuerliche Kleinunternehmer (Betriebseinnahmen unterhalb von 17.500 Euro pro Jahr.), können weiterhin an Stelle des Vordrucks auch eine formlose Gewinnermittlung erstellen.
-> Beispiel Einnahmenüberschussrechnung

Achtung: Das Ausfüllen der Anlage EÜR ist nicht einfach und zeitintensiv. Aus diesem Grund und da die betrieblichen Steuererklärungen ab 2013 nur noch elektronisch eingereicht werden müssen, ist eine Buchhaltungssoftware bzw. Steuersoftware sinnvoll.

 

Excel-Vorlage und Anlage EÜR

Hier finden Sie eine kostenlose Excel-Vorlage zum Download, mit der Sie Ihre Anlage EÜR erstellen und per ELSTER an das Finanzamt senden können. Mit dieser Tabelle erstellen Sie schnell und einfach eine Buchhaltung. Sie müssen nur Ihre Einnahmen und Ausgaben in die Excel-Vorlage eingeben und daneben das entsprechende Finanzbuchhaltungs-Konto eintragen. Einen Kontenplan finden Sie rechts in der Tabelle. Die Excel-Tabelle erstellt dann aus Ihren Einnahmen und Ausgaben eine Einnahmenüberschussrechnung und die Anlage EÜR, die Sie per ELSTER an das Finanzamt übermitteln können.

 

Download: Kostenlose Excel-Vorlage Buchhaltung + Anlage EÜR

Sie können die Tabelle an Geschäftsfreunde weiter geben. Bitte löschen Sie vorher Ihre Daten.

 

Tipp: Ihre Excel-Tabelle können Sie zur Weiterbearbeitung an mich weiter leiten. So kann ich Kosten günstig Ihren Jahresabschluss und Steuererklärungen erstellen. Die Buchungen können von der Excel-Tabelle auch in die online Buchhaltung übernommen werden. Die online Buchhaltung bietet viele Vorteile, wie z.B. das automatische Kontieren von bekannten Geschäftsvorfällen usw. Mit der online Buchhaltung können Sie auch Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben. Hier finden Sie die Vorteile der online Buchhaltung.

 

Excel Vorlage EÜR

 

Excel Vorlage Buchhaltung

 

Excel Tabelle Steuer

 

Excel Vorlage Buchhaltung

 

Excel Vorlage Gewinnermittlung

 

Muster Anlage EÜR

Betriebseinnahmen
8Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer1110,00
9davon aus Umsätzen, die in § 19 Abs.3 Nr.1 und 2 UStG bezeichnet sind1190,00
10Betriebseinnahmen als Land- und Forstwirt, soweit die Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG angewandt wird1040,00
11Umsatzsteuerpflichtige Betriebseinnahmen1120,00
12Umsatzsteuerfreie, nicht umsatzsteuerbare Betriebseinnahmen, sowie Betriebseinnahmen für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer nach §13b UStG schuldet1030,00
13davon Kapitalerträge1130,00
14Vereinnahmte Umsatzsteuer sowie Umsatzsteuer auf unentgeltliche Wertabgaben140377,46
15Vom Finanzamt erstattete und ggf. verrechnete Umsatzsteuer1410,00
16Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen1020,00
17Private Kfz-Nutzung1060,00
18Sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen1080,00
19Auflösung von Rücklagen, Ansparabschreibungen und / oder Ausgleichsposten00,00
Summe Betriebseinnahmen15900,00
Betriebsausgaben
23Waren, Rohstoffe und Hilfsstoffe einschließlich der Nebenkosten1000,00
24Bezogene Fremdleistungen1100,00
25Ausgaben für eigenes Personal (z.B. Gehälter, Löhne und Versicherungsbeiträge)1200,00
Absetzung für Abnutzung (AfA)
26Absetzung für Abnutzung (AfA) auf unbewegliche Wirtschaftsgüter (ohne AfA für das häusliche Arbeitszimmer)1360,00
27AfA auf immaterielle Wirtschaftsgüter (z.B. erworbene Firmen-, Geschäfts- oder Praxiswerte)1310,00
28AfA auf bewegliche Wirtschaftsgüter (z.B. Maschinen, Kfz)1300,00
31Sonderabschreibungen nach § 7g EStG1340,00
32Herabsetzungsbeträge nach § 7g Abs.2 EStG1380,00
33Aufwendungen für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) nach § 6 Abs.2 EStG1320,00
34Auflösung Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG1370,00
35Restbuchwert der ausgeschiedenen Anlagegüter1350,00
Raumkosten und sonstige Grundstücksaufwendungen
(ohne häusliches Arbeitszimmer)
36Miete/ Pacht für Geschäftsräume und betrieblich genutzte Grundstücke1500,00
37Miete/ Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung1520,00
38Sonstige Aufwendungen für betrieblich genutzte Grundstücke (ohne Schuldzinsen und AfA)1510,00
Sonstige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben
39Aufwendung für Telekommunikation (z. B. Telefon)2800,00
40Fortbildungskosten2810,00
41Rechts- und Steuerberatung, Buchführung194 0,00
42Schuldzinsen zur Finanzierung von AHK von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens2320,00
43Übrige Schuldzinsen nicht abziehbar / abziehbar00,002340,00
44Gezahlte Vorsteuerbeträge1850,00
44An das Finanzamt gezahlte und ggf. verrechnete Umsatzsteuerzahlung1860,00
46Rücklagen, stille Reserven und/ oder Ausgleichsposten (Übertrag aus Zeile 77)00,00
47Übrige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben1830,00
Beschränkt abziehbare Betriebsausgaben
und Gewerbesteuer

nicht abziehbar

abziehbar
48Geschenke1640,001740,00
49Bewirtungsaufwendungen1650,001750,00
50Verpflegungsmehraufwendungen1710,00
51Aufw. für ein häusliches Arbeitszimmer (einschl. AfA und Schuldzinsen)1620,001720,00
52Sonstige beschränkt abziehbare Betriebsausgaben1680,001770,00
53Gewerbesteuer2170,002180,00
Kraftfahrzeugkosten Kfz-Steuer und andere Fahrtkosten
54Laufende und feste Kosten (ohne AfA und Zinsen)1400,00
55Kfz-Kosten zwischen Wohnung und Betriebsstätte; Familienheimfahrten1420,00-
56Mindestens abziehbare Kfz-Kosten zwischen Wohnung und Betriebsstätte; Familienheimfahrten1760,00+
Summe Betriebsausgaben1590,00
Ermittlung des Gewinns
61Summe der Betriebseinnahmen (Übertrag aus Zeile 20)0,00
62Abzüglich Summe der Betriebsausgaben (Übertrag aus Zeile 57)0,00
zuzüglich
63Hinzurechnung der Investitionsabzugsbeträge nach § 7g Abs. 2 EStG1880,00
64Gewinnzuschlag nach § 6b Abs. 7 und 10 EStG1230,00
abzüglich
65erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten nach §9c EStG (Buchungsbeispiel)1840,00
66Investitionsabzugsbeträge nach § 7g Abs. 1 EStG1870,00
67Hinzurechnungen und Abrechnungen bei Wechsel der Gewinnermittlungsart2500,00
68Korrigierter Gewinn/Verlust2900,00
GesamtbetragKorrekturbetrag
69Bereits berücksichtigte Beträge für die das Teileinkünfteverfahren bzw. 8b KStG gilt2610,002620,00
70Steuerpflichtiger Gewinn/Verlust vor Anwendung des § 4 Abs. 4a ESt.2930,00
71Hinzurechnungsbetrag nach § 4 Abs. 4a EStG2710,00
72Steuerpflichtiger Gewinn/Verlust2190,00
 
 
2. Ergänzende Angaben
Rücklagen, stille Reserven und Ansparabschreibungen
Bildung/ÜbertragAuflösung
73Rücklagen nach § 6c i.V.m. § 6b EStG, R 6.6 EStR1870,001200,00
74Übertrag von stillen Reserven nach § 6c i.V.m. § 6b EStG, R 6.6 EStR1700,00
75Ansparabschreibungen nach § 7g Abs. 7 und 8 EStG a. F.1220,00
76Ausgleichsposten nach § 4g EStG1910,001250,00
77Gesamtsumme190 1240,00
Übertrag in Zeile 46Übertrag in Zeile 19
 
Entnahmen und Einlagen
78Entnahmen einschließlich Sach-, Leistungs- und Nutzungsentnahmen1220,00
79Einlagen einschließlich Sach-, Leistungs- und Nutzungseinlagen1230,00

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Formular und Anleitung Anlage EÜR

Hier erhalten Sie das Muster-Formular für Ihre Einnahmenüberschussrechnung Anlage EÜR für 2014, 2015 und 2016 zum kostenlosen Download als PDF:

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Software für Einnahmenüberschussrechnung

Bei der Erstellung von Einnahmenüberschussrechnungen bieten mittlerweile eine ganze Reihe von Steuerprogrammen und Finanzbuchhaltungsprogrammen Unterstützung an. Allerdings verlangen auch diese Buchhaltungssoftware ein Mindestmaß an steuerlichem Fachwissen. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung per ELSTER mag in der Regel noch keine größeren Schwierigkeiten bereiten. Schwieriger wird es aber dann bei der Einnahmenüberschussrechnung und Elsterformular. Wer keine Erfahrung mit Einnahmeüberschussrechnungen hat, dem rate ich, mindestens für den ersten Jahresabschluss einen Steuerberater zu beauftragen. Die böse Überraschung kommt sonst bei der nächsten Betriebsprüfung. Außerdem sollte vor Beginn der Selbständigkeit ein Steuerberater konsultiert werden, damit die Besonderheiten des Unternehmens sowie die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten sowie die weitere Zusammenarbeit besprochen werden kann. Natürlich kann man auch alles alleine probieren, allerdings besteht dann auch das Risiko, teure Fehler zu machen.

 

Durch die selbständige Erfassung der Einnahmen und Ausgaben lassen sich die Steuerberatergebühren für die Einnahmenüberschussrechnung minimieren. Die Zusammenarbeit kann mit folgender kostenloser Buchhaltungssoftware erfolgen:

 

MS-Buchhalter 2016
MS-Buchhalter 2016: EÜR / Bilanz

 

 

 

 

 

Hier können Sie den Kontenrahmen für die Einnahmenüberschussrechnung kostenlos downloaden:

 

Weitere Informationen zur Einnahmenüberschussrechnung

 

E-Mail: Einnahmenüberschussrechnung@steuerschroeder.de

 

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